Programmtipps für Mai 2009

4. Mai 2009, 18:16  

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Im Mai gehts rund! Für die Kleinsten bringt der kleine blaue Elefant Bewegung und die KIKORIKIs Farbe auf den Bildschirm. Für die Größeren gibt es spannende Abenteuter mit Biene Maja, einer Prinzessin und Wissenswertes über das Grundgesetz Deutschlands und das Phänomen der Liebe.
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Fernsehen bildet!?

29. April 2009, 11:46  

Eine Aussage, die im ersten Moment schwer zu glauben ist, wenn man an die vielen Talk- und Gerichtsshows denkt, die das Nachmittagsprogramm füllen. Deshalb ist eine gezielte Suche notwendig, um zwischen den vielen Sendungen, die überspitzt dargestellt, lediglich für Unterhaltung sorgen wollen, durchaus informative und lehrreiche Programme zu finden.

Tagesaktuelle Nachrichten für Kids

Um Ordnung in die Fülle von Informationssendungen zu bringen, lassen sich diese nach ihrer Tagesaktualität unterteilen. So zählen zu den tagesaktuellen Sendungen die Nachrichtensendungen wie zum Beispiel „logo“ im KiKa. Auf der anderen Seite stehen die nicht tagesaktuellen Sendungen wie Themensendungen und Wissenschaftsshows. Dabei weisen beide Sendungsarten durchaus einen Lerncharakter auf.

Insbesondere den Naturwissenschaften und Fremdsprachen werden schon mal ganze Sendereihen gewidmet, welche meist auf den öffentlich-rechtlichen Sendern zu finden sind. So ist Bildung vor allem im Bayrischen Rundfunk, Südwestfunk und auf Phönix zu Hause – mit dem Motto „Bildung zum Anfassen“. Die „Urmutter“ aller Bildungssendereihen ist das „Telekolleg“, welches mit Physik und Englisch eine neue Bildungsära in der Fernsehlandschaft einleitete. Jungen Menschen sollte auf diesem Weg zum einen eine Bildungsalternative neben der Schule angeboten und zum anderen die Hemmschwelle vor Sprache und Wissenschaft genommen werden. Denn Wissen lässt sich für Kinder am schnellsten spielerisch vermitteln wie zum Beispiel mit Hilfe von Quizfragen.

Kindersender bieten Bildungsformate

Ein Beispiel für eine aktuelle Wissenssendung für Kinder ist „Planet Schule“ im SWR Fernsehen. Bei diesem Format werden von Montag bis Samstag Informationen aus sämtlichen Fachbereichen zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es noch andere Formen, die sowohl Wissen vermitteln als auch zusätzlich mit Unterhaltungselementen verbunden sind, zum Beispiel „Die Sendung mit der Maus“, „Wissen macht Ah!“ oder „Willi will’s wissen“. Diese Sendungen zählen zu den informellen Informationssendungen, welche den Kindern nebenbei Informationen mit auf den Weg geben.

Um Kinder an diese Informationssendungen heranzuführen, sind sowohl Eltern als auch Lehrer*innen gefragt. So haben Eltern die Aufgabe, den Fernsehkonsum ihrer Kinder zu beobachten und positiv zu beeinflussen. Die Schule wiederum hat den Auftrag, Inhalte und Darstellungsformen zu thematisieren und Schülern den Umgang mit dem Medium Fernsehen näher zu bringen. Allerdings ergab eine Umfrage des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, dass lediglich acht Prozent der befragten Kinder auf den Ratschlag ihrer Eltern hin und nur fünf Prozent auf die Empfehlung von Lehrern*innen hinsichtlich des Fernsehprogramms, Sendungen konsumieren.

Fazit:

Eltern sollten stets versuchen, ihre Kinder spielerisch auf gewisse Sendungen aufmerksam zu machen und eventuell Vereinbarungen zu treffen. Gekonnt selektiert kann das Fernsehen auf diese Weise neben der Unterhaltungsfunktion auch Informationen vermitteln. Somit kann Ihr Kind gelegentlich und im kleineren Umfang sein Wissen erweitern, ohne das Gefühl zu haben, es müsse jetzt etwas lernen.

