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Stop-Motion-Apps für Kinder: Trickfilme mit dem Tablet

Draufsicht auf einen Kinderschreibtisch: Ein Tablet auf einem Bücherstapel filmt eine kleine LEGO-Bühne, eine Kinderhand rückt eine Figur zurecht, eine Erwachsenenhand zeigt auf den Bildschirm.
Ein Trickfilm entsteht aus vielen kleinen Schritten - und am besten mit einem festen Stand für die Kamera.

Mit Stop Motion Studio drehen Kinder kostenlos eigene Trickfilme - laut Anbieter ohne Werbung, Tracking oder Abos.

Für den Einstieg reicht eine App: Stop Motion Studio von Cateater, LLC nimmt einzelne Bilder mit der Kamera auf und reiht sie zu einem Trickfilm. Die Grundversion ist kostenlos und laut eigener Beschreibung ohne Werbung, Tracking oder Abonnements. Wer mehr will, schaltet alle Funktionen über einen einmaligen In-App-Kauf frei. Für ältere Kinder, die lieber zeichnen statt mit Figuren zu arbeiten, kommt FlipaClip infrage - allerdings mit Werbung in der kostenlosen Version, Tracking laut Apples Datenschutzangabe und einer offenen Gemeinschaft zum Teilen.

Welche App passt: Kriterien statt Testsieger

KriteriumStop Motion StudioFlipaClip
PreisKostenlos, In-App-KäufeKostenlos, In-App-Käufe
Werbung laut AnbieterKeineIn der kostenlosen Version; werbefrei nur mit PRO (einmaliger Kauf)
Tracking laut Apple-DatenschutzangabeKeinesNutzungsdaten möglicherweise zum Tracking über Apps und Websites anderer Unternehmen
Eigene Gemeinschaft und Wettbewerbe in der AppKeineJa, mit Wettbewerben und öffentlichem Teilen
Direkt teilen auf andere PlattformenJa, etwa YouTube und TikTokJa, etwa TikTok, YouTube und Instagram
Altersfreigabe (Apple App Store)4+4+
Datenerfassung laut App StoreKeine Daten erfasstKennungen, Nutzungsdaten, Käufe, Suchverlauf, Diagnose

Einen Testsieger gibt es hier nicht, wichtiger sind vier Kriterien: kostenlose Nutzung ohne Zahlungsdaten, keine Werbung für Kinderaugen, kein Tracking und eine nachvollziehbare Datenerfassung. Danach liegt Stop Motion Studio klar vorn: keine Werbung, laut Apple keine erfassten Daten. Bei FlipaClip nennt Apple Nutzungsdaten, die zum Tracking über fremde Apps und Websites dienen können, und Werbung entfällt erst mit PRO. Dazu kommt eine offene Gemeinschaft mit Wettbewerben - für jüngere Kinder ohne Aufsicht eher ungeeignet.

Der erste Trickfilm: so geht's

  1. App installieren und Kamera vorbereiten

    Stop Motion Studio aus dem App Store oder Google Play laden, Tablet oder Smartphone auf einen festen Stand stellen - ein Stativ reicht, ein Bücherstapel tut es auch, damit die Kamera zwischen den Aufnahmen nicht wackelt.

  2. Figuren und Hintergrund aufbauen

    LEGO-Figuren, Knetfiguren oder Alltagsgegenstände auf einem festen Untergrund aufstellen und für gleichmäßiges Licht sorgen, damit Schatten zwischen den Bildern nicht wechseln.

  3. Bild für Bild aufnehmen

    Nach jeder kleinen Bewegung ein neues Bild auslösen. Die Onion-Skin-Funktion zeigt das vorherige Bild halbtransparent an, damit die nächste Bewegung richtig sitzt.

  4. Film ansehen und korrigieren

    Über die Zeitleiste einzelne Bilder löschen, verschieben oder kopieren, bis die Bewegung flüssig wirkt.

  5. Ton hinzufügen

    Musik aus der eigenen Bibliothek einfügen oder direkt in der App eine kurze Erzählung aufnehmen.

  6. Film speichern und, wenn gewünscht, teilen

    Den fertigen Film zuerst auf dem Gerät speichern. Vor einem öffentlichen Hochladen prüfen, ob Kinder im Bild zu erkennen sind.

Ein Wochenende, ein Trickfilm

Worauf Sie bei der App-Wahl achten

Checkliste: App-Wahl für Kinder

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Wie aus Einzelbildern ein Film wird, gehört zu den Grundfragen der Medienkompetenz und Medienbewusstsein: Wer selbst einen Trickfilm baut, sieht Filme und Werbung danach mit anderen Augen. Weitere Projekte zum Selbermachen stehen unter Trickfilm, Foto und Podcast: Medien selbst gestalten, und wer vom Trickfilm zum eigenen kleinen Programm wechseln möchte, findet einen Einstieg unter Programmieren für Kinder. Allgemeine Kriterien für die App-Auswahl nach Alter stehen unter Gute Apps nach Alter.

Zuletzt geprüft am 21.10.2026

Quellen

Redaktioneller Stand

Geprüft am
21.10.2026
Geprüft von
Redaktion medienbewusst.de
Belege
3 Quellen, unten aufgeführt
Wiedervorlage
20.10.2028

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