Mit den kleinen Forschern technische Wunder entdecken

25. Mai 2015

KleineForscher- 588x300 Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat eine vierteilige Appreihe entwickelt. In jedem der Spiele können Kinder etwas Spezielles lernen. Vor allem technische und logische Fähigkeiten sollen dabei gefördert werden. Diese Spiele sind außerdem im „Forschergarten“ auf www.meine-forscherwelt.de vertreten.

Alle vier Apps wurden speziell für Tablets entwickelt. Sie sind für Android und iOS kostenlos erhältlich. Der Spielspaß wird weder durch In-App-Käufe noch durch Werbeeinblendungen gestört. Die Hauptpersonen in den Apps sind Felia, Roberta, Frida und Eddie. Sie helfen sich gegenseitig ihre Erfindungen fertig zu bauen. Alle Spiele werden von einer kurzen Bildergeschichte eingeleitet, diese wird vorgetragen, kann aber auch selbst gelesen werden. Im Hilfe-Menü können die Spielenden nützliche Ratschläge für das Lösen der Aufgaben finden. Außerdem gibt es in jeder App einen Menüpunkt „Wissen“, dort kann man sich intensiver mit dem entsprechenden Thema befassen und viele Dinge zusätzlich lernen und verstehen.
Wir haben die vier Apps getestet und stellen sie hier kurz vor.

Felia legt Fliesen

Felia hat aus dem Urlaub neue Fliesen mitgebracht, die müssen nun verlegt werden. Dabei helfen ihr ihre Freunde natürlich gerne und auch das spielende Kind wird dazu aufgefordert. In drei einzelnen Spielen werden die Fliesen nach unterschiedlichen Regeln verlegt. Erst muss der Spielende vorgegebene Muster mit den richtigen Fliesen und Farben vervollständigen, danach soll ein fertiges Muster auf die zweite Seite der Wand gespiegelt werden. Schließlich füllt das Kind vorgegebene Umrisse mit passenden Fliesen aus. In einem zweiten Spiel kann man eine Wand ganz ohne Vorgaben selbst gestalten. Fliesen aller Formen und Farben stehen dafür zur Verfügung. Im letzten Spiel darf eine einzelne Fliese gestaltet werden, mit dieser wird dann die gesamte Wand gefliest.

Robertas Roboter
In „Robertas Roboter“ helfen die Freunde Roberta beim Programmieren ihres Roboters Robbi. Der versteht nur Befehle im Binärcode. Der Binärcode ist die Sprache in der Computer sprechen, erklärt Roberta. Sie gibt auch eine kurze Einführung, so dass das Kind versteht wie diese Sprache funktioniert und wie der Spieler sie verstehen kann. Die folgende Aufgabe ist es, Robbi den Roboter durch den Garten zu führen. Dafür müssen ihm die entsprechenden Richtungsanweisungen gegeben werden. Wurde er richtig programmiert erreicht er unbeschadet sein Ziel. In einem weiteren Spiel kann man Buchstaben in Binärcode umwandelnd und somit ganze Wörter und Sätze übersetzen.

Friedas Fahrradwerkstadt

Gemeinsam mit Frieda kann der Spieler überprüfen ob an den Fahrrädern der Kinder alles funktionstüchtig ist. In den ersten Leveln besteht die Aufgabe darin, die kaputten Teile an den Fahrrädern zu finden und zu reparieren. Danach folgen Level in denen unter Zeitdruck gearbeitet werden muss. In den letzten Leveln soll der Spielende die fehlenden Bauteile selbst an der richtigen Stelle anbringen.

Eddies Maschine
Eddie baut eine Schuhputzmaschine für sich und seine Freunde und braucht Hilfe. In diesem Spiel sollen die Kinder verschiedengroße Zahnräder anordnen, um einen Schieber in die richtige Richtung zu bewegen. In insgesamt zehn Leveln erhöht sich dabei natürlich die Schwierigkeit.

Rating: ★★★☆☆ 

medienbewusst.de meint:
Diese Spielreihe bringt Kindern die Grundlagen für technische Zusammenhänge näher, ohne dabei zu komplex zu werden. Die Hilfeoption erklärt sehr gut was zu tun ist, wenn der Spieler mal nicht weiter weiß. Die Schwierigkeit der Spiele sind meistens angemessen, nur die letzten Level in Friedas und Eddies Spielen sind besonders knifflig und können von Kindern im jüngeren Alter möglicherweise nicht gelöst werden. Die Wissens- und Verständnisvermittlung steht in diese Spielen an erster Stelle. Deshalb sind die Spiele ein wenig eintönig und relativ schnell durchgespielt.

Linda Ullmann

Bildquelle:
© Google Play Store

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