Die ersten Wörter für kleine Genies

19. Juli 2013

Die Anwendung „Kleines Genie“ von Gilberto Fernandez bietet Kindern die Möglichkeit ihre Umwelt interaktiv zu erlernen. Sie soll helfen, das Sehvermögen und Hörverständnis bei Kleinkindern von Geburt an zu fördern. Außerdem unterstützt sie den Lernprozess beim Sprechen.

Die App umfasst ein umfangreiches Set aus interaktiven Karten. Diese sind in die drei Kategorien Lebensmittel, Tiere und Neugeboren aufgeteilt. Jede Kategorie beinhaltet Fotos und Abbildungen, die mit den dazugehörigen Bezeichnungen und entsprechende Klänge untermalt werden. Dank des verständlichen Aufbaus der App, können sich Kinder selbstständig mit den Karten auseinandersetzen.

Während für die etwas älteren Kinder Fotos und Zeichnungen zur Verfügung gestellt werden, enthält die Kategorie Neugeborene ausschließlich Flashkarts mit abstrakten Abbildungen. Da Babys in den ersten Monaten noch Schwierigkeiten beim erkennen von Kontrasten haben, greifen die Entwickler in diesem Bereich auf schwarze Formen und Linien zurück.

Insgesamt sind alle Fotos und Zeichnungen liebevoll und sorgfältig ausgewählt und gezeichnet worden, so dass Kinder sie problemlos erkennen und mit dem entsprechenden Worten und Klängen in Verbindung bringen können. Auf jeder Karte findet sich lediglich ein Gegenstand wieder, um eine direkt Assoziation zu ermöglichen. Dies macht es nahezu unmöglich, dass die Kinder etwas Falsches lernen.

Die App ist in einer kostenlosen Liteversion und für 1,79 Euro als Vollversion für das iPhone sowie das iPad verfügbar.

medienbewusst.de meint:
Das Lernkonzept der Anwendung „Kleines Genie“ ist gut durchdacht und sorgfältig in einer ansprechenden Applikation umgesetzt worden. Wer sein Kind schon früh auch mit modernen Geräten, wie dem iPhone oder dem iPad, in seiner Entwicklung fördern möchte, ist mit der Applikation „Kleines Genie“ gut beraten. Die mittlerweile elf angebotenen Sprachen können darüber hinaus sehr hilfreich sein, wenn ein Kinder zweisprachig aufwachsen soll.

 

Rating: ★★★★★ 

Leo-Ferdinand Günther

Bildquelle:
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