Vorfahrt achten! – Sicherheitstraining mit den „Ampelinis“

Wie verhalte ich mich als Fußgänger oder mit meinem Fahrrad im Straßenverkehr? Warum darf ich denn eigentlich nicht vom Beckenrand ins Schwimmbecken springen? Diese Fragen beantworten drei Comicmännchen namens „Ampelinis“ auf der gleichnamigen Website des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft e.V.. 2011 wurde die Seite dafür mit den Medienpreis Goldener Spatz ausgezeichnet.

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Die Oscars der deutschen YouTube-Szene: Der Webvideopreis Deutschland

Der Webvideopreis (WVP) Deutschland wird jährlich an überragende und einfallsreiche Videos in Blogs oder Videoplattformen wie YouTube vergeben, doch sogar Amateure haben wie die Profis eine Chance auf den Preis. Wie beim amerikanischen Vorbild gibt es auch hier eine Academy: Die European Web Video Academy, die unter anderem aus YouTubern besteht.

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Augen auf in sozialen Netzwerken!

Ein Leben ohne Internet ist für viele unvorstellbar. Es wird für die Recherche bei Schulaufgaben genutzt oder auch immer häufiger zur Kommunikation in sozialen Netzwerken. Hier wird aber nicht nur gechattet und gelikt was das Zeug hält, häufig werden auch (mehr oder weniger) unbewusst zahlreiche Daten über die eigene Person preisgegeben, die in falsche Hände gelangen könnten. Welche Gefahren in sozialen Netzwerken lauern und wie sie umgangen werden können, erfahren Sie hier.

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Lernen mit digitalen Medien: Ein Interview mit Daniel Bialecki, dem Geschäftsführer von scoyo

Die Lernplattform scoyo ist eine der erfolgreichsten ihrer Art. Schüler und Schülerinnen der ersten bis siebten Klasse können selbstbestimmt durch Geschichten unterrichtsbegleitende Lerninhalte entdecken. Auch Medienkompetenz ist von großer Bedeutung für scoyo. In diesem Zusammenhang hat sich medienbewusst.de mit dem Geschäftsführer Daniel Bialecki getroffen.

 

Sie verfolgen den Grundgedanken des selbstbestimmten Lernens. Was verstehen Sie darunter?

Darunter verstehen wir, dass Kinder Lerninhalte nach ihrer Motivation und ihren Interessen aussuchen und bearbeiten. Es gibt keine starren Vorgaben, was wann gelernt werden soll. Den Kindern sollte es möglich sein, sich zu entscheiden, ob sie gerade ein spannendes Thema in Deutsch, Bio, Physik oder einem anderen Bereich bearbeiten wollen. Auch wenn das nicht den klassischen Fächern entspricht, die gerade in der Schule durchgenommen werden. Wenn es das Kind interessiert, sollte es sich trotzdem damit auseinandersetzen dürfen, weil es dann voller Motivation und Spaß lernt.
Kinder sollten individuell nach ihren Bedürfnissen gefördert werden und in die Richtung lernen können, in die sie sich entwickeln wollen. Harte Vorgaben wirken hier nur einschränkend und demotivierend.

Wie können Digitale Medien dabei helfen?

Digitale Medien sind, je nach Aufbau, für Kinder unglaublich attraktiv. Sie machen Dinge auf verschiedene Art und Weise lebendig, was klassischen Medien nicht gelingt. Digitale Medien können bei der Selbstbestimmtheit helfen, sich aber auch ausgezeichnet auf Stärken und Schwächen einstellen: Wenn das Kind zum Beispiel Lerneinheiten zum Thema Bruchrechnen gemacht hat, kann ein digitales Medium automatisch analysieren, ob die nächste Einheit leichter oder schwerer sein sollte, oder ermittelt, wo ein Fehler seine Ursache hat.

Wie versuchen Sie Lernen so attraktiv wie möglich anzubieten?

Wir bieten Lerninhalte in Form von animierten und alltagsrelevanten Geschichten an. Der Schulstoff wird also lebendig und anschaulich vermittelt. Wir überlegen immer, wo der Schulstoff in das echte Leben eingekoppelt ist. Dann binden wir ihn in eine passende Geschichte ein. Das Kind sieht etwas und kann dann die Relevanz des Schulstoffs erfassen. Das funktioniert gut, weil es die natürliche Art des Lernens ist. Der Ansatz, den wir bei scoyo verfolgen, ist, ein erzählendes, problem- und lösungsorientiertes Lernen.

Sollten Medien ihrer Meinung nach intensiver in den Schulunterricht eingebunden werden?

