ZEIT für die Schule

28. September 2017, 18:51  

Zeit für die Schule_großDas Schulprojekt des ZEIT Verlags „ZEIT für die Schule“ unterstützt schon seit Jahren Lehrerinnen und Lehrer dabei, die Medienkompetenz der Schüler zu fördern und Tipps für eine praxisorientierte und zeitgemäße Unterrichtsgestaltung zu vermitteln. Mit einer Reichweite von ca. 220.000 Schülern und rund 40.000 Lehrern ist „ZEIT für die Schule“ das größte Schul-Medienprojekt eines Zeitungsverlags in Deutschland. mehr…

„Gute Literatur gleicht mittlerweile der Suche nach der Nadel im Heuhaufen“

12. Juni 2017, 14:02  

Rossipotti großDas Internet ist der Ort der unbegrenzten Möglichkeiten. Sucht man nach Literatur, wird man von Angeboten überhäuft. Durch die Flut von Informationen durchzusteigen ist kein Kinderspiel, weshalb Kinder lernen sollten, sich damit auseinanderzusetzen. Doch wo können sie damit anfangen?
Medienbewusst.de hat mit Annette Kautt von dem Online-Literaturmagazin Rossipotti gesprochen, um einen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen.

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Lernen mal anders: Mit dem Projekt SchulKinoWochen!

26. Oktober 2016, 13:48  

Lernen mal anders: Mit dem Projekt SchulKinoWochen! Die Veranstaltung SchulKinoWochen ermöglicht auch dieses Jahr Schülern und Lehrern, Unterricht auf eine andere Weise zu halten! Vom 14. bis zum 18. November 2016 haben Schüler aus den Bundesländern Thüringen und Sachsen-Anhalt die Chance, an dem Projekt „SchülerFilmKritik-Wettbewerb“ teilzunehmen.
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Lernen mit digitalen Medien: Ein Interview mit Daniel Bialecki, dem Geschäftsführer von scoyo

11. Juli 2016, 9:48  

Die Lernplattform scoyo ist eine der erfolgreichsten ihrer Art. Schüler und Schülerinnen der ersten bis siebten Klasse können selbstbestimmt durch Geschichten unterrichtsbegleitende Lerninhalte entdecken. Auch Medienkompetenz ist von großer Bedeutung für scoyo. In diesem Zusammenhang hat sich medienbewusst.de mit dem Geschäftsführer Daniel Bialecki getroffen.

 

Sie verfolgen den Grundgedanken des selbstbestimmten Lernens. Was verstehen Sie darunter?

Darunter verstehen wir, dass Kinder Lerninhalte nach ihrer Motivation und ihren Interessen aussuchen und bearbeiten. Es gibt keine starren Vorgaben, was wann gelernt werden soll. Den Kindern sollte es möglich sein, sich zu entscheiden, ob sie gerade ein spannendes Thema in Deutsch, Bio, Physik oder einem anderen Bereich bearbeiten wollen. Auch wenn das nicht den klassischen Fächern entspricht, die gerade in der Schule durchgenommen werden. Wenn es das Kind interessiert, sollte es sich trotzdem damit auseinandersetzen dürfen, weil es dann voller Motivation und Spaß lernt.
Kinder sollten individuell nach ihren Bedürfnissen gefördert werden und in die Richtung lernen können, in die sie sich entwickeln wollen. Harte Vorgaben wirken hier nur einschränkend und demotivierend.

Wie können Digitale Medien dabei helfen?

Digitale Medien sind, je nach Aufbau, für Kinder unglaublich attraktiv. Sie machen Dinge auf verschiedene Art und Weise lebendig, was klassischen Medien nicht gelingt. Digitale Medien können bei der Selbstbestimmtheit helfen, sich aber auch ausgezeichnet auf Stärken und Schwächen einstellen: Wenn das Kind zum Beispiel Lerneinheiten zum Thema Bruchrechnen gemacht hat, kann ein digitales Medium automatisch analysieren, ob die nächste Einheit leichter oder schwerer sein sollte, oder ermittelt, wo ein Fehler seine Ursache hat.

Wie versuchen Sie Lernen so attraktiv wie möglich anzubieten?

Wir bieten Lerninhalte in Form von animierten und alltagsrelevanten Geschichten an. Der Schulstoff wird also lebendig und anschaulich vermittelt. Wir überlegen immer, wo der Schulstoff in das echte Leben eingekoppelt ist. Dann binden wir ihn in eine passende Geschichte ein. Das Kind sieht etwas und kann dann die Relevanz des Schulstoffs erfassen. Das funktioniert gut, weil es die natürliche Art des Lernens ist. Der Ansatz, den wir bei scoyo verfolgen, ist, ein erzählendes, problem- und lösungsorientiertes Lernen.

Sollten Medien ihrer Meinung nach intensiver in den Schulunterricht eingebunden werden?