Mobile Sicherheit für die Kleinen

26. April 2009, 14:26  

Es klingelt und dudelt nicht nur in Zügen, Wartezimmern oder in Parks, sondern auch immer häufiger auf Schulhöfen und in Klassenzimmern. Denn bereits ein großer Anteil der Sechs- bis Siebenjährigen in Deutschland besitzt ein Handy. Asmetronic bietet jetzt ein speziell entwickeltes Telefon an, welches auf die Bedürfnisse von kleineren Kindern zugeschnitten ist.
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Jetzt dürfen die Großen auf LAN-Parties ran

19. April 2009, 21:18  

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Sie denken: “LAN-Partys gibt es nur für Jugendliche oder junge Erwachsene!” Dann haben Sie falsch gedacht. Auch Eltern dürfen sich nun mit dieser Art der Freizeitgestaltung beschäftigen. Und dabei können sie persönlich einen Einblick in die Spiele erhalten, die zu den Lieblingsgames ihrer Sprösslinge gehören. Selbst kontroverse Spiele wie Ego-Shooter stehen auf dem Programm und können auf Herz und Niere geprüft werden. mehr…

Gymnasium Saarburg 2.0 – Eine starke Gemeinschaft

19. April 2009, 19:45  

SchülerVZ, Facebook, MySpace- welcher Kinderalltag bleibt davon noch unberührt? Zwischen Gruscheln und Bloggen geht dabei schnell der Blick für den Datenschutz und die Frage nach dem Wert virtueller Freundschaften verloren. Um dem vorzubeugen, rief das Gymnasium Saarburg im November 2008 die schulinterne Web-Community „Gymnasium Saarburg 2.0“ ins Leben. Nun können sich Schüler, Lehrer und Eltern auf der virtuellen Spielweise austoben und sich auf gleicher Stufe begegnen.
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EduCamp 2009 – Marcel Kirchner im Interview

17. April 2009, 2:03  

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Kinder und Jugendliche, Eltern, Unternehmer, Wissenschaftler – alle leben in einer Welt voller Medien. Schier unlösbar scheint die Aufgabe des Zurechtfindens. Doch wie kann man weiterhelfen? Was kann man tun um von ihnen zu lernen, mit ihnen eigene Fähigkeiten weiterzuentwickeln und vor allem wie können neue Medienformen gezielt für den Bildungsprozess genutzt werden? medienbewusst.de sprach über diese Themen mit Marcel Kirchner – dem Initiator des EduCamp 2009, welches vom 17. bis zium 19. April in Ilmenau stattfinden wird.
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Kinder bleiben dem Fernseher treu – KIM-Studie 2008

16. März 2009, 22:18  

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Welche Rolle spielen Medien im Alltag unserer Kinder? Mit dieser Frage beschäftigen sich die KIM-Studien alle 1 bis 2 Jahre. Pünktlich Zur Bildungsmesse didacta wurden nun die aktuellen Daten vorgelegt. Darunter auch neue Erkenntnisse zur Nutzung von Computer- und Konsolenspielen. Wichtigste Erkentnis: trotz Computer und Internet bleiben die Kinder dem Fernseher treu.
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Presseschau: «Killerspieldebatte» neu entflammt

16. März 2009, 1:10  

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Nach dem Amoklauf von Winnenden ist die Diskussion um ein Verbot von sogenannten „Killerspielen“ wieder neu aufgekommen. Auch die Presse widmet sich dem Thema. Die Debatte darüber halten die meisten Journalisten für richtig, glauben aber nicht an ein wirkungsvolles Verbot. Vielmehr stünden die Erwachsenen in der Pflicht, dem eigenen Nachwuchs dabei zu helfen, sich im wahren Leben besser zurechtzufinden. medienbewusst.de hat die wichtigsten Stimmen aus der deutschen Medienlandschaft zusammengetragen.
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Fernsehinhalte können Ängste auslösen

15. März 2009, 14:30  

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Sie planen eine gemütlichen Fernsehabend mit Ihrem Kind und entscheiden sich für einen Film oder eine Sendung, die in Ihren Augen kindergerecht ist. Doch Achtung: Es kann passieren, dass Kinder das Fernsehangebot ganz anders aufnehmen, als Sie. Schnell können scheinbar harmlose Themen und Geschichten Ängste in Ihrem Kind auslösen.
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Sexualität in Kinder- und Jugendfilmen – Gefahr und Chance?

18. Januar 2009, 21:31  

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Bereits im Herbst 2007 als Bischoff Algermissen zum Boykott des Sexualitäts-Musicals “Nase, Bauch und Po” (initiiert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) für Kleinkinder aufrief, war wieder klar: Der Mythos des asexuellen Kindes ist immer noch nicht überwunden. Barrieren zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit werden mit solchen Boykotts schon im frühen Kindesalter gelegt. Welche pädagogische Arbeit kulturelle Angebote – darunter zählen auch Filme – leisten können, scheint vielen nicht klar zu sein. mehr…

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