Klavierspiele für Kinder – Musikalischer Zeitvertreib für die Kleinen

9. September 2017, 14:33  

klavierspiele_grossLangeweile ist bei Kindern äußerst unbeliebt. Am liebsten würden sie die ganze Zeit unterhalten werden. Mit der App „Klavierspiele für Kinder“ können Eltern ihren Sprösslingen einen musikalischen Zeitvertreib bieten. mehr…

Lernen mit digitalen Medien: Ein Interview mit Daniel Bialecki, dem Geschäftsführer von scoyo

11. Juli 2016, 9:48  

Die Lernplattform scoyo ist eine der erfolgreichsten ihrer Art. Schüler und Schülerinnen der ersten bis siebten Klasse können selbstbestimmt durch Geschichten unterrichtsbegleitende Lerninhalte entdecken. Auch Medienkompetenz ist von großer Bedeutung für scoyo. In diesem Zusammenhang hat sich medienbewusst.de mit dem Geschäftsführer Daniel Bialecki getroffen.

 

Sie verfolgen den Grundgedanken des selbstbestimmten Lernens. Was verstehen Sie darunter?

Darunter verstehen wir, dass Kinder Lerninhalte nach ihrer Motivation und ihren Interessen aussuchen und bearbeiten. Es gibt keine starren Vorgaben, was wann gelernt werden soll. Den Kindern sollte es möglich sein, sich zu entscheiden, ob sie gerade ein spannendes Thema in Deutsch, Bio, Physik oder einem anderen Bereich bearbeiten wollen. Auch wenn das nicht den klassischen Fächern entspricht, die gerade in der Schule durchgenommen werden. Wenn es das Kind interessiert, sollte es sich trotzdem damit auseinandersetzen dürfen, weil es dann voller Motivation und Spaß lernt.
Kinder sollten individuell nach ihren Bedürfnissen gefördert werden und in die Richtung lernen können, in die sie sich entwickeln wollen. Harte Vorgaben wirken hier nur einschränkend und demotivierend.

Wie können Digitale Medien dabei helfen?

Digitale Medien sind, je nach Aufbau, für Kinder unglaublich attraktiv. Sie machen Dinge auf verschiedene Art und Weise lebendig, was klassischen Medien nicht gelingt. Digitale Medien können bei der Selbstbestimmtheit helfen, sich aber auch ausgezeichnet auf Stärken und Schwächen einstellen: Wenn das Kind zum Beispiel Lerneinheiten zum Thema Bruchrechnen gemacht hat, kann ein digitales Medium automatisch analysieren, ob die nächste Einheit leichter oder schwerer sein sollte, oder ermittelt, wo ein Fehler seine Ursache hat.

Wie versuchen Sie Lernen so attraktiv wie möglich anzubieten?

Wir bieten Lerninhalte in Form von animierten und alltagsrelevanten Geschichten an. Der Schulstoff wird also lebendig und anschaulich vermittelt. Wir überlegen immer, wo der Schulstoff in das echte Leben eingekoppelt ist. Dann binden wir ihn in eine passende Geschichte ein. Das Kind sieht etwas und kann dann die Relevanz des Schulstoffs erfassen. Das funktioniert gut, weil es die natürliche Art des Lernens ist. Der Ansatz, den wir bei scoyo verfolgen, ist, ein erzählendes, problem- und lösungsorientiertes Lernen.

Sollten Medien ihrer Meinung nach intensiver in den Schulunterricht eingebunden werden?

Auf jeden Fall, speziell Onlinemedien. Dies geschieht heutzutage noch zu wenig. Sicherlich retten Onlinemedien keinen schlechten Unterricht, aber sie können einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität leisten. Auch die Einbindung und der Umgang mit neuen Medien sollte schnell vonstattengehen. Vor allem bei der Differenzierung innerhalb der Klasse sind Schulen überfordert. Insbesondere in der Grundschule gibt es sprachliche Niveau-Unterschiede. Das bedeutet, Kinder, die schon in der ersten Klasse lesen können und Kinder, die Probleme mit ihrer Heimat- oder Landessprache haben, werden innerhalb einer Klasse unterrichtet. Auf diesen Unterschied muss der Lehrer*in eingehen, er muss ihn ausgleichen. Onlinemedien beziehungsweiseneue Medien helfen dabei unheimlich, weil sie eine differenzierte Förderung für einzelne Kinder bieten. Wenn Kinder viel erfahrener als die Lehrer*innen im Einsatz neuer Medien sind, ist das ein Problem. Es passiert zum Beispiel immer wieder, dass Lehrer*innen keine Erfahrung im Umgang mit YouTube haben. Die Kinder wissen besser Bescheid, sind allerdings relativ führungs- und orientierungslos, ihnen fehlt die Medienkompetenz. Sie machen fast ausschließlich eigene Erfahrungen damit, weil es kaum jemanden gibt, der ihnen sagt, worauf zu achten ist. Hier fehlt den Schulen qualifiziertes Personal.

