Grundschulkinder in der Medienwelt

2. Juli 2017, 23:11  

Timster_grossAn die Medienwelt müssen im heutigen Zeitalter schon die Kleinsten herangeführt werden. Doch wie sollten Kinder im Grundschulalter mit Medien umgehen? Und welche Medien können sie nutzen?

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„Gute Literatur gleicht mittlerweile der Suche nach der Nadel im Heuhaufen“

12. Juni 2017, 14:02  

Rossipotti großDas Internet ist der Ort der unbegrenzten Möglichkeiten. Sucht man nach Literatur, wird man von Angeboten überhäuft. Durch die Flut von Informationen durchzusteigen ist kein Kinderspiel, weshalb Kinder lernen sollten, sich damit auseinanderzusetzen. Doch wo können sie damit anfangen?
Medienbewusst.de hat mit Annette Kautt von dem Online-Literaturmagazin Rossipotti gesprochen, um einen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen.

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Lernen mit digitalen Medien: Ein Interview mit Daniel Bialecki, dem Geschäftsführer von scoyo

11. Juli 2016, 9:48  

Die Lernplattform scoyo ist eine der erfolgreichsten ihrer Art. Schüler und Schülerinnen der ersten bis siebten Klasse können selbstbestimmt durch Geschichten unterrichtsbegleitende Lerninhalte entdecken. Auch Medienkompetenz ist von großer Bedeutung für scoyo. In diesem Zusammenhang hat sich medienbewusst.de mit dem Geschäftsführer Daniel Bialecki getroffen.

 

Sie verfolgen den Grundgedanken des selbstbestimmten Lernens. Was verstehen Sie darunter?

Darunter verstehen wir, dass Kinder Lerninhalte nach ihrer Motivation und ihren Interessen aussuchen und bearbeiten. Es gibt keine starren Vorgaben, was wann gelernt werden soll. Den Kindern sollte es möglich sein, sich zu entscheiden, ob sie gerade ein spannendes Thema in Deutsch, Bio, Physik oder einem anderen Bereich bearbeiten wollen. Auch wenn das nicht den klassischen Fächern entspricht, die gerade in der Schule durchgenommen werden. Wenn es das Kind interessiert, sollte es sich trotzdem damit auseinandersetzen dürfen, weil es dann voller Motivation und Spaß lernt.
Kinder sollten individuell nach ihren Bedürfnissen gefördert werden und in die Richtung lernen können, in die sie sich entwickeln wollen. Harte Vorgaben wirken hier nur einschränkend und demotivierend.

Wie können Digitale Medien dabei helfen?

Digitale Medien sind, je nach Aufbau, für Kinder unglaublich attraktiv. Sie machen Dinge auf verschiedene Art und Weise lebendig, was klassischen Medien nicht gelingt. Digitale Medien können bei der Selbstbestimmtheit helfen, sich aber auch ausgezeichnet auf Stärken und Schwächen einstellen: Wenn das Kind zum Beispiel Lerneinheiten zum Thema Bruchrechnen gemacht hat, kann ein digitales Medium automatisch analysieren, ob die nächste Einheit leichter oder schwerer sein sollte, oder ermittelt, wo ein Fehler seine Ursache hat.

Wie versuchen Sie Lernen so attraktiv wie möglich anzubieten?

Wir bieten Lerninhalte in Form von animierten und alltagsrelevanten Geschichten an. Der Schulstoff wird also lebendig und anschaulich vermittelt. Wir überlegen immer, wo der Schulstoff in das echte Leben eingekoppelt ist. Dann binden wir ihn in eine passende Geschichte ein. Das Kind sieht etwas und kann dann die Relevanz des Schulstoffs erfassen. Das funktioniert gut, weil es die natürliche Art des Lernens ist. Der Ansatz, den wir bei scoyo verfolgen, ist, ein erzählendes, problem- und lösungsorientiertes Lernen.

Sollten Medien ihrer Meinung nach intensiver in den Schulunterricht eingebunden werden?