Auf jeden Fall, speziell Onlinemedien. Dies geschieht heutzutage noch zu wenig. Sicherlich retten Onlinemedien keinen schlechten Unterricht, aber sie können einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität leisten. Auch die Einbindung und der Umgang mit neuen Medien sollte schnell vonstattengehen. Vor allem bei der Differenzierung innerhalb der Klasse sind Schulen überfordert. Insbesondere in der Grundschule gibt es sprachliche Niveau-Unterschiede. Das bedeutet, Kinder, die schon in der ersten Klasse lesen können und Kinder, die Probleme mit ihrer Heimat- oder Landessprache haben, werden innerhalb einer Klasse unterrichtet. Auf diesen Unterschied muss der Lehrer*in eingehen, er muss ihn ausgleichen. Onlinemedien beziehungsweiseneue Medien helfen dabei unheimlich, weil sie eine differenzierte Förderung für einzelne Kinder bieten. Wenn Kinder viel erfahrener als die Lehrer*innen im Einsatz neuer Medien sind, ist das ein Problem. Es passiert zum Beispiel immer wieder, dass Lehrer*innen keine Erfahrung im Umgang mit YouTube haben. Die Kinder wissen besser Bescheid, sind allerdings relativ führungs- und orientierungslos, ihnen fehlt die Medienkompetenz. Sie machen fast ausschließlich eigene Erfahrungen damit, weil es kaum jemanden gibt, der ihnen sagt, worauf zu achten ist. Hier fehlt den Schulen qualifiziertes Personal.

Wie können beziehungsweise sollten Eltern ihren Kindern Grenzen setzen, um deren Medienkonsum im Auge zu behalten?

Das ist eine spannende Frage, vor allem das Thema des Grenzen-Setzens. Das Wichtigste ist, dass Eltern in einem Dialog mit ihren Kindern bleiben. Kinder fühlen sich schnell kontrolliert. Sie glauben, sie werden ohnehin nur in ihrer Nutzung eingeschränkt und erzählen den Eltern nicht, was sie machen. Es ist also wichtig, aufgeschlossen und mit einer positiven Einstellung, nicht mit Skepsis, an die Thematik heranzugehen. Denn diese wird schnell registriert, gerade im pubertierenden Alter. Ist die Tür erstmal zu, wird es umso schwerer, sie wieder zu öffnen. Eine spannende Komponente ist auch, dass Eltern sich ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst sind. Die eigene Mediennutzung wird von den Kindern bewusst wahrgenommen. Ein großer Appell von uns ist es, dass dieselben Regeln für Eltern und Kinder gelten sollten. Das gilt nicht nur für das Nutzen neuer Medien. Im Netz gibt es viele Seiten, die sich damit auseinandersetzen und einem bewusstmachen, worauf zu achten ist. Scoyo hat einen Elternabend zu diesem Thema veranstaltet.

medienbewusst.de bedankt sich bei für das Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg.

YouTube für die Kleinen

27. Juli 2015, 13:00  

Kindgerechte YouTube-Nutzung – das ist es, was sich Google mit seinem neuen Projekt „YouTube Kids“ auf die Fahnen schreibt. Die App soll mit kinderfreundlichen und lehrreichen Inhalten überzeugen und für Android sowie iOS verfügbar sein.
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Virtueller Elternabend zum Thema Medienkompetenz

15. Januar 2015, 12:51  

Virtueller ElternabendAls „digital natives“ wachsen unsere Kinder ganz natürlich mit digitalen Medien und dem Internet auf. Das Thema Medienkompetenz ist häufig Ausgangspunkt für Diskussionen oder Streitigkeiten in der Familie. Eltern fühlen sich mit den technischen Neuerungen oftmals überfordert und fragen sich, wie sie ihr Kind im Umgang mit den Medien richtig unterstützen und anleiten können. mehr…

Quizz’ dich fit…

22. Februar 2014, 12:09  

… und werde mit deiner ganzen Familie zum echten Medienprofi. Denn pünktlich zum „Safer Internet Day“ startete die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und FLIMMO, unter der Schirmherrschaft der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, das „MedienQuiz” für die ganze Familie. mehr…

Medienkompetenz – Kinder und ihr Umgang mit Medien

20. November 2013, 13:00  

In einer sich stets weiterentwickelnden Medienlandschaft ist es besonders wichtig, die Kinder auf die Möglichkeiten aber auch Gefahren der neuen Medien hinzuweisen. Gerade bei Kindern ist Medienkompetenz ein wichtiges Thema, denn sie ist Kommunikationskompetenz und Handlungskompetenz zugleich. Um diese Kompetenzen zu fördern, hat die Bundesregierung verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, die Ihnen medienbewusst.de in diesem Artikel vorstellen möchte. mehr…

Spielerisch das Internet entdecken mit Jakob

11. September 2013, 14:21  

Mit dem Browsergame „Jakob und die Cyber-Mights“ versucht der bayrische Kinderschutzbund Kindern Medienkompetenz im Netz zu vermitteln. Dabei liegt der Fokus vor allem auf dem richtigen Umgang mit dem Social Web und den damit verbunden Risiken und Problemen. mehr…

FSK: Animationsfilme können Kinder überfordern

22. Mai 2013, 20:03  

Ein Animationsfilm ist nicht immer gleich Spaß für die ganze Familie: „FSK-Kennzeichnungen sind gesetzliche Altersfreigaben, die sicherstellen sollen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern nicht beeinträchtigt wird.“ Im Interview mit Frau Birgit Goehlnich, FSK-Vertreterin, werden hilfreiche Ratschläge rund um das Thema Film gegeben und ein Einblick in die Prüfung von Filmmaterial geboten. mehr…

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