Wie Nachtsichtgeräte Licht ins Dunkel der deutschen Kinos bringen sollen

30. November 2009, 16:12  

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Totale Überwachung oder probates Mittel gegen Raubkopierer? Im vergangenen Sommer beherrschte ein brisantes Thema für mehrere Wochen die Kinowelt. In einigen Filmvorführungen wurden die Kinobesucher mit Hilfe von Nachtsichtgeräten beobachtet, um ein mögliches Mitschneiden und illegales Verbreiten des Kinofilms im Internet zu unterbinden. Der Filmverleih Warner Bros. begründete das fragwürdige Vorgehen mit dem Verdacht, dass in den ausgewählten Kinos (unter anderem in Magdeburg, Erfurt und Leipzig) in der jüngeren Vergangenheit besonders häufig Raubkopien erstellt wurden und somit akuter Handlungsbedarf bestand. medienbewusst.de sprach mit Michael Wersdörfer, Referatsleiter für Datenschutz des Landesvewaltungsamtes Sachsen-Anhalt, Rebecca Gerth, Unternehmenssprecherin der CineStar-Gruppe und Christine Ehlers, Mitarbeiterin Public Relations der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) über diese in vielerlei Hinsicht bedenkliche Vorgehensweise. mehr…

Download von Musik – Risiko oder Chance?

30. November 2008, 20:18  

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Die deutsche Musikindustrie hat dem illegalen Herunterladen von Musik aus dem Internet den Kampf angesagt und greift mit einer Welle an Anklageschriften durch. Seit Anfang 2007 wurden 25.000 Strafanzeigen gegen Internetnutzer erstattet, die sich illegal Musik heruntergeladen haben und diese im Netz anbieten. Den meisten Menschen ist bewusst, dass der Musiktausch illegal ist, aber es fehlt das nötige Unrechtsbewusstsein, klagen die Produzenten. Damit ist nun Schluss. Es sei kein Kavaliersdelikt, sondern ein Straftatbestand – argumentiert die Plattenbranche mit ihrem massiven Vorgehen. An den Musik-Genres lasse sich erkennen, dass ein Großteil der Tatverdächtigen Jugendliche seien. mehr…