Schlagwort: community

Dota 2: Ein digitales Massenphänomen genauer untersucht!

Sogenannte “MOBA”-Spiele (Multiplayer Online Battle Arena Games) sind ein neues Massenphänomen unter Jugendlichen und begeistern täglich Millionen von Spielern. Das größte Spiel dieser Art ist dabei zweifelslos League Of Legends welches monatlich bis zu 67 Millionen aktive User verzeichnet. Dieser beeindruckenden Zahlen muss sich League Of Legends mittlerweile aber einer starken Konkurrenz erwehren. An erster Stelle steht dabei Dota 2. Dieses wurde im Juli 2013 veröffentlicht und kann seitdem einen rasanten Anstieg der Spielerzahlen verbuchen. Medienbewusst hat sich Dota 2 genauer angeschaut und versucht den Hype zu erklären, den dieses Spiel erzeugt.

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eSports – das etwas andere Gaming-Erlebnis

Wettkämpfe in verschiedenen Computerspielen sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Die Herausforderung, gegen seine besten Freunde anzutreten, lässt oftmals besonders viel Spielspaß aufkommen. Vielen Gamern genügt dies allerdings nicht. Sie testen ihr Können gegen andere Gamer in elektronischen Wettkämpfen, dem sogenannten eSports. 

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Artikelserie: Chatten im Internet

Rund die Hälfte aller Jugendlichen chattet täglich oder mehrmals die Woche. Die Online-Kommunikation wird immer vielfältiger, komplexer und interaktiver. Chatrooms sprießen wie die Pilze aus dem Boden, ein soziales Netzwerk reiht sich an das nächste. Wer heutzutage online ist kommt um das Chatten fast nicht herum. medienbewusst.de möchte daher Licht ins Dunkel der virtuellen Welt der Chats bringen.

Was für Chats gibt es überhaupt? Wie unterscheiden sie sich? Welche Chats eignen sich für Kinder? Worauf sollte man beim Chatten achtgeben? Welche Gefahren birgt der Chat? All diese Fragen wollen wir in einer 5-teiligen Serie über Chatprogramme hinreichend klären und dabei die auf die relevantesten Chats näher eingehen.

Der englische Begriff „chatten“ bedeutet so viel wie „plaudern“. Ursprünglich war mit einem „Chat“ die Echtzeit-Kommunikation über das Internet gemeint. Doch inzwischen bezeichnet er die gesamte Online-Kommunikation.

Es gibt drei Unterkategorien des Chat: Webchats, Instant Messenger und Soziale Netzwerke. Aus diesen Gruppen werden wir je einen Vertreter näher vorstellen.

  • Im Webchat können sich User in Echtzeit unterhalten. Die Webseite beinhaltet mehrere Räume, sogenannte „Chatrooms“, in denen sich viele Leute gleichzeitig unterhalten können. Mit der Angabe eines Nicknames oder der E-Mail-Adresse muss man sich zuerst registrieren. Auf einer Liste sind alle Anwesenden im Chatroom verzeichnet. Wenn man etwas in den öffentlichen Chat schreibt, ist es für alle aktiven Nutzer sichtbar. Möchte man lieber ein Privatgespräch führen, kann man auch Einzelne Nutzer aus der Liste anklicken. Das faszinierende am Webchat ist die gefühlte vollkommene Anonymität. Die wahre Identität der Nutzer bleibt verborgen. Man kann in verschiedene Rollen schlüpfen, Äußeres, Alter und Geschlecht wechseln, Grenzen austesten oder unerkannt über ein Problem reden. Den Kinder-Webchat Knuddels haben wir uns herausgegriffen und in Teil 1 genauer unter die Lupe genommen.
  • Auch per Instant Messenger kann man sich online in Echtzeit unterhalten. Ein großer Unterschied zu Webchats besteht darin, dass der Fokus hier vor allem auf privaten Dialogen mit einzelnen Usern liegt. Bevor es losgeht, muss man erst ein Programm installieren und sich registrieren. Anders als im Webchat unterhält man sich über Instant Messenger vornehmlich mit Freunden und bereits bekannten Personen. Dazu benötigt man der „Messenger-Adresse“ – eine Nummer oder Mailadresse. Jeder Nutzer eines Instant Messengers hat eine Liste mit den gesammelten Kontakten, auf der man sehen kann, wer gerade online, also gesprächsbereit ist. Mit einem Klick auf den jeweiligen Namen öffnet sich der Dialog. Instant Messenger gelten unter vielen Kindern und Jugendlichen als billiger Telefonersatz. Meist ist der Instant Messenger mehr ein Nebenbei-Medium zu sonstigen Aktivitäten im Internet. Vorteil gegenüber dem Webchat: Auch wenn ein Dialogpartner offline ist, kann man ihm Nachrichten schicken, vergleichbar mit Email-Diensten. Weitere Funktionen von Instant Messengern sind zum Beispiel der Versand von Dateien, Chat mit Webcams, Spiele oder Internet-Telefonie. In Teil 2 der Serie beschäftigen wir uns näher mit dem weit verbreiteten Instant Messenger ICQ.
  • Soziale Netzwerke bzw. Communitys sind Online-Plattformen, auf denen man sich ein Profil anlegt um dann mit anderen kommunizieren und sich „vernetzen“ kann. Dafür muss man sich allerdings zuerst registrieren und einige persönliche Informationen angeben. Der Schwerpunkt von Sozialen Netzwerken liegt auf den Nutzerprofilen. Diese werden vor allem zur Selbstdarstellung genutzt. Die Kommunikation auf Sozialen Netzwerken kann über mehrere „Kanäle“ erfolgen. Wie auch beim Webchat und Instant Messenger kann man in Echtzeit über einen internen Chat kommunizieren. Zusätzlich gibt es unter anderem aber auch die Möglichkeiten, interne Nachrichten zu schicken oder in Gästebücher, auf Pinnwände, in Gruppen oder Foren zu schreiben. Auf die unter Jugendlichen bekannte Community Spin und ihre Chat-Funktion soll in Teil 3 eingegangen werden.

