Schlagwort: Kinderfernsehen

Emil 2016: Die besten Kindersendungen

Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Formate für Kinder im Fernsehen, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Vor allem wird es immer schwieriger, etwas Passendes für das eigene Kind rauszusuchen, bei dem es bestenfalls auch noch etwas lernen kann. Als Hilfe in der Fülle des Angebots verlieh TV Spielfilm nun schon zum 21. Mal den deutschen Kinderfernsehpreis „Emil“.

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Behinderung im Kinderfernsehen – noch immer ein Tabuthema

Kindern mit Behinderungen begegnet man nicht jeden Tag. Und wenn, dann ist die Angst da etwas falsch zu machen. Man weiß nicht genau, wie man sich verhalten soll. So ist auch die Darstellung von behinderten Menschen in den Medien noch immer ein schwieriges Thema, was nicht allgegenwärtig ist. Doch mit dem Kinoerfolg „Ziemlich beste Freunde“ aus dem Jahr 2011, gelang es den Machern das Leben von Menschen mit Handicap auf eine herzergreifend und rührende Art und Weise darzustellen.

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Frischer Wind im Kinderfernsehen – RiC und YEP! starten

Die bekannten Kinderfernsehsender in Deutschland sind der Kinderkanal, SuperRTL und Nickelodeon. Doch nun kommen weitere Sender hinzu: In diesem September startete der neue Kindersender “RiC” im Free-TV. Zudem soll im Frühjahr nächsten Jahres ein weiterer Kindersender für Jungs mit dem Namen “Yep!” hinzukommen.

Die deutschsprachige Fernsehlandschaft mag manchem Kind ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubern. So schweift das Kinderauge nach den drei Familien- und Kindersendern Nickelodeon, Super RTL und KiKA lediglich von schlechten Reality-TVs, trockenen Bildungsangeboten zu langweiligen Wiederholungen. Viele Alternativen bieten sich unseren Kindern wahrlich nicht, sofern die Eltern kein Pay-TV haben.

Der neue Kinderfernsehsender RiC

Diese Marktlücke im Free-TV entdeckte jüngst die Your Family Entertainment AG, die mit dem Kindersender yourfamily bisher nur im Pay-TV Fuß fasste. Mit dem neuen, frei empfangbaren Sender RiC soll ab sofort ein zweites Standbein aufgebaut werden. Was zunächst an wirre Gebilde aus einer Buchstabensuppe erinnert, soll Kindern in Zukunft eine größere Vielfalt im Kinderfernsehen und somit mehr Abwechslung in der TV-Unterhaltung garantieren. RiC steht für „immer Richtig cool“ und richtet sich an Kinder von drei bis 13 Jahren. Mit gewaltfreien und bewährten Formaten, zu denen unter anderem Prudence Petitpas und Geschichten aus der Gruft gehören, versucht RiC das junge Publikum an sich zu binden. Dennoch suchen die Macher um Vorstand Dr. Stefan Piëch RiC einen Weg, um sich vom restlichen Kinderfernsehmarkt zu differenzieren. Mit einem Vorhang, der den Bildschirm umrahmt, soll eine theaterähnliche Atmosphäre geschaffen werden. Die patentrechtlich geschützte Idee soll überdies hinaus dem Trend der immer größeren Bildschirmdiagonalen und deren negativen Effekte auf die Konzentrationsfähigkeit der jungen Zuschauer entgegenwirken.

Eine besonders schöne Idee ließ sich der Sender für sein Abendprogramm einfallen: Von 19 Uhr bis 19:30 Uhr wird den Kindern zur bevorstehenden Bettgehzeit eine Gute-Nachtgeschichte erzählt. Der Clou: währenddessen wird Schwarzbild gesendet. “Wir möchten, dass die Kleinen entspannt mit dem Tag abschließen können und zur Ruhe kommen”, so Piëch. Bedauerlicher Weise ist auch RiC den Gesetzen des Privatfernsehens unterworfen und muss sich größtenteils durch Werbung finanzieren. RiC wird zunächst über Astra 19,2 Grad zu empfangen sein und live im Internet unter www.rictv.de gestreamt.

Ein Fernsehsender für Jungs ab 2013

Für Jungs im Alter von sechs bis 13 Jahren gibt es neben Weihnachtsmann und Silvester einen weiteren Grund, sich auf das Jahresende zu freuen: es soll einen neuen Kindersender “Yep!” geben, was für “Young Entertainment Programme” steht. Hier dürfen wir alle gespannt sein, was uns erwartet. Denn wie erfreulich auch ein weiterer Kindersender wäre, die Vorzeichen lassen Zweifel zunächst aufkommen. Neben dem Lizenz- und Markenhaus m4e AG, das sich größtenteils der Produktion und Distribution von animierten Serien verschrieben hat (u.a. Raumfahrer Jim, Sailor Moon, Kamen Ruder: Dragon Knight), gehört nämlich auch die Mainstream Media AG um Gottfried Zmeck zu den Gründern des neuen Kanals. Unsereins fragt sich: Wer sind die Mainstream Media AG und Gottfried Zmeck? Oma und Opa werden es wissen. Denn Gottfried Zmeck ist bisher lediglich mit Sendern wie dem Heimatkanal, GoldStar TV oder Romance TV in Erscheinung getreten! Dennoch will Yep! sowohl mit Cartoon- und Real-Life-Serien, als auch mit Actionformaten kindergerechtes Fernsehen für Jungs zwischen präsentieren. Auch Yep! soll über Werbeeinnahmen finanziert werden.