Auf jeden Fall, speziell Onlinemedien. Dies geschieht heutzutage noch zu wenig. Sicherlich retten Onlinemedien keinen schlechten Unterricht, aber sie können einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität leisten. Auch die Einbindung und der Umgang mit neuen Medien sollte schnell vonstattengehen. Vor allem bei der Differenzierung innerhalb der Klasse sind Schulen überfordert. Insbesondere in der Grundschule gibt es sprachliche Niveau-Unterschiede. Das bedeutet, Kinder, die schon in der ersten Klasse lesen können und Kinder, die Probleme mit ihrer Heimat- oder Landessprache haben, werden innerhalb einer Klasse unterrichtet. Auf diesen Unterschied muss der Lehrer*in eingehen, er muss ihn ausgleichen. Onlinemedien beziehungsweiseneue Medien helfen dabei unheimlich, weil sie eine differenzierte Förderung für einzelne Kinder bieten. Wenn Kinder viel erfahrener als die Lehrer*innen im Einsatz neuer Medien sind, ist das ein Problem. Es passiert zum Beispiel immer wieder, dass Lehrer*innen keine Erfahrung im Umgang mit YouTube haben. Die Kinder wissen besser Bescheid, sind allerdings relativ führungs- und orientierungslos, ihnen fehlt die Medienkompetenz. Sie machen fast ausschließlich eigene Erfahrungen damit, weil es kaum jemanden gibt, der ihnen sagt, worauf zu achten ist. Hier fehlt den Schulen qualifiziertes Personal.

Wie können beziehungsweise sollten Eltern ihren Kindern Grenzen setzen, um deren Medienkonsum im Auge zu behalten?

Das ist eine spannende Frage, vor allem das Thema des Grenzen-Setzens. Das Wichtigste ist, dass Eltern in einem Dialog mit ihren Kindern bleiben. Kinder fühlen sich schnell kontrolliert. Sie glauben, sie werden ohnehin nur in ihrer Nutzung eingeschränkt und erzählen den Eltern nicht, was sie machen. Es ist also wichtig, aufgeschlossen und mit einer positiven Einstellung, nicht mit Skepsis, an die Thematik heranzugehen. Denn diese wird schnell registriert, gerade im pubertierenden Alter. Ist die Tür erstmal zu, wird es umso schwerer, sie wieder zu öffnen. Eine spannende Komponente ist auch, dass Eltern sich ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst sind. Die eigene Mediennutzung wird von den Kindern bewusst wahrgenommen. Ein großer Appell von uns ist es, dass dieselben Regeln für Eltern und Kinder gelten sollten. Das gilt nicht nur für das Nutzen neuer Medien. Im Netz gibt es viele Seiten, die sich damit auseinandersetzen und einem bewusstmachen, worauf zu achten ist. Scoyo hat einen Elternabend zu diesem Thema veranstaltet.

medienbewusst.de bedankt sich bei für das Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg.

Eine App als Verhütungmittel? Ein Interview mit der DRK-Schwangerschaftsberatung

29. November 2015, 0:30  

AdventslogomittelSind Verhütungsapps eine Alternative zu anderen Verhütungsmethoden? Wie funktionieren sie? Welche Probleme bringen sie mit sich? All damit beschäftigt sich die DRK-Schwangerenberatung Saalfeld. Sie bietet persönliche Beratungen zur Verhütung und Familienplanung, Information und Beratung zur Sexualaufklärung, Beratung bei Partnerschafts- und Sexualproblemen, Schwangerschaftsbegleitende Hilfen, Vorbereitung auf die Geburt, Beratung nach der Geburt und Unterstützung beim Geltendmachen gesetzlicher finanzieller und sozialer Hilfeleistungen und Schwangerschaftskonfliktberatung.

Um Näheres über das Thema Verhütungapps zu erfahren, hat medienbewusst.de mit Frau Annett Berk (Beratungsstellenleiterin) und Frau Stefanie Höchst (Beraterin) gesprochen.

