Die Gebrüder Grimm – ein Porträt

Die Gebrüder Grimm, zwei Brüder, die ihr Leben lang als unzertrennlich galten und die nebenbei das erste und wohl bedeutendste Band deutscher Märchen veröffentlichten. Rotkäppchen, Rumpelstilzchen, Die Sterntaler – allesamt Märchen, die ohne diese beiden wohl heute nicht existieren würden. Sie untersuchten die geschichtliche Entwicklung deutschsprachiger Literatur und legten dabei den Grundstein für eines der wohl erfolgreichsten Bücher der Weltliteratur.

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„Gute Literatur gleicht mittlerweile der Suche nach der Nadel im Heuhaufen“

Das Internet ist der Ort der unbegrenzten Möglichkeiten. Sucht man nach Literatur, wird man von Angeboten überhäuft. Durch die Flut von Informationen durchzusteigen ist kein Kinderspiel, weshalb Kinder lernen sollten, sich damit auseinanderzusetzen. Doch wo können sie damit anfangen?
Medienbewusst.de hat mit Annette Kautt von dem Online-Literaturmagazin Rossipotti gesprochen, um einen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen.

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JIM-Studie 2016: Bücher und generelle Mediennutzung

Bei der JIM-Studie aus dem Jahre 2016 wurden Zwölf- bis 19-Jährige im Zeitraum vom 24. Mai bis 31. Juli 2016 zu ihrer Medienausstattung und dem Umgang mit verschiedenen Medien befragt. Dabei wurde neben der Glaubwürdigkeit von Medien, Kommunikationsdiensten im Internet oder dem Lesen von Büchern auch auf Smartphones in der Schule eingegangen.

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Volle Kanne Koala – neues Buch der Lotta-Reihe erschienen

Zu Beginn des Jahres 2017 erschien bereits der 11. Band der Kinderbuchreihe „Mein Lotta-Leben“ unter dem Titel „Volle Kanne Koala“. Es war wieder eine Gemeinschaftsproduktion von Alice Pantermüller (Autorin) und Daniela Kohl (Illustratorin). Die Bücher der „Lotta-Reihe“ haben alle Titel, die irgendwas mit Tieren zu tun haben: Der „Koala“ aus dem besagten Band 11 reiht sich unter Kröten, Elche oder sogar Camembäre in die Tierliste ein.

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Cornelia Funke erfindet die Geschichten, die Kinder zum Lesen bringen

Von Drachen und Feen bis hin zur beliebtesten Mädchenbande überhaupt. Cornelia Funke schafft es immer wieder, ihre Leser mit ihren Geschichten zu begeistern. Die Autorin ist davon überzeugt, dass man mit der richtigen Geschichte jedes Kind zum Lesen bringt.

Cornelia Funke erblickte am 10. Dezember 1958 das Licht der Welt. Als Kind hatte sie noch nicht vor, Bücher zu schreiben. Damals wollte sie unbedingt Astronautin werden. Als sie diesen Wunsch aufgab, stand für sie der Beruf der Pilotin ganz oben auf ihrer Traumjobliste.

Nach ihrem Abitur im Jahre 1977 schlug sie dann doch einen anderen beruflichen Werdegang ein – sie studierte bis 1982 Erziehungswissenschaft in Hamburg. Außerdem ist Funke ausgebildete Buchillustratorin. Und genau hier liegen die Wurzeln ihres Erfolgs, denn als sie Kinderbücher illustrierte, konnte sie mit den Texten nichts anfangen und begann daraufhin, selbst zu schreiben.

Heute gehört Funke zu den erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Ideen für ihre Bücher kommen ihr überall und in fast jeder Situation. Mit ihren Werken deckt sie alle Altersgruppen ab, die sich für Kinder- und Jugendliteratur interessieren. Doch auch Erwachsene kommen beim Lesen von Funkes Büchern ins Schwärmen: „Ich habe ‚Hinter verzauberten Fenstern‘ gelesen und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Meine Tochter hat früher gerne „Die wilden Hühner“ gehört und daraufhin ihre eigene Mädchenbande gegründet. Außerdem hat sich meine Tochter durch Funkes Bücher zu einer echten Leseratte entwickelt. Ich finde es toll, wie die Werke von Cornelia Funke die Fantasie der Kinder anregen!“, erzählt die Hausfrau Anke D. bei einem Interview mit medienbewusst.de.

Anke D.s Tochter ist nicht die Einzige, die nicht nur die Bücher, sondern auch die Hörbücher von Funkes Geschichten faszinieren. Oft hat die Autorin ihre eigene Stimme für die Vertonung ihrer Bücher zur Verfügung gestellt. Funke liest gerne vor und ist davon überzeugt, dass sie als Vorleserin erkennt, welche Themen Kindern besonders wichtig sind.

Ihren internationalen Durchbruch hatte die Autorin mit „Herr der Diebe“. Mittlerweile wurden ihre Werke in fast 40 Sprachen übersetzt. Einige ihrer Bücher sind sogar verfilmt worden.

Die Autorin liebt es, Kinder als ihre Leser zu haben. Bei dieser Zielgruppe müsse man mit Geschichten gefallen, nicht mit einem berühmten Namen. Trotz ihres Erfolgs scheint Cornelia Funke sehr bodenständig zu sein.

Für viele Leser und Leserinnen sind ihre Geschichten sehr inspirierend. Cornelia Funke weiß, wie man die Leser in fantastische Welten entführt. Eines steht somit fest: Wäre Funke wirklich Astronautin geworden, hätten wir in unserer Kindheit wohl deutlich weniger gelesen.

Michelle Dörner

Leipziger Buchmesse verleiht den Lesekompass

Die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands findet dieses Jahr vom 23.-26. März in der Messe Leipzig statt. Neben „Leipzig liest“ und anderen Preisverleihungen wird auch zum sechsten Mal der LEIPZIGER LESEKOMPASS für herausragende Kinder- und Jugendliteratur verliehen. medienbewusst.de war vor Ort und verrät nun die Preisträger.

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Pettson och Findus – Ein Einblick in das Leben von Sven Nordqvist

Wer kennt ihn nicht – den erfindungsreichen Pettersson und seinen neugierigen sprechenden Kater Findus mit grünen Hosen? Sven Nordqvist, Erfinder der Kinderbuchreihe Pettersson und Findus, schafft es immer wieder Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und nicht zuletzt dem neuen Kinofilm „Das schönste Weihnachten überhaupt“. Dies nimmt sich „medienbewusst.de“ zum Anlass einmal hinter die Fassade des Autors zu blicken.

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