Toca Hair Salon 2 – Der Spielspaß im Friseursalon für Jung und Alt

8. Dezember 2016, 17:58  

Die Hairstyling-App „Toca Hair Salon 2“, herausgebracht von der Entwicklungsfirma Toca Boca AB, bietet Kindern die Möglichkeit, die Frisuren von auswählbaren Figuren zu gestalten. Die App ist für iOS und für Android erhältlich und kann kostenfrei im App-Store und im Google Playstore heruntergeladen werden.
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KidKit – Hilfe bei Sucht, Gewalt und/oder psychische Erkrankungen in Familien

29. November 2016, 14:26  

kidkit-588x330Themen wie Sucht, Gewalt und psychische Erkrankungen in Familien, sind häufig Tabuthemen, aber dennoch gibt es sie. Viele Kinder trauen sich nicht darüber zu sprechen oder schämen sich für sich selbst oder ihre Eltern. Oft fühlt sich das Kind sogar verantwortlich und gibt sich selbst die Schuld für die Krankheit des Vaters oder der Mutter.
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Zwerge ganz groß: Florian Voigt und das Zwergenorchester

13. November 2016, 22:04  

zwergenorchester1,,Wer Musik macht, ist glücklich für’s Leben“, sagt Florian Voigt über sich und seine Musik. Seit 2009 beglückt der Hamburger mit seinem Zwergenorchester die Musikwelt der Kinder. Doch was steckt genau hinter dem Zwergenorchester? mehr…

Das 5. BarCamp in Erfurt: Medienerziehung, Gaming in der Schule und Neuigkeiten aus der Medienwelt

9. November 2016, 21:09  

BarCamp – Wissen für alle!Das BarCamp ist eine besondere offene Tagung, bei der sowohl das Publikum als auch die Vortragenden Wissen weitergeben und gleichzeitig neues erlangen. Denn das Konzept besteht darin, dass am Anfang von den Teilnehmern abgestimmt wird, welche Workshops stattfinden. Somit sei sichergestellt, dass den Teilnehmern genau die Themen angeboten werden, die für sie am interessantesten sind.
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Snapchat – Ratgeber für die sichere App-Nutzung

16. Oktober 2016, 17:29  

Snapchat ist eine Instant-Messaging-App, bei der der Nutzer Momentaufnahmen für eine bestimmte Sekundenanzahl verschicken kann. Danach ist das Bild wieder gelöscht. In unserem Artikel „Snapchat: Die Nachricht mit Selbstzerstörung“ erklärt medienwewusst.de die Funktionen und den Aufbau der App. Doch was für Gefahren birgt die App und wie können insbesondere Kinder vor diesen geschützt werden?
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Ein besonderer Kinofilm: Auf Augenhöhe

29. September 2016, 14:47  

Ein besonderer Kinofilm: Auf Augenhöhe Der im September 2015 gedrehte Film „Auf Augenhöhe“ kam etwa ein Jahr später, nämlich am 15. September 2016 in die deutschen Kinos. Er handelt von dem zehnjährigen Michi (Luis Vorbach), der nach dem Tod seiner alleinerziehenden Mutter in ein Kinderheim ziehen muss. Dort muss er sich tagtäglich gegen die älteren Jungs behaupten und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Mitglied einer richtigen Familie zu sein.
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gamescom 2016: Für diese Spiele interessieren sich die Kids

20. August 2016, 11:15  

gamescom 2016: Für diese Spiele interessieren sich die KidsAm Freitag, dem 19. August 2016 wurden auf dem gamescom award die besten Spiele der Videospielmesse aus Köln gekürt. Direkt die erste Auszeichnung für das “Beste Familienspiel” ging wenig überraschend an das Sammelfigurenspiel Skylanders Imaginators. Dies sind die drei nominierten Spiele, die in der näheren Auswahl für den Award standen:
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gamescom: Lohnt sich die Reise für Kinder und Jugendliche?

19. August 2016, 16:20  

gamescom: Lohnt sich die Reise für Kinder und Jugendliche?Vom 18. bis zum 21. August begeben sich wieder viele Spielefreunde auf den Weg zur gamescom nach Köln. Ob das Event, das Jahr für Jahr mehrere hunderttausend Besucher anlockt, auch familienfreundlich ist, haben wir versucht herauszufinden.
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Was dürfen meine Apps? Ein Leitfaden für den sichereren Umgang mit dem Mobilgerät

15. August 2016, 17:05  

Was dürfen meine Apps? Ein Leitfaden für den sichereren Umgang mit dem MobilgerätEin Szenario, das vielen bekannt ist: Die neueste App wird installiert und Geschäftsbedingungen und Hinweise übersprungen. Mal muss ein Countdown abgewartet werden, mal der scheinbar endlose Text durchgescrollt werden, damit das Programm im Glauben gelassen werden kann, dass alle Bedingungen gelesen wurden. Viele Infos bezüglich Zugriffen einer App und Jugendschutz sind auf Mobilgeräten einsehbar. So sind es oftmals nur wenige gezielte Klicks, um das Mobilgerät auf eine kindgerechte Nutzung einzustellen.
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Lernen mit digitalen Medien: Ein Interview mit Daniel Bialecki, dem Geschäftsführer von scoyo

11. Juli 2016, 9:48  

Die Lernplattform scoyo ist eine der erfolgreichsten ihrer Art. Schüler und Schülerinnen der ersten bis siebten Klasse können selbstbestimmt durch Geschichten unterrichtsbegleitende Lerninhalte entdecken. Auch Medienkompetenz ist von großer Bedeutung für scoyo. In diesem Zusammenhang hat sich medienbewusst.de mit dem Geschäftsführer Daniel Bialecki getroffen.