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„Die Welt mit Kinderaugen sehen“ – Ein Interview mit Liedermacher Burghardt Wegner

12. August 2015, 12:39  

'Die Welt mit Kinderaugen sehen' - Ein Interview mit Burghardt WegnerSchon seit vielen Jahren macht Burghardt Wegner unter dem Künstlernamen „Grünschnabel“ Kindermusik. Am 15. Mai ist sein zwölftes Album „Lazuli. Kindermusik für die ganze Familie“ erschienen. In einem Interview hat er uns mehr über sich und seine Arbeit verraten. mehr…

„Über das Weltall gibt es viel zu lernen, aber es lässt auch jede Menge Raum zum Träumen“

26. Juni 2015, 11:00  

Mit Vorfreude in die Juryarbeit des Goldenen Spatz„Über das Weltall gibt es viel zu lernen, aber es lässt auch jede Menge Raum zum Träumen“,so der Pressesprecher Uli Müller, der seit 2008 für die Öffentlichkeitsarbeit des Disney Channels zuständig ist. Seit dem 18.05 läuft die neue Serie „Miles von Morgen“, über die wir bereits berichtet haben, Montag bis Sonntag um jeweils 18:20 Uhr auf Disney Junior. Da uns diese Serie so begeistert hat, hat medienbewusst.de bei Herrn Müller nachgefragt.
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Mit Vorfreude in die Juryarbeit des Goldenen Spatz: Interview mit Jenna aus der Kinderjury

11. Juni 2015, 15:56  

Mit Vorfreude in die Juryarbeit des Goldenen SpatzVom 31.05. bis 06.06.2015 findet in Gera und Erfurt wieder Deutschlands größtes Kindermedienfestival statt – der „Goldene Spatz“. In den Kinderjurys für Kino-TV und Games sitzen wieder Kinder und Jugendliche aus der gesamten Bundesrepublik. Eine von ihnen ist Jenna Schacht, 11 Jahre, aus Erfurt. Da medienbewusst.de seit Jahren umfangreich über den Goldenen Spatz berichtet, sprachen wir mit Jenna über ihre Tätigkeit in der Kino-TV-Kinderjury, ihre Erwartungen an das Festival und vieles mehr.
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„Goldener Spatz“ setzt Erfolgsgeschichte fort

30. Mai 2015, 13:36  

„Goldener Spatz“ setzt Erfolgsgeschichte fortIn rund zwei Wochen ist es wieder soweit: in Erfurt und Gera findet dann bereits zum 23. Mal das deutsche Kinder-Medien-Festival „Goldener Spatz“ statt. medienbewusst.de berichtete schon im vergangenen Monat ausführlich über das Programm für die jungen Teilnehmer. Nun stehen auch die Mitglieder der Kinderjurys fest, die am Ende des Festivals die Hauptpreise für die Bereiche Kino-TV und Online vergeben sollen. medienbewusst.de sprach aus diesem Anlass mit dem zehnjährigen Jurymitglied Victoria aus Gera über ihre Teilnahme am Festival und die damit verbundenen Erwartungen gesprochen.
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„Kinder sind Partner und Musen in einem“ – Ein Interview mit Tobias Weyrauch von 3Berlin

21. Mai 2015, 14:44  

3Berlin
Carsten Schmelzer (links), Diane Weigmann und Tobias Weyrauch (rechts) bilden zusammen das Trio 3Berlin. Wie der Name schon verrät, kommen die Musiker und Komponisten aus Berlin, wo sie wunderbare Musik schaffen. Im Interview mit Tobias Weyrauch sprachen wir über die Band und deren erstes Kinderliederalbum.
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Österreichs beliebteste Kinderliedermacherin im Interview

14. März 2015, 16:51  

Mai Cocopelli
medienbewusst.de bekam die Möglichkeit, Österreichs beliebteste Kinderliedermacherin Mai Cocopelli ein paar Fragen zu ihrer Arbeit und ihrer Entwicklung zu stellen. Schon im letzten Jahr flogen wir hier bei medienbewusst.de mit ihr in All, nun freuen wir uns darauf, mehr über die Person hinter dem Mikrofon zu erfahren.
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