Auf jeden Fall, speziell Onlinemedien. Dies geschieht heutzutage noch zu wenig. Sicherlich retten Onlinemedien keinen schlechten Unterricht, aber sie können einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität leisten. Auch die Einbindung und der Umgang mit neuen Medien sollte schnell vonstattengehen. Vor allem bei der Differenzierung innerhalb der Klasse sind Schulen überfordert. Insbesondere in der Grundschule gibt es sprachliche Niveau-Unterschiede. Das bedeutet, Kinder, die schon in der ersten Klasse lesen können und Kinder, die Probleme mit ihrer Heimat- oder Landessprache haben, werden innerhalb einer Klasse unterrichtet. Auf diesen Unterschied muss der Lehrer*in eingehen, er muss ihn ausgleichen. Onlinemedien beziehungsweiseneue Medien helfen dabei unheimlich, weil sie eine differenzierte Förderung für einzelne Kinder bieten. Wenn Kinder viel erfahrener als die Lehrer*innen im Einsatz neuer Medien sind, ist das ein Problem. Es passiert zum Beispiel immer wieder, dass Lehrer*innen keine Erfahrung im Umgang mit YouTube haben. Die Kinder wissen besser Bescheid, sind allerdings relativ führungs- und orientierungslos, ihnen fehlt die Medienkompetenz. Sie machen fast ausschließlich eigene Erfahrungen damit, weil es kaum jemanden gibt, der ihnen sagt, worauf zu achten ist. Hier fehlt den Schulen qualifiziertes Personal.

Wie können beziehungsweise sollten Eltern ihren Kindern Grenzen setzen, um deren Medienkonsum im Auge zu behalten?

Das ist eine spannende Frage, vor allem das Thema des Grenzen-Setzens. Das Wichtigste ist, dass Eltern in einem Dialog mit ihren Kindern bleiben. Kinder fühlen sich schnell kontrolliert. Sie glauben, sie werden ohnehin nur in ihrer Nutzung eingeschränkt und erzählen den Eltern nicht, was sie machen. Es ist also wichtig, aufgeschlossen und mit einer positiven Einstellung, nicht mit Skepsis, an die Thematik heranzugehen. Denn diese wird schnell registriert, gerade im pubertierenden Alter. Ist die Tür erstmal zu, wird es umso schwerer, sie wieder zu öffnen. Eine spannende Komponente ist auch, dass Eltern sich ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst sind. Die eigene Mediennutzung wird von den Kindern bewusst wahrgenommen. Ein großer Appell von uns ist es, dass dieselben Regeln für Eltern und Kinder gelten sollten. Das gilt nicht nur für das Nutzen neuer Medien. Im Netz gibt es viele Seiten, die sich damit auseinandersetzen und einem bewusstmachen, worauf zu achten ist. Scoyo hat einen Elternabend zu diesem Thema veranstaltet.

medienbewusst.de bedankt sich bei für das Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg.

YouTube Stars: Vorbilder oder Influencer?

Immer mehr Jugendliche ziehen YouTube dem klassischen Fernsehen vor. Dabei folgen sie dem Leben und der Selbstinszenierung der sogenannten „YouTube Stars“. Für die Werbewelt wird es deshalb immer schwieriger, ihre Produkte für Kinder und Jugendliche auf herkömmlichen Wegen zu vermarkten. YouTube Stars wie BibisBeautyPalace oder Dagibee kommen ihnen da gerade recht.

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„Hiermit nominiere ich…“ – Risiken und Chancen von Facebook-Trends

Auf Facebook und Co. ist es längst zum Trend geworden. Im Schneeballsystem nominieren sich die Nutzer von sozialen Netzwerken gegenseitig, innerhalb von 24 Stunden eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Das Ergebnis wird dann in Form eines Videobeitrages gepostet. Für den Online-Kettenbrief müssen dann wiederum drei neue Teilnehmer nominiert werden. Die bekannteste unter diesen sogenannten „Social Media Challenges“ ist die ALS-Icebucket Challenge. Hier nominierten sich Facebook-Nutzer gegenseitig, sich selbst einen Eimer mit Eiswasser über den Kopf zu schütten- natürlich für den guten Zweck.

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Die Mediennutzung der Digital Natives

In der Welt des World Wide Web gibt es täglich viele Daten, die wir über uns preisgeben. Um zu erfahren, wie wir mit der Mediennutzung unserer Kinder umgehen und uns vor neugierigen Blicken schützen können, hat medienbewusst.de den Workshop „Nichts zu verbergen – Warum Datenschützen für alle wichtig ist“ besucht.

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Spieglein, Spieglein, wer ist die Dünnste im ganzen Land?

Magersucht ist längst kein unbekanntes Thema mehr, aber immer noch ein gesellschaftliches Tabu – sollte man meinen. Doch in sozialen entwickelte sich in den letzten Jahren ein gefährlicher Trend. Mädchen, oftmals eigentlich noch Kinder, veröffentlichen Nacktbilder von sich selbst, auf welchen sie völlig abgemagert zu sehen sind. Dafür erhalten sie im Netz erschreckend viel Zuspruch und werden so zu Vorbildern eines gesundheitsgefährdenden Körperkults.

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