Kaiser! König! Karl! – Streifzüge durch die Geschichte mit Kater Karl

14. November 2014

Kaiser! König! Karl! - Streifzüge durch die Geschichte mit Kater KarlAm Samstag, den 08.11.14, startete der Kika die neue Serie „Kaiser! König! Karl! – Streifzüge durch die Geschichte mit Kater Karl“. Der außergewöhnliche Kater Karl trifft beim Stöbern in seinem Museumslager auf etliche historische Antiquitäten. Über jede dieser Kostbarkeiten weiß er eine lustige Geschichte zu erzählen, die dem Zuschauer zugleich geschichtliche Gegebenheiten verdeutlichen sollen.

Kater Karl ist ein Straßenkater. In seinem Museumslager findet er so allerhand, worüber er zu berichten weiß. Durch den alten Helm eines römischen Offiziers erfahren wir, dass die Römer Steuern erhoben haben- und zwar auf Urin. Kater Karl schwört sogar bei seinem Barthaar, dass sie selbst ihre Wäsche darin gewaschen haben.
Alle Fakten sind selbstverständlich belegt. Wie zum Beispiel eine Geschichte darüber, dass die Römer ihre Festmähler im Liegen eingenommen haben und dafür mehrere Stunden gebraucht haben.
Um das zu veranschaulichen, werden immer wieder kleine Sketche aufgeführt, in denen die Szene möglichst genau und detailgetreu dargestellt wird.
Durch Sprünge durch die verschiedenen Epochen erfährt der Zuschauer auch, seit wann die Gabel zu unserem Besteck gehört, oder ob die Neandertaler bereits eine Zahnbürste kannten.
Die erste Folge endet mit einem aufwendig inszenierten Rapsong, der die Varusschlacht im Teutoburger Wald zwischen Germanen und Römern thematisiert.
Die Wissenscomedy wird jeden Samstag von 17:10 bis 17:35 zu sehen sein. Die Erste Staffel umfasst 6 Folgen. Die Serie soll hauptsächlich Spaß machen und nicht in allen Einzelheiten erklärend sein.

Rating: ★★★★☆ 

medienbewusst.de meint:
Die Kinderserie „Kaiser! König! Karl!“ versucht eine moderne, junge Zielgruppe zu erreichen. Sie ist interessant und abwechslungsreich gestaltet. Dadurch schafft es die Serie auch bei einem jungen Publikum, ein Bewusstsein für geschichtliche Zusammenhänge hervorzurufen.

Leonie Stella Hettich

Bildquellen:
Wikimedia Commons

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