Wie können beziehungsweise sollten Eltern ihren Kindern Grenzen setzen, um deren Medienkonsum im Auge zu behalten?

Das ist eine spannende Frage, vor allem das Thema des Grenzen-Setzens. Das Wichtigste ist, dass Eltern in einem Dialog mit ihren Kindern bleiben. Kinder fühlen sich schnell kontrolliert. Sie glauben, sie werden ohnehin nur in ihrer Nutzung eingeschränkt und erzählen den Eltern nicht, was sie machen. Es ist also wichtig, aufgeschlossen und mit einer positiven Einstellung, nicht mit Skepsis, an die Thematik heranzugehen. Denn diese wird schnell registriert, gerade im pubertierenden Alter. Ist die Tür erstmal zu, wird es umso schwerer, sie wieder zu öffnen. Eine spannende Komponente ist auch, dass Eltern sich ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst sind. Die eigene Mediennutzung wird von den Kindern bewusst wahrgenommen. Ein großer Appell von uns ist es, dass dieselben Regeln für Eltern und Kinder gelten sollten. Das gilt nicht nur für das Nutzen neuer Medien. Im Netz gibt es viele Seiten, die sich damit auseinandersetzen und einem bewusstmachen, worauf zu achten ist. Scoyo hat einen Elternabend zu diesem Thema veranstaltet.

medienbewusst.de bedankt sich bei für das Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg.

Religionen erforschen und verstehen auf religionen-entdecken.de

13. März 2016, 14:29  

Religionen erforschen und verstehen auf religionen-entdecken.de Warum zieht man in einer Moschee die Schuhe aus, was ist eine Weihe und welche Feste feiern Juden eigentlich? All das und noch vieles mehr erfährt man auf religionen-entdecken.de.
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Kinderzeitmaschine: Eine spannende Reise in die Vergangenheit

21. Februar 2016, 19:40  

Kinderzeitmaschine: Eine spannende Reise in die Vergangenheit Kinderzeitmaschine.de bietet Kindern die Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen. Dort erwarten die Reisenden spannende Abenteuer. Gefördert wird Kinderzeitmaschine durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Initiative „Ein Netz für Kinder“.
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Immer mit dabei: Podcasts

5. Januar 2016, 15:26  

Immer mit dabei – Podcasts

Podcast ist ein sogenanntes Kofferwort, bestehend aus zwei Teilen: Zum einen steckt das Wort „Broadcasting“ (englisch für „Rundruf“) und dem iPod, einem MP3-Player der Firma Apple. Podcasts kann man auch als Netcasts bezeichnen, doch was steckt genau hinter dem Begriff?

Was ist ein Podcast?

Podcasts kann man wie eine Zeitschrift abonnieren, nur bekommt man hier nichts Gedrucktes, sondern eine Video- oder Audio-Datei, die man abspielen kann. Darin erzählt der Podcaster – der Ersteller*in eines Podcasts – über ein festgelegtes Thema. Das wird aufgenommen, bearbeitet und dann ins Internet hochgeladen. Der Nutzer*in kann nun sich die Datei herunterladen und über einen Computer, ein Smartphone oder einen MP3-Player anhören bzw. anschauen. Der Ersteller*in hat auch die Möglichkeit, einen Text für die Datei zu verfassen und die Zeiten der einzelnen Themenausschnitte anzugeben, sodass der Nutzer*in einfacher zu einen gewissen Zeitpunkt oder Themenpunkt springen kann.

