Drei Berliner schaffen unkomplizierte Kinderlieder, die begeistern.

7. Mai 2014

„Von Farbenfeen und Stinkesocken“ heißt das erste Kinderliederalbum unter eigenem Namen von Carsten Schmelzer, Tobias Weyrauch und Diane Weigmann, die sich 3Berlin nennen. Vor geraumer Zeit kamen die drei auf die Idee mit der Produktion von Kinderliedern zu beginnen. Aus dieser Idee entstand ein spannendes Album mit zwölf aufregenden und einfachen Kinderliedern.

„Die Farbenfee“ ermutigt Kinder dazu, mit sich zufrieden zu sein und sich selbst zu schätzen. Jeder hat eine Aufgabe im Leben und ist somit sehr wichtig. Dies wird an Gesprächen zwischen der Farbenfee und Gegenständen aus dem Alltag, wie zum Beispiel einer roten Ampel oder einem Füller verdeutlicht. Diese würden gern mal ihre Farbe ändern, doch die Farbenfee erklärt, dass, wenn es keine roten Ampeln mehr geben würde, ein großes Chaos entstehen würde. Jeder solle so bleiben, wie er ist. Des Weitern gibt es lehrreiche Lieder über das ABC in „Das Tier ABC“, oder auch über die Jahreszeiten im Lied „An den Bäumen kann man sehen“. Auch das „Tanzlied“ reißt alle Zuhörer von den Stühlen und animiert zum mittanzen.
Die sanfte und fröhliche Stimme von Diane Weigmann passt sowohl zu ruhigeren Liedern, wie „Ich erinner‘ mich“, als auch zu aufgeweckten Liedern, wie „Obstsalat“. Spaß bereitet das Lied „Kitzelkanon“, bei dem sich an dem Lied „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ orientiert wurde und die Strophen abwechselnd mit anderen Vokalen gesungen werden.
Das Coverheft der CD ist eine nette Verbindung aus Fotografie und kleinen gezeichneten Männchen. Zusammen mit den eingänglichen Melodien und den abgedruckten Liedertexten, wird es den Kindern leicht gemacht, die Lieder mitzusingen.

medienbewusst.de meint:
Durch die einfachen Lieder ist die CD für Kinder im Vorschulalter gedacht. Es wurde ein verständlicher Wortschatz verwendet, sodass das Verstehen und Mitsingen leicht fallen sollte. Man merkt schnell, dass die Produzenten selbst Eltern sind und verstehen, was Kinder begeistert.

Elisabeth Koch

Bildquellen:
© Elisabeth Koch

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