Prominente Unterstützer


Der richtige Umgang mit elektronischen Medien braucht Anreize, attraktive Vorbilder, die sich für die Förderung von Medienkompetenz stark machen, und dafür werben.

medienbewusst.de – kinder. medien. kompetenz. wird daher von ausgewählten Persönlichkeiten unterstützt. Sie machen im Fernsehen, in Publikationen und bei Veranstaltungen auf die Ziele der Kampagne aufmerksam und helfen somit dabei, ein breites Publikum auf das Thema „Kinder und Medien“ aufmerksam zu machen.

Nina Ruge – Moderatorin

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Als ich zur Schule ging, haben meine Eltern den Fernseher abgeschlossen, wenn sie nicht zuhause waren. Wir hatten damals so einen merkwürdigen Schwarz-Weiß-Kasten, der mit einem Holzrollo abgedeckt werden konnte. So einfach war das, die Mediennutzung des Nachwuchses zu kontrollieren. Als ich Studienrätin war, hatten etliche meiner Schüler den eigenen Fernseh-Apparat. Wir haben im Unterricht darüber diskutiert, das Ding wenigstens während der Hausaufgaben auszuschalten. Heute haben Vierjährige den eigenen Fernseher, und ab fünf, sechs Jahren schwappt eine Medienflut nach der anderen ins Kinderzimmer. Handy, Video‑ und Computerspiele, dazu exzessiver Internet‑ und TV-Konsum.

Schätzungsweise fünf Millionen Kinder in Deutschland werden derzeit mit Psychopharmaka behandelt, weil sie „Zappelphilipp-Kinder“ sind. Weil bei ihnen ADHS diagnostiziert worden ist: Sie können sich nicht konzentrieren, nicht still sitzen, keine Handlung in Ruhe zu Ende führen. Noch ist nicht nachgewiesen, ob es einen Zusammenhang zwischen Medienkonsum und ADHS gibt.

Doch eins ist glasklar: Moderne Medien können zur Droge werden, die ein seelisch gesundes Aufwachsen unmöglich macht. Kindern, die Medien nicht souverän zu nutzen lernen, mangelt es an vielem. Besonders aber an Kreativität, an Fantasie, an Eigeninitiative – und an Bewegung. Nehmen wir auch diese Krisenzeichen als Chance! Medien sind das täglich Brot des 21. Jahrhunderts. Ohne Medienkompetenz hat ein Kind keine Zukunft.

Die Initiatoren von „medienbewusst.de – kinder. medien. kompetenz“ möchten mit ihrer Webseite Eltern und Pädagogen in ihrem Bemühen unterstützen, mit Kindern eine selbstbewusste Medien-Nutzung zu trainieren. Ich würde mich freuen, wenn Sie dieses Angebot annehmen würden:

„You cannot stop the waves. But you can learn to surf.“

Ann-Kathrin Kramer – Schauspielerin

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Mediennutzung… das ist ein Gebiet, in dem man immer wieder gern ins Stolpern gerät. Wie viel Fernsehen ist gut, gut für unsere Kinder? Welche Computerspiele sind ab wann erträglich oder sogar sinnvoll? Was erwartet unseren Nachwuchs in Chaträumen und wie bereitet man sie auf die Gefahren vor?

Das sind nur wenige der Fragen, die nach Antworten suchen. Das Onlineportal medienbewusst.de hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine breite Öffentlichkeit für das Thema „Kinder und Medien“ zu sensibilisieren und zu informieren.

Ein Vorhaben, das ich aus tiefer Überzeugung unterstütze.