Smartphone & Geräte
Was braucht mein Kind und wie richte ich es sinnvoll und sicher ein?
Das erste eigene Gerät ist selten eine Frage des Alters allein. Hier geht es darum, wann ein Kind so weit ist, wie sich ein Gerät sinnvoll einrichten lässt und welche Regeln im Alltag wirklich halten.
Themenbereiche
Erstes Smartphone
- Kinderhandy oder Smartphone? Die Alternativen im VergleichGebrauchtes Smartphone, Kinderhandy, Smartwatch oder Tracker: was die vier Wege leisten, was sie nicht können - und die eine Funktion, die bei Kinderuhren verboten ist.
Einrichten & Jugendschutz
- Apple Familienfreigabe einrichtenSie richten die Apple Familienfreigabe über Einstellungen und „Familie“ ein und verbinden so den Kinderaccount Ihres Kindes mit Kaufanfrage und Standortfreigabe.
- Bildschirmzeit auf dem iPhone einrichtenEltern steuern das iPhone ihres Kindes aus der Ferne, wenn es in der Familienfreigabe ist. Seit iOS 27 liegen Zeitpläne, Kaufanfrage und Altersfreigaben als eigene Punkte unter seinem Namen.
- Google Family Link einrichten: Schritt für SchrittUnter 16 legen Sie das Google-Konto Ihres Kindes selbst an, laut Google in einer Viertelstunde. Danach melden Sie das Handy an und setzen vier Einstellungen; voll wirksam ist das nur auf Android.
- Jugendschutz am Router und bei Streamingdiensten einrichtenZugangsprofil am Router regelt Zeiten für alle Geräte, Kinderprofil bei Netflix oder Prime Video regelt Inhalte - die Anleitung zeigt beide Schritte.
- Kinder im Internet schützen: was wirklich hilftFilter, Verbote, Kontrolle oder Begleitung - untersucht ist das längst. Das Ergebnis ist unbequem: Was am meisten Aufwand macht, wirkt am besten, und die Technik wirkt am wenigsten.
- Kindersicherung auf dem Android-Handy einrichtenAuf Android kombinieren Sie am besten drei Bausteine: eine PIN für Google Play, Family Link für das ganze Gerät und die Jugendschutzeinstellungen in Digital Wellbeing.
- Kindersicherungs-Software im Vergleich: Qustodio, Salfeld, JusProgQustodio, Salfeld und JusProg filtern und begrenzen unterschiedlich: Abo, Einmalkauf oder kostenloser Webfilter - was zu Geräten und Kind passt.
Regeln am Gerät
- Darf ich das Handy meines Kindes kontrollieren?Aufsicht ist erlaubt - sie muss aber mit dem Alter abnehmen und besprochen sein. Was § 1626 BGB dazu sagt, und eine Checkliste für die Zeit davor.
- Wenn Kinder Family Link oder Bildschirmzeit umgehenKinder wechseln das Profil, nutzen ein anderes Gerät oder beenden die Aufsicht selbst. Sie merken es an der Google-Benachrichtigung und am Nutzungsverlauf, nicht an einer neuen Sperre ohne Gespräch.
Kompetenz & Führerschein
- Der Handy-Führerschein für KinderZwölf Fragen zum eigenen Handy - online, kostenlos, ohne Anmeldung, mit Erklärung zu jeder Antwort. Für zu Hause und für die Klasse, mit Familienvereinbarung zum Ausdrucken.
- Handy-Führerschein als Klassensatz: So setzen Sie ihn im Unterricht einZwölf Fragen, ein Beamer, keine Anmeldung: So bringen Sie den bekannten Online-Test als gemeinsame Übung in die Klasse.
Kosten, Abos & Fallen
- App-Abos kündigen: Probeabo-Falle, Google Play und iPhoneDas Löschen einer App beendet kein Abo. Gekündigt wird im jeweiligen Konto bei Google oder Apple, möglichst vor Ablauf einer Testphase.
