Das Ende von medienbewusst.de

Sehr geehrte Leser_innen,
liebe Pädagogen_innen,
werte Förderer_innen, Experten_innen und Sponsoren_innen,
liebe Eltern,

es ist an der Zeit, von „Medienbewusst.de“ Abschied zu nehmen. Auf der Webseite wird es ab sofort keine aktuellen Inhalte mehr geben, jedoch wird die Seite immer noch erreichbar sein, um sich die Inhalte aus den vergangenen Jahren anzuschauen und durchzulesen.
Fast zehn Jahre lang begleiteten Studierende der Technischen Universität Ilmenau und natürlich auch Sie das Projekt „Medienbewusst.de“. Unter dem Motto „kinder.medien.kompetenz.“ schrieben die Redakteure über unterschiedliche Themen wie Kinofilme, Buchrezensionen, Internetseiten, Studien oder den Medienkonsum bei Kindern. Doch damit soll mit dem heutigen Tag alles zu Ende gehen.

Das Onlineportal „Medienbewusst.de“ gründete sich am 5. Dezember 2008 und durchlief viele Änderungen. Ziel des Portals war die generelle Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema „Kinder und Medien“. Mit Produktkritiken, Praxistipps, Interviews und Reportagen sollten Pädagogen und Eltern Wissen ansammeln, wie sie den Schülern_innen bzw. Kindern den kindgerechten Umgang mit den modernen Medien beibringen können. Artikel wie das Porträt über Walt Disney, die Berichterstattung über den „Goldenen Spatz“ oder die Auswertungen der KIM-Studie (Kinder, Information, (Multi)Media) oder der JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi)Media) waren stets Artikel, die sich großer Beliebtheit erfreuten.

Aus den anfangs doch sehr weitgefassten Ressorts des Projekts „Medienbewusst.de“ ist leider am Ende nur noch die Redaktion übrig geblieben. PR und Marketing, Finanzen, Koordination. Das sind alles Stellen, die immer seltener von Studierenden besetzt wurden. Vielleicht lag es an dem Desinteresse, vielleicht gab es andere Projekte, die lieber behandelt werden wollten. Man kann da nur spekulieren. An dieser Stelle sei mein Dank allen ehemaligen Mitarbeitern, sei es in der Projektleitung oder in der Redaktion, ausgesprochen. Ohne Euch, wäre ein großes Stück Information einfach nicht da gewesen.

Aber nicht nur meinen Vorgängern möchte ich meinen Dank aussprechen:

  • Ein großes Dankeschön gilt unserer Schirmherrin Frau Prof. Dr. Dagmar Schipanski. In ihrer damaligen Funktion als Vorsitzende des MDR-Verwaltungsrates hat sie uns unterstützt und sich dabei sehr für die altersgerechte Mediennutzung, die wir mit dem Projekt „Medienbewusst.de“ behandelt haben, eingesetzt.
  • Lieber Expertenstamm, vielen Dank, dass Ihr uns Jahr für Jahr mit Eurem fundierten Fachwissen bereichert habt.
  • Auch ein Dankeschön an unsere prominenten Botschafter, mit denen sich das Projekt schmücken konnte. Solch ein Projekt braucht Vorbilder, die sich für das Thema Medienkompetenz stark machen.
  • Natürlich gilt dieses Danke auch an unsere Förderer und Partner. Die Zusammenarbeit mit Euch war klasse, vielen Dank für Ihre Unterstützung in Form von Pressematerialen, Einladungen zu Events, finanziellen Mitteln und vielem mehr. Ohne Euch wäre die Arbeit schwieriger gewesen.
  • Und nicht zu vergessen ein Dankeschön auch an alle Leserinnen und Leser. Vielen Dank für Ihre jahrelange Treue, Feedback und Interesse an dem Projekt „Medienbewusst.de“.
  • Und auch ein persönliches Dankeschön möchte ich noch unseren Betreuern des Projektteams, Frau Dr. Liane Rothenberger und Frau Dr. Claudia Auer, aussprechen. Vielen Dank für offene Ohren, das Lösen von Problemen, das Betreuen der Studierenden, der Redaktion und des Projektteams und vielen weiteren Dingen.

Im Namen der Technischen Universität Ilmenau, des Institut für Medien und Kommunikationswissenschaften und des Projektteams wünsche ich Ihnen alles Beste.

Philipp Ludwig
Chefredaktion 

© medienbewusst.de

Vom Buchdruck zum Internet: Die Geschichte der Medien

Schon seit über 550 Jahren gibt es die Medien. Johannes Gutenberg (*1400, † 1468) gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Lettern und der Druckerpresse. Er ebnete den Weg für die heutigen Medien wie Fernsehen, Internet oder das Radio. Und dadurch hat sich auch die Gesellschaft gewandelt. Medienbewusst.de schaut sich die Anfänge der Medien an und geht auf jede Station genauer ein.

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Die sechste ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung am 30. November 2017 in Berlin!

Zu der jährlich stattfindenden ZEIT-Konferenz Schule & Bildung lädt die ZEIT-Verlagsgruppe gemeinsam mit der Deutsche Telekom Stiftung am 30. November Lehrkräfte, Verantwortliche aus dem Bereich Lehrerbildung, Wissenschaft und Wirtschaft sowie Bildungsforscher und -politiker, von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen nach Berlin ein. Das große Thema in diesem Jahr: „Alles digital?! Wie guter MINT-Unterricht gelingen kann“.

