“Denkt ihr wirklich ihr könnt uns stoppen?”

21. Juli 2011, 18:20  

Am 8. Juni 2011 wurde die Streaming-Website „kino.to“ offiziell vom Netz genommen. Laut Betreiber-angaben waren zu diesem Zeitpunkt rund 2.644  Serien, 22.101 Filme und 7.575 Dokumentationen auf der Seite kostenlos abrufbar. Seither ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden  gegen die Betreiber der Website. Nun fragen sich besorgte Eltern: Haben nun auch die Nutzer der Webseite mit Folgen zu rechnen?  Und was war „kino.to“ eigentlich genau?

mehr…

Kein Kavaliersdelikt – Warum Verstöße gegen das Urheberrecht ernsthafte Konsequenzen haben

14. Februar 2010, 15:36  

raubkopie_588x300.jpg

„Mama, wann kommt Papa wieder?“ „Noch vier Mal singen.“ Mit diesem und anderen Beiträgen sowie zahlreichen Plakatmotiven wurde vor einigen Jahren die deutschlandweite Initiative „Hart, aber gerecht“ ins Leben gerufen, welche in offensiver und polarisierender Weise auf die Folgen der Urheberrechtsverletzung hinwies. Durch diese Verstöße fährt die Filmindustrie Jahr für Jahr alleine in Deutschland Verluste im dreistelligen Millionenbereich ein. Des Weiteren sinkt die Zahl der Kinobesucher sowie der Verkauf beziehungsweise Verleih von Videos und DVDs stetig. Seit Beginn der Initiative sind ein paar Jahre vergangen, doch an der Brisanz und Aktualität des Themas hat sich seitdem nichts geändert. medienbewusst.de sprach aus diesem Anlass mit Jan Oesterlin, langjähriger Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing GmbH sowie mit einem jungen Mann, welcher seit seiner frühen Jugend illegal Kinofilme aus dem Internet lädt und den solche Kampagnen völlig kalt lassen. mehr…

Wie Nachtsichtgeräte Licht ins Dunkel der deutschen Kinos bringen sollen

30. November 2009, 16:12  

kinouberwachung_588x300.jpg

Totale Überwachung oder probates Mittel gegen Raubkopierer? Im vergangenen Sommer beherrschte ein brisantes Thema für mehrere Wochen die Kinowelt. In einigen Filmvorführungen wurden die Kinobesucher mit Hilfe von Nachtsichtgeräten beobachtet, um ein mögliches Mitschneiden und illegales Verbreiten des Kinofilms im Internet zu unterbinden. Der Filmverleih Warner Bros. begründete das fragwürdige Vorgehen mit dem Verdacht, dass in den ausgewählten Kinos (unter anderem in Magdeburg, Erfurt und Leipzig) in der jüngeren Vergangenheit besonders häufig Raubkopien erstellt wurden und somit akuter Handlungsbedarf bestand. medienbewusst.de sprach mit Michael Wersdörfer, Referatsleiter für Datenschutz des Landesvewaltungsamtes Sachsen-Anhalt, Rebecca Gerth, Unternehmenssprecherin der CineStar-Gruppe und Christine Ehlers, Mitarbeiterin Public Relations der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) über diese in vielerlei Hinsicht bedenkliche Vorgehensweise. mehr…

Eltern haften für die Internet-Aktivitäten ihrer Kinder

30. November 2008, 19:02  

Familie_Computer_1.jpg

Das Grundsatzurteil des Landgerichts München vom 19.06.2008 hat gezeigt, dass die Aufsichtspflicht der Eltern für ihre Kinder nicht am Computermonitor endet. Nach diesem Urteil können Eltern auch für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder haftbar gemacht werden, wenn ihre Kinder widerrechtlich Werke Dritter über den elterlichen Internetzugang für andere frei zugänglich machen. mehr…