Die Serie im Überblick:

ICQ – Viele Messenger in einem

Spin.de – Ungeeignet für Kinder unter 16 Jahren

Spin.de – Ungeeignet für Kinder unter 16 Jahren

Seit 1996 gibt es die Spin.de schon – früher noch unter dem Namen Spinchat.de. Damit gehört Spin.de zu den ältesten Online-Community-Plattformen. Nach eigenen Angaben hat die Community  1 Million Mitglieder. Die Plattform ist eigentlich erst für Jugendliche ab 16 Jahren vorgesehen. Da es aber keine Altersüberprüfung gibt, halten sich auch viele jüngere Kinder auf der Plattform auf.

Nach der Anmeldung öffnet sich erst einmal eine Werbeseite für Zeitschriften-Abos, von der aus man nicht weiter zu Spin.de gelangt. Kindern und unerfahrenen Jugendlichen könnte es leicht passieren, dass sie aus Versehen auf die Werbung klicken. Zuerst muss die Seite also neu aufgerufen werden. Doch dann kann man sofort kostenlos loslegen mit Bloggen, Chatten und Diskutieren.

Der beliebteste Bereich der Community ist der Chat. Im Chat sind abends regelmäßig über 20.000 Nutzer gleichzeitig vorzufinden. Spin.de verspricht: „Ob man einen Flirtchat oder allgemeinen Web-Chat sucht, auf Partnersuche ist, einem einfach nur langweilig ist oder man Leute für ernsthafte Diskussionen kennenlernen will – in den Chaträumen findet man immer nette Frauen und Männer“.

Diese kleine Einführung verschafft bereits den Eindruck, dass es sich um eine Community handelt, in der es hauptsächlich darum geht, mit anderen Leuten zu flirten oder Partner zu finden.

Es besteht die Möglichkeit die öffentlichen Chat-Räume zu nutzen, man kann aber auch privat chatten um neue Leute ungestört kennenzulernen. Wer keine Lust zum chatten hat, kann sich an einem großen Diskussions-Forum beteiligen. Außerdem können die Nutzer eigene Chat-Räume erstellen um sich ausschließlich mit Freunden zu unterhalten. Die Chaträume kann man sich nach Thema, Altersgruppe oder regionalem Aspekt auswählen. Da im Chat jedoch jeder anonym ist, kann zum Beispiel ein 12-jähriges Mädchen auch unerkannt in den Chatraum „20+ Flirt“ um sich dort mit deutlich älteren Mitgliedern zu unterhalten.