- Drittanbietersperre einrichten: So geht es bei jedem AnbieterDie Drittanbietersperre ist bei jedem Mobilfunkanbieter kostenlos und blockiert Abo-Fallen über die Handyrechnung. Telekom, Vodafone und o2 richten sie online, per App oder Hotline ein.
- Familien-Abos: Spotify Family, YouTube Premium, Netflix - was Kinder mitnutzenDrei beliebte Familien-Abos verlangen fast immer denselben Haushalt und kosten rund 22 bis 28 Euro monatlich - was sich bei Kinderkonten, Kündigung und Zusatzmitgliedern unterscheidet.
- Handyvertrag oder Prepaid fürs Kind: Was passt?Ein eigener Handyvertrag braucht bis 18 die Einwilligung der Eltern. Für ein Kind sind Prepaid oder eine Zusatzkarte am eigenen Vertrag meist die bessere Wahl.
- Taschengeldkonto, Kinder-Girokonto, Kreditkarte: was ab wannEin Kinderkonto braucht immer die Zustimmung der Eltern. Üblich ist ein Taschengeldkonto mit Karte ab etwa 12 Jahren, eine echte Kreditkarte gibt es erst mit 18.
Privatsphäre am Gerät
- Standort teilen: Ortungs-Apps in der FamilieApple „Wo ist?“ und Google Family Link zeigen den Standort Ihres Kindes kostenlos, aber nur innerhalb des eigenen Systems - vorausgesetzt, Sie haben es vorher besprochen.
Wearables & Smart Toys
- Kinder-Smartwatches im Vergleich: Worauf Eltern achten solltenSIM-Karte, Ortungsart und Mikrofon entscheiden beim Vergleich. Uhren mit heimlicher Abhörfunktion sind nach § 8 TDDDG verboten.
- Smart Toys und vernetztes Spielzeug: Was Eltern wissen müssenVernetztes Spielzeug mit Mikrofon oder Kamera kann gegen das Abhörverbot verstoßen. So erkennen Sie betroffene Geräte und was danach zu tun ist.
- Smartwatch für Kinder: was erlaubt ist und was nichtUhren mit Abhörfunktion sind in Deutschland verboten - auch der Besitz. Woran Sie sie erkennen und worauf es sonst ankommt.
- Sprachassistent im Kinderzimmer: Welche Einstellungen Kinder brauchenAlexa, Google Home und Siri speichern, was sie hören, bis Sie es löschen. Kindgerechte Einstellungen gibt es bei allen drei Anbietern - aber nur, wenn Sie sie selbst aktivieren.
Tablet & Computer
- Kindertablet oder Tablet mit Kindersicherung?Nicht die Marke entscheidet: Kindersicherung, aktuelle Updates, Kontrolle über Werbung/Käufe und Datenschutz erfüllt oft ein normales Tablet mit Family Link, Bildschirmzeit oder Amazon Kids+ besser als ein Kindertablet.
- Tablet in der Kita: Einsatz und GrenzenTablets passen in die Kita, wenn sie ein Werkzeug bleiben: für Fotoprojekte und ausgewählte Apps unter Begleitung - mit Medienkonzept, Elterneinwilligung und festen Zeitgrenzen.
- Tablets im Klassenzimmer: Was Eltern wissen solltenTablets im Unterricht bringen nur etwas, wenn Lehrkräfte gut geschult sind - die reine Geräteausstattung reicht laut ICILS-Studie nicht.
Aus der Magazinzeit 2008 bis 2018 liegen zu diesem Bereich 27 weitere Beiträge im Archiv. Sie werden nicht mehr gepflegt.
Zuletzt geprüft am 08.09.2026
Redaktioneller Stand
- Geprüft am
- 08.09.2026
- Geprüft von
- Redaktion medienbewusst.de
- Wiedervorlage
- 07.09.2028
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