RiC bietet ein vielversprechendes Programm. Zwar gibt es zunächst nur eine recht kleine Auswahl an Sendungen, die etwas älter sind und bereits im Fernsehen zu sehen waren. Dennoch sind auch diese Kindersendungen absolut sehenswert und bieten den Kindern eine weitere Alternative. Die Entwicklung von Yep! ab kommendem Jahr bleibt abwarten, wir sind gespannt. medienbewusst.de wünscht beiden das Beste und freut sich auf eine große Auswahl an schönen Kindersendungen.

Der Kinderkanal als Sorgenkind

Im Juli hat das Erfurter Landgericht den ehemaligen KI.KA-Herstellungsleiter Marco K. zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt – wegen Bestechlichkeit in Tateinheit mit Untreue.  Bei der Aufarbeitung des Millionenbetrugs durch Staatsanwaltschaft und die zuständigen Sender der ARD und ZDF sind erhebliche Lücken im System öffentlich geworden. Die ersten Konsequenzen daraus sind personeller Natur, langfristig werden allerdings strukturelle Umgestaltungen unumgänglich sein.

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In einem Land vor unserer Zeit – Kinderfernsehen in der DDR

“Früher war alles besser”, lautet scheinbar der allgemeine Tenor, wenn man heute so manchem Rentner der neuen Bundesländer zuhört. Ein sozialistisches Arbeitsparadies, Wohnungsmieten, die nicht teurer als 50 Ostmark waren und an der nächsten Ecke gab es Brot für fünf Pfennig zu kaufen. Ja, die DDR tat viel um die Diktatur so angenehm wie möglich zu gestalten. Vor allem für die jungen Pioniere, die das Erbe der DDR antreten sollten. Ein Bereich in dem das Kulturelle keineswegs zu kurz kam, war daher das politisch instrumentalisierte Kinderfernsehen. Anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus wirft medienbewusst.de nun einen Blick zurück.

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Der verzerrte Kinderkörper

Unnatürlich dürr, eine Wespentaille „durch die kaum noch ein Rückgrat passt“ und Beine, die im Verhältnis zum restlichen Körper so lang sind, dass sie eigentlich jeder anatomischen Logik widersprechen. Viele Zeichentrickserien im Fernsehen bedienen Rollenklischees und zeigen das stereotype Bild des superschlanken, hübschen Mädchens. Das ist eines der Ergebnisse der weltweit größten Medienanalyse (2008) des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), in der die Körperproportionen von insgesamt 102 Mädchen- und Frauenfiguren in 24 Ländern untersucht wurden.

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Programmtipps für November 2010

“Süßes, sonst gibt’s Saures!”, aber vor allen Dingen kaltes, nasses Schmuddelwetter, das so gar nichts von einem güldenem Herbst oder dem ersten Schnee in der Luft zu bieten hat. Da hilft nur eins: Zusammen mit der Familie zu Hause bleiben und den Tanz der Regentropfen am Fenster von Drinnen beobachten. Falls das zu wenig Abwechslung bietet, hilft oft ein gutes Buch, ein bunter Spielenachmittag mit Oma und Opa oder aber ein vielfältiges Fernsehprogramm für die ganze Familie. Dieses hat die Redaktion von medienbewusst.de ihnen auch diesen Monat wieder zusammen gestellt und wünscht somit viel Spaß beim gemeinsamen Gucken, Lernen und Entspannen.

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Programmtipps für September 2010

Die Sommerferien sind vorbei und mit ihnen auch das schöne Wetter. Und wenn es draußen regnet und das letzte Buch durchgelesen ist, greift Groß oder Klein gerne mal zur Fernbedienung und sucht nach Unterhaltung oder lehrreichen Inhalten aus der Welt des TV’s. Damit Sie und Ihre Kinder nicht vergebens suchen, hat medienbewusst.de eine Auswahl an altersgerechten Sendungen für September zusammen gestellt.

Und Neu: Mit unserem Familientipp, haben Sie die Möglichkeit zusammen mit Ihren Lieben kindgerechte Filme am Wochenende zu schauen!

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Schwarzer Bildschirm bei Nick

„Kinder, geht raus und spielt“. So in etwa könnte der Aufruf lauten, der auf dem Bildschirm des privaten Kindersenders Nick zu lesen sein wird. Fest steht, dass in diesem Sommer der Sender einen sendefreien Tag gestaltet. Es sei, so Vizepräsident Oliver Schablitzki „eine Anregung, was Kinder außer Fernsehen zu schauen noch machen können.“ Auf öffentlich-rechtlicher Seite begegnet man der Aktion mit Skepsis. Doch wirft sie Fragen auf: Sind Anregungen dieser Art überhaupt nötig? Sehen deutsche Kinder wirklich zu viel fern?

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Als das Kinderfernsehen noch in den Kinderschuhen steckte

„Aller Anfang ist schwer!“ – Auch das Kinderfernsehen hatte es in den ersten Jahren nicht leicht.  Das neue Medium Fernsehen wurde Anfang der 50er Jahre nicht ganz ohne Kritik von der Bevölkerung angenommen. Die Angst vor Reizüberflutung und Suchtgefahr, gerade für Kinder, war groß.

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