Wer anderen Nutzern ein besseres Bild von sich verschaffen möchte, kann ein Benutzerprofil erstellen. Hier gibt man persönliche Informationen, wie Kontaktdaten, Interessen und Hobbys von sich preis. Auch ein Foto können die Nutzer hochladen. Sucht der Nutzer eine ernsthafte Beziehung? Einen Mann? Eine Frau? Oder gar ein Paar? Größe des Nutzers? Gewicht? Augenfarbe? Sexuelle Orientierung? All das und noch vieles mehr kann allen anderen Internet-Nutzern mitgeteilt werden. Spin.de bietet auch die Option an, dass nur Community-Mitglieder oder Freunde das Profil sehen dürfen. Die Plattform empfiehlt jedoch, die Sichtbarkeit nicht auf Mitglieder der Community einzuschränken. Kinder und Jugendliche sollten sich gut überlegen wie viele persönliche Informationen sie völlig fremden Menschen übermitteln wollen. Sobald das Profil angelegt ist durchforstet Spin.de seine Nutzer-Datenbank, und schlägt dem neuen Mitglied passende Kontakte vor.

Doch auf Spin.de gibt es noch weitere Funktionen: Diskussionsforen zu allen erdenklichen Themen, ein Fotovoting-Bereich sowie ein Kalender mit Events in jeder Gegend tragen zur Unterhaltung der Nutzer bei. Ein weiteres Angebot besteht in diversen Online-Spielen, wie Schach oder Schafkopf und Chat-Spielen, zum Beispiel dem Quiz-Chat. Die Spiele kann man allein oder zusammen mit anderen Nutzern spielen.

Doch wie sieht es mit dem Jugendschutz auf dem Online-Portal aus? Einzelne Beiträge, Profile, Posts und hochgeladene Fotos werden auf Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen geprüft. Darin muss der Nutzer bei Anmeldung versichern, dass „entweder das 18. Lebensjahr vollendet hat oder ihm eine ausdrückliche Einwilligung seiner Erziehungsberechtigten vorliegt“. In den Chaträumen und Foren werden die Diskussionen auf die Einhaltung der Netiquette überwacht. Seit Sommer 2010 kann sich ein Benutzer auf freiwilliger Basis einer Profilprüfung unterziehen, um sich seine Echtheit bestätigen zu lassen. Solch eine Profilüberprüfung verhindert anonyme Accounts und gleichzeitig muss der jeweilige Nutzer über 18 Jahre alt sein. Doch diese Maßnahme ist bisher nicht verpflichtend.

Spin.de ist für Jugendliche sehr reizvoll. In vollständiger Anonymität kann man bedenkenlos mit unbekannten Leuten kommunizieren, Spaß haben, Grenzen austesten und eventuell Freunde oder einen Partner finden.

Dennoch birgt diese Form des Chats auch seine Risiken. Die Altersgrenze kann problemlos missachtet werden. Ohne Vorwissen um die Gefahren in Chatrooms passiert es schnell, dass Kinder und Jugendliche zu viele Informationen von sich preisgeben. Emailadresse, Ort, Straße und Telefonnummer sollten auf keinen Fall an Unbekannte weitergegeben werden. Deshalb empfiehlt medienbewusst Spin.de nur für Jugendliche, die sich im Klaren darüber sind, wie weit sie ihre Privatsphäre im Chat mit anderen teilen dürfen. Eltern sollten sich mit ihren Kindern den Chat gemeinsam ansehen und Grenzen und Regeln festlegen.

Jugendschutz bei Spin.de

Spin.de selbst empfiehlt die Nutzung der eigenen Community ab einem Alter von 16 Jahren. Diese Empfehlung sollte berücksichtigt werden, denn Kinder und Jugendliche stoßen hier zuweilen auf Medien, die nicht altersgerecht sind. Jugendschutz ist für die Betreiber zwar von großer Bedeutung, aber gänzliche Sicherheit kann nicht gewährleistet werden. Nichtsdestotrotz sind die Macher der Online-Community bemüht und führen stichprobenartige Überprüfungen durch. Dabei werden vor allem hochgeladene Fotos ins Visier genommen. Moderatorinnen und Moderatoren sollen für die Einhaltung der Netiquette sorgen und sind erste Ansprechpartner im Forum. Nutzer/innen, können Verstöße gegen die Richtlinien melden. Spin.de kann dann gegebenenfalls die Nutzer/innen, die sich den Nutzungsbedingungen widersetzen, ausschließen.

Welche Gefahren bestehen bei Spin.de für Kinder?

