Kein Kavaliersdelikt – Warum Verstöße gegen das Urheberrecht ernsthafte Konsequenzen haben

14. Februar 2010, 15:36  

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„Mama, wann kommt Papa wieder?“ „Noch vier Mal singen.“ Mit diesem und anderen Beiträgen sowie zahlreichen Plakatmotiven wurde vor einigen Jahren die deutschlandweite Initiative „Hart, aber gerecht“ ins Leben gerufen, welche in offensiver und polarisierender Weise auf die Folgen der Urheberrechtsverletzung hinwies. Durch diese Verstöße fährt die Filmindustrie Jahr für Jahr alleine in Deutschland Verluste im dreistelligen Millionenbereich ein. Des Weiteren sinkt die Zahl der Kinobesucher sowie der Verkauf beziehungsweise Verleih von Videos und DVDs stetig. Seit Beginn der Initiative sind ein paar Jahre vergangen, doch an der Brisanz und Aktualität des Themas hat sich seitdem nichts geändert. medienbewusst.de sprach aus diesem Anlass mit Jan Oesterlin, langjähriger Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing GmbH sowie mit einem jungen Mann, welcher seit seiner frühen Jugend illegal Kinofilme aus dem Internet lädt und den solche Kampagnen völlig kalt lassen. mehr…

Online-Streaming – Eine neue Kinokultur?

3. Januar 2010, 16:00  

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Kaum haben sich die Zahlen der illegalen Filmdownloads über einschlägige Tauschbörsen relativiert, sorgt schon das nächste Gespenst für Unmut in der Filmindustrie: Sogenannte Streaming-Portale ermöglichen es den Internet-Usern, Filme per Live-Stream direkt im Internet anzuschauen. Leidtragende dieser neuen Entwicklung sind letztendlich die Kinos. Doch was verbirgt sich hinter diesem Phänomen und warum bleiben immer mehr Kinosäle leer? medienbewusst.de hat für Sie recherchiert. mehr…

Wie Nachtsichtgeräte Licht ins Dunkel der deutschen Kinos bringen sollen

30. November 2009, 16:12  

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Totale Überwachung oder probates Mittel gegen Raubkopierer? Im vergangenen Sommer beherrschte ein brisantes Thema für mehrere Wochen die Kinowelt. In einigen Filmvorführungen wurden die Kinobesucher mit Hilfe von Nachtsichtgeräten beobachtet, um ein mögliches Mitschneiden und illegales Verbreiten des Kinofilms im Internet zu unterbinden. Der Filmverleih Warner Bros. begründete das fragwürdige Vorgehen mit dem Verdacht, dass in den ausgewählten Kinos (unter anderem in Magdeburg, Erfurt und Leipzig) in der jüngeren Vergangenheit besonders häufig Raubkopien erstellt wurden und somit akuter Handlungsbedarf bestand. medienbewusst.de sprach mit Michael Wersdörfer, Referatsleiter für Datenschutz des Landesvewaltungsamtes Sachsen-Anhalt, Rebecca Gerth, Unternehmenssprecherin der CineStar-Gruppe und Christine Ehlers, Mitarbeiterin Public Relations der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) über diese in vielerlei Hinsicht bedenkliche Vorgehensweise. mehr…

Download von Musik – Risiko oder Chance?

30. November 2008, 20:18  

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Die deutsche Musikindustrie hat dem illegalen Herunterladen von Musik aus dem Internet den Kampf angesagt und greift mit einer Welle an Anklageschriften durch. Seit Anfang 2007 wurden 25.000 Strafanzeigen gegen Internetnutzer erstattet, die sich illegal Musik heruntergeladen haben und diese im Netz anbieten. Den meisten Menschen ist bewusst, dass der Musiktausch illegal ist, aber es fehlt das nötige Unrechtsbewusstsein, klagen die Produzenten. Damit ist nun Schluss. Es sei kein Kavaliersdelikt, sondern ein Straftatbestand – argumentiert die Plattenbranche mit ihrem massiven Vorgehen. An den Musik-Genres lasse sich erkennen, dass ein Großteil der Tatverdächtigen Jugendliche seien. mehr…