Podcasts als Lerninstrument

Auch im schulischen Bereich werden Podcasts eingesetzt: So erklären Mathematiklehrer*innen in einfachen Ausschnitten Begriffe aus der Mathematik, Englischlehrer*innen bringen den Nutzern*innen neue Vokabeln bei oder man lernt Neues kennen, indem man sich beispielsweise einen Podcast aus dem Bereich Erdkunde oder Biologie anhört bzw. anschaut.

Doch nicht nur schulische Themen werden in Podcasts behandelt. So gibt es spezielle Podcasts aus dem Bereich Film und Fernsehen, Philosophie oder eben auch für Kinder. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender bieten für Kinder mehrere Podcasts an, in denen es um Nachrichten für Kinder geht, kurze Geschichten erzählt werden oder interessante Fakten für Kinder aufbereitet werden.

In unserem Artikel „Trenderscheinung Podcasts“ findet ihr Tipps für die besten Kinder-Podcasts!

Fazit:

Podcasts sind eine schöne Möglichkeit, um auch mal während einer langen Zugfahrt unterhalten zu werden. Dank den technischen Fortschritten kann man die Dateien mittlerweile auch auf dem Smartphone problemlos abspielen. Auch findet jeder etwas für seinen Geschmack, denn die Auswahl ist riesig.

KWERX – Die Kunstwerke

2. Januar 2016, 18:32  

KWERX – Die Kunstwerke„In wessen Herz die Kunst sich niederließ, der ist vom Sturm der rauen Welt geschieden, dem öffnet sich, durchwallt von süßem Frieden, im ewigen Lenz ein stilles Paradies.“, so sagte es bereits im 19. Jahrhundert der deutsche Schriftsteller Jean Paul. Dass man sich aber, um über Kunst zu sprechen, nicht so geschwollen wie der Schreiber ausdrücken muss, stellt kwerx.de mit seiner Kunstseite für Kinder ganz altersgerecht unter Beweis.
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Dascurium.de – Eine Zeitreise durch die Naturwissenschaft

16. Dezember 2015, 21:23  

Dascurium.de – Eine Zeitreise durch die NaturwissenschaftBei Dascurium können Kinder Teil der geheimen Gesellschaft für Naturwissenschaftlerinnen von Marie Curie werden. Dascurium – ein Online-Spiel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – lädt Mädchen aber auch Jungen ein, sich mit auf eine Zeitreise durch die Welt der berühmtesten Naturwissenschaftlerinnen aller Zeiten zu begeben und dabei deren bahnbrechendste Entdeckungen kennenzulernen.
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Medizin für Kids: Ein Blick hinter die Kulissen der Medizin

4. Dezember 2015, 11:48  

Medizin für Kids: Ein Blick hinter die Kulissen der MedizinMama, wie funktioniert eigentlich mein Körper und warum werde ich überhaupt krank? Auf Fragen wie diese und viele weitere, weiß medizin-fuer-kids.de eine Antwort und gewährt einen Einblick hinter die Kulissen der Medizin. In einer virtuellen Medizinstadt liefert die Seite Informationen rund um Körper, Gesundheit und Krankheit. Diese werden kindgerecht und spielerisch übermittelt.
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Spielend einfach Tippen lernen mit Calli Clever

12. November 2015, 20:29  

Spielend einfach Tippen lernen mit Calli CleverMit zehn Fingern auf einmal auf einer Computertastatur schreiben? Das scheint ein unmöglich zu erlernendes Chaos zu sein. Wie soll man seine Finger so schnell ordnen, um dann auch die richtigen Buchstaben zu treffen? Ganz einfach: Üben, üben, üben und das am besten mit der Website „Tipptrainer Calli Clever“. mehr…

Handys im Unterricht – Störend oder eher Chance?

29. Oktober 2015, 11:39  

Handys im Unterricht – Störend oder eher Chance?„Handys gehören nicht in den Unterricht. Sie nehmen die Aufmerksamkeit der Schüler zu stark in Anspruch und stören die Konzentration.“ Das ist vor allem die Meinung vieler Lehrer. Viele Jugendliche können sich ein Leben ohne ihr Smartphone aber kaum noch vorstellen. Ausgewählte Schulen testen, wie sich Mobilgeräte sinnvoll in den Unterricht integrieren lassen. mehr…

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