Wie jede andere Online-Community birgt auch Spin.de Gefahren, für die Kindern und Jugendlichen oftmals noch das Bewusstsein fehlt. Es besteht die Gefahr, dass sie Vertrauen zu ihnen vollkommen fremden Menschen fassen und Dinge unüberlegt preisgeben. Möglicherweise gibt sich der Chat-Partner nur als gleichaltrig aus und verfolgt eigene Pläne, die den Kindern Schaden zufügen. Die Anonymität des Internets ist ein nicht zu verachtendes Risiko, das sich vor allem auf Plattformen wie Spin.de zeigt. Darüber hinaus finden nur stichprobenartige Kontrollen statt, so dass die Echtheit der Profile und auch die Unbedenklichkeit der geteilten Inhalte nicht gänzlich garantiert werden können.

Darüber hinaus verlocken moderne Communitys dazu, viel Zeit im Internet zu verbringen. Daraus folgt ein massiver Medienkonsum, der vor allem während der Entwicklung unbedingt zu vermeiden ist.

Wie können Eltern ihre Kinder schützen?

Viele Eltern beobachten mit großer Sorge, dass ihr Nachwuchs Stunden auf Spin.de und in ähnlichen Communitys verbringt. Der Betreiber empfiehlt zwar eine Nutzung ab 16 Jahren, führt bei der Anmeldung jedoch keine Überprüfung des Alters durch. Hier sind in erster Linie die Eltern gefordert, die Einfluss nehmen müssen. So sollten sie den Medienkonsum ihrer Kinder im Blick behalten und strikte Regeln aufstellen. Außerdem ist es wichtig, im Gespräch zu bleiben und für die Gefahren zu sensibilisieren. So wachsen Kinder und Jugendliche heute als Digital Natives auf und lernen von Anfang an, wie sie verantwortungsvoll mit den modernen Medien und ihren Möglichkeiten umgehen.

Warum üben Online-Communitys eine so große Faszination auf Kinder aus?

Kinder und Jugendliche nutzen zur Pflege ihrer sozialen Kontakte vielfach Online-Communitys wie Spin.de. Dort können sie über das Internet chatten, Medien austauschen und eigene Blogs führen. Auf diese Art und Weise bietet eine Online-Community die Gelegenheit, sich auszudrücken und zu verbinden. Insbesondere Heranwachsende wissen dies sehr zu schätzen und können so unabhängig von den Eltern und außerhalb der Schule kommunizieren. In einem Alter, in dem die Privatsphäre an Bedeutung gewinnt, ist dies ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Spin.de ist eine Plattform zum Kennenlernen neuer Leute und setzt zu einem großen Teil auf Flirts. Kinder haben hier nichts zu suchen, landen aber trotzdem immer wieder in der Online-Community. Eltern, die hier gegensteuern möchten, finden im Folgenden einen Tipp aus unserer Redaktion.

Sprechen Sie offen mit Ihrem Kind über die Gefahren im Netz!

Strikte Verbote müssen in der Kindererziehung durchaus sein, sind aber nicht immer der richtige Weg. Wenn es beispielsweise um den Umgang mit Online-Communitys wie Spin.de geht, sollten Eltern ein offenes Gespräch suchen und dem Nachwuchs vermitteln, worauf es im verantwortungsvollen Umgang mit den Medien ankommt. Vertrauen ist hier essenziell, denn absolute Kontrolle kann es aufgrund der permanenten Verfügbarkeit moderner Medien ohnehin nicht geben. Regelmäßige Nachfragen und eine gemeinsame Nutzung der Plattform können gute Wege sein, den Nachwuchs an das Ganze heranzuführen.

Weitere Artikel in unserer Serie Chatten im Internet:

Jugendschutz steht bei Knuddels im Vordergrund

ICQ – Viele Messenger in einem

AT.LANT.IS – Browsergame jetzt auch in VZ-Netzwerken

AT.LANT.IS ist ursprünglich ein reines Browsergame, sprich es war bisher nur auf einer bestimmten Website spielbar. Dies hat sich mit der Einbettung des Spiels in die Socialnetworkumgebung von schülerVZ geändert. Nun können alle Mitglieder des schülerVZ’s die neue Webapplikation (App) spielen, ohne auf eine externe Website zugreifen zu müssen. Dieser Communitygedanke steht auch im Mittelpunkt des Spiels selbst.

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Helles-Koepfchen.de feiert 5-jähriges Jubiläum

Haben Sie gewusst, dass während wir träumen unsere Vernunft ausgeschaltet ist oder dass das in Schokolade enthaltene Theobromin sich belebend auf unseren Hirnstoffwechsel auswirkt? Zugegeben, Wissensportale für Kinder und Jugendliche sind inzwischen keine Seltenheit mehr, aber es muss einen besonderen Grund dafür geben, warum monatlich zirka eine halbe Million Menschen “Helles-Hoepfchen.de” besuchen.

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