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ZEIT für die Schule

Das Schulprojekt des ZEIT Verlags „ZEIT für die Schule“ unterstützt schon seit Jahren Lehrerinnen und Lehrer dabei, die Medienkompetenz der Schüler zu fördern und Tipps für eine praxisorientierte und zeitgemäße Unterrichtsgestaltung zu vermitteln. Mit einer Reichweite von ca. 220.000 Schülern und rund 40.000 Lehrern ist „ZEIT für die Schule“ das größte Schul-Medienprojekt eines Zeitungsverlags in Deutschland.

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Akademie für Kindermedien prämiert beim Goldenen Spatz neuen Stoff für die große Leinwand

Das Cinestar Kino in Erfurt war in diesem Jahr wieder eine beliebte Anlaufstelle für die Besucher des Goldenen Spatz. Auch die Akademie für Kindermedien nutze einen Kinosaal, um nunmehr im 17. Jahr neuentwickelte Autorenstoffe im Pitch vorzustellen. Eine Besonderheit des diesjährigen Stipendiatenprogramms war die Kooperation mit einem Partnerprojekt aus Polen, die ebenfalls zwei Filmideen erläuterten.

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JIM-Studie 2016: Bücher und generelle Mediennutzung

Bei der JIM-Studie aus dem Jahre 2016 wurden Zwölf- bis 19-Jährige im Zeitraum vom 24. Mai bis 31. Juli 2016 zu ihrer Medienausstattung und dem Umgang mit verschiedenen Medien befragt. Dabei wurde neben der Glaubwürdigkeit von Medien, Kommunikationsdiensten im Internet oder dem Lesen von Büchern auch auf Smartphones in der Schule eingegangen.

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JIM-Studie 2016: Google ist Informationsquelle Nummer 1

Im heutigen Zeitalter greifen die Wenigsten noch auf Lexika oder Bücher zurück, wenn sie sich über ein bestimmtes Thema informieren wollen. Auch Nachrichten können mit nur einem Klick aufgerufen werden. Das Internet hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen und kann mit seiner Flut an Informationen so gut wie jede ungeklärte Frage beantworten. Welche Rechercheplattformen Jugendliche zur Informationssuche nutzen zeigt die JIM-Studie 2016.

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JIM-Studie 2016: Smartphone beliebter als Laptop

Jugendliche sitzen weniger an PC und Laptop, dafür mehr am Handy. Zu diesem Ergebnis kam 2016 die jährliche JIM-Studie zu (Jugend, Information und Multimedia), durchgeführt vom Medienpädagogischen Forschungsbund Südwest. Auch besitzen weniger Jugendliche, vor allem im Alter von 12 bis 15 Jahren, einen Laptop.

Das Smartphone muss man nicht erst hochfahren, man zieht es nur schnell aus der Tasche, entsperrt den Bildschirm und schon stehen einem die Weiten des Webs offen. Zudem ist es für weniger Geld erhältlich. Sucht man auf der Website von Mediamarkt nach dem günstigsten Laptop findet man einen für rund 240€. Sucht man nach dem günstigsten Smartphone findet man Modell für etwa 60€.

In den letzten vier Jahren hat sich der Besitz von Laptops von vier Fünfteln auf drei Viertel verringert. Dass gerade die Jüngeren im Alter von 12-15 diesen Abstieg ausmachen erklärt sich laut der JIM-Studie daran, dass dieser erst wirklich notwendig ist, wenn man für die Schule längere Texte schreiben muss. Währenddessen ist in diesen vier Jahren der Besitz von Smartphones stark angestiegen. 2012 waren es 47% der Jugendlichen die ein Smartphone besaßen, 2016 sind es 95%. Auch die Jüngsten, 12-13 Jahre, besitzen zu 90% ein Smartphone.

Was die Häufigkeit der Internetnutzung haben Smartphones gegenüber Laptops die Nase vorn. Drei Viertel der Befragten geben an am Häufigsten über das Smartphone ins Internet zu gehen. Nur 8% geben an am meisten mit dem Laptop online zu sein. Im Vergleich zum Vorjahr haben Tablet-PC und internetfähige Fernseher jeweils 5 Prozentpunkte gewonnen, werden Insgesamt aber nur von 27% (Tablet) bzw. 11% (Fernseher) der Jugendlichen genutzt.

Das Smartphone so intensiv zu nutzen ermöglicht zum Einen, dass WLAN zu Hause und bei Freunden. 97% der Haushalte in Deutschland sind mit WLAN ausgestattet. 92% der Jugendlichen können das WLAN vom eigenen Zimmer aus nutzen und davon 87% ohne zeitliche Einschränkungen. Um das Smartphone unterwegs genauso uneingeschränkt nutzen zu können haben 79% der Jugendlichen eine Internetflatrate

Die JIM-Studie ist eine Basisstudie zum Medienumgang von Jugendlichen. Es werden Jugendliche im Alter von 12-19 Jahren, Schüler von allen Schulformen sowie Auszubildende und Studenten telefonisch befragt. Dieses Jahr fanden sich rund 1.200 Teilnehmer für die Studie.

Luzie Tegge

Bildquelle:

© www.mpfs.de