 

Sie verfolgen den Grundgedanken des selbstbestimmten Lernens. Was verstehen Sie darunter?

Darunter verstehen wir, dass Kinder Lerninhalte nach ihrer Motivation und ihren Interessen aussuchen und bearbeiten. Es gibt keine starren Vorgaben, was wann gelernt werden soll. Den Kindern sollte es möglich sein, sich zu entscheiden, ob sie gerade ein spannendes Thema in Deutsch, Bio, Physik oder einem anderen Bereich bearbeiten wollen. Auch wenn das nicht den klassischen Fächern entspricht, die gerade in der Schule durchgenommen werden. Wenn es das Kind interessiert, sollte es sich trotzdem damit auseinandersetzen dürfen, weil es dann voller Motivation und Spaß lernt.
Kinder sollten individuell nach ihren Bedürfnissen gefördert werden und in die Richtung lernen können, in die sie sich entwickeln wollen. Harte Vorgaben wirken hier nur einschränkend und demotivierend.

Wie können Digitale Medien dabei helfen?

Digitale Medien sind, je nach Aufbau, für Kinder unglaublich attraktiv. Sie machen Dinge auf verschiedene Art und Weise lebendig, was klassischen Medien nicht gelingt. Digitale Medien können bei der Selbstbestimmtheit helfen, sich aber auch ausgezeichnet auf Stärken und Schwächen einstellen: Wenn das Kind zum Beispiel Lerneinheiten zum Thema Bruchrechnen gemacht hat, kann ein digitales Medium automatisch analysieren, ob die nächste Einheit leichter oder schwerer sein sollte, oder ermittelt, wo ein Fehler seine Ursache hat.

Wie versuchen Sie Lernen so attraktiv wie möglich anzubieten?

Wir bieten Lerninhalte in Form von animierten und alltagsrelevanten Geschichten an. Der Schulstoff wird also lebendig und anschaulich vermittelt. Wir überlegen immer, wo der Schulstoff in das echte Leben eingekoppelt ist. Dann binden wir ihn in eine passende Geschichte ein. Das Kind sieht etwas und kann dann die Relevanz des Schulstoffs erfassen. Das funktioniert gut, weil es die natürliche Art des Lernens ist. Der Ansatz, den wir bei scoyo verfolgen, ist, ein erzählendes, problem- und lösungsorientiertes Lernen.

Sollten Medien ihrer Meinung nach intensiver in den Schulunterricht eingebunden werden?

Auf jeden Fall, speziell Onlinemedien. Dies geschieht heutzutage noch zu wenig. Sicherlich retten Onlinemedien keinen schlechten Unterricht, aber sie können einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität leisten. Auch die Einbindung und der Umgang mit neuen Medien sollte schnell vonstattengehen. Vor allem bei der Differenzierung innerhalb der Klasse sind Schulen überfordert. Insbesondere in der Grundschule gibt es sprachliche Niveau-Unterschiede. Das bedeutet, Kinder, die schon in der ersten Klasse lesen können und Kinder, die Probleme mit ihrer Heimat- oder Landessprache haben, werden innerhalb einer Klasse unterrichtet. Auf diesen Unterschied muss der Lehrer*in eingehen, er muss ihn ausgleichen. Onlinemedien beziehungsweiseneue Medien helfen dabei unheimlich, weil sie eine differenzierte Förderung für einzelne Kinder bieten. Wenn Kinder viel erfahrener als die Lehrer*innen im Einsatz neuer Medien sind, ist das ein Problem. Es passiert zum Beispiel immer wieder, dass Lehrer*innen keine Erfahrung im Umgang mit YouTube haben. Die Kinder wissen besser Bescheid, sind allerdings relativ führungs- und orientierungslos, ihnen fehlt die Medienkompetenz. Sie machen fast ausschließlich eigene Erfahrungen damit, weil es kaum jemanden gibt, der ihnen sagt, worauf zu achten ist. Hier fehlt den Schulen qualifiziertes Personal.

Wie können beziehungsweise sollten Eltern ihren Kindern Grenzen setzen, um deren Medienkonsum im Auge zu behalten?

Das ist eine spannende Frage, vor allem das Thema des Grenzen-Setzens. Das Wichtigste ist, dass Eltern in einem Dialog mit ihren Kindern bleiben. Kinder fühlen sich schnell kontrolliert. Sie glauben, sie werden ohnehin nur in ihrer Nutzung eingeschränkt und erzählen den Eltern nicht, was sie machen. Es ist also wichtig, aufgeschlossen und mit einer positiven Einstellung, nicht mit Skepsis, an die Thematik heranzugehen. Denn diese wird schnell registriert, gerade im pubertierenden Alter. Ist die Tür erstmal zu, wird es umso schwerer, sie wieder zu öffnen. Eine spannende Komponente ist auch, dass Eltern sich ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst sind. Die eigene Mediennutzung wird von den Kindern bewusst wahrgenommen. Ein großer Appell von uns ist es, dass dieselben Regeln für Eltern und Kinder gelten sollten. Das gilt nicht nur für das Nutzen neuer Medien. Im Netz gibt es viele Seiten, die sich damit auseinandersetzen und einem bewusstmachen, worauf zu achten ist. Scoyo hat einen Elternabend zu diesem Thema veranstaltet.

medienbewusst.de bedankt sich bei für das Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg.

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