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Social Media & Kommunikation

Eine Hand hält ein Smartphone, auf dem ein endloser Bilderstrom angedeutet ist. Im Hintergrund ein Wohnzimmer.
Endloses Scrollen ist kein Zufall, sondern Gestaltung.

Welche Plattform passt wann und wie begleite ich mein Kind dort?

Wer mitreden will, muss wissen, wie die Plattformen funktionieren: welches Mindestalter gilt, welche Einstellungen schützen, und was im Klassenchat passiert, wenn niemand hinsieht.

Themenbereiche

Plattformprofile

  • BeReal: Steckbrief für Eltern13 Jahre laut Nutzungsbedingungen, USK ab 12 bei Google Play - geprüft wird keine der beiden Zahlen. Entscheidend ist die Einstellung „öffentlich“: Nur sie zeigt ein BeReal auch Fremden im Entdecken-Feed.
  • Discord: Steckbrief für ElternDiscord nennt für Deutschland selbst zwei verschiedene Mindestalter: 13 in den Nutzungsbedingungen, 16 in der eigenen Länderliste. Und Fremdkontakt entsteht hier nicht über Profile, sondern über Server und Einladungslinks.
  • Gefahren sozialer Netzwerke: was Kindern passieren kannSieben Risiken kehren in fast jedem Netzwerk wieder. Problematische Inhalte sehen laut KIM-Studie 2024 wenige 6- bis 13-Jährige, laut JIM-Studie 2025 viele Jugendliche; das Alter im Konto zählt mit.
  • Instagram: Steckbrief für Eltern13 Jahre laut Nutzungsbedingungen. Für Jugendliche legt Meta sogenannte Teen-Konten an, die von Werk aus privat sind und keine Nachrichten von Unbekannten zulassen. Was bleibt, sind Reels: Autoplay und endloses Nachladen.
  • Ist Twitch gefährlich? Alter, Chat, Kosten und GlücksspielTwitch ist erst ab 13 erlaubt, auch ohne Konto, und bis 18 nur mit Aufsicht der Eltern. Riskant sind private Nachrichten Fremder, Käufe und Glücksspiel-Streams; Familienzentrum und Chat-Einstellungen helfen.
  • Snapchat: Steckbrief für Eltern13 Jahre laut Nutzungsbedingungen. Snapchat hat für Jugendkonten mehr ausgeschaltet, als man erwartet - kein öffentliches Profil vor 16, Standortteilen von Werk aus aus. Die offene Stelle sind die Streaks und die Freundschaftsanfragen.
  • Social-Media-Begriffe: Account, Follower, Story, Reel, Blockieren, MeldenWas Account, Follower, Story, Reel, Blockieren und Melden bedeuten - und warum Blockieren sofort wirkt, eine Meldung aber erst die Plattform prüft.
  • TikTok und Kinder: Alter, Gefahren und was Eltern einstellenUnter 13 schließt TikTok Kinder aus. Ab 13 schützen vor allem zwei Dinge: das korrekt eingetragene Alter und der Begleitete Modus, mit dem Sie Zeit, Feed und Kontakte begrenzen.
  • TikTok: Steckbrief für Eltern13 Jahre stehen in den Nutzungsbedingungen, geprüft wird nur das eingetippte Geburtsdatum. Direktnachrichten gibt es ab 16, LIVE und Käufe ab 18. Über den Begleiteten Modus setzen Eltern Zeit, Inhalte und Kontakte.
  • Twitch: Steckbrief für ElternTwitch erlaubt Konten laut Nutzungsbedingungen ab 13 Jahren, bis zur Volljährigkeit nur mit Zustimmung der Eltern. Das USK-Kennzeichen auf Google Play lautet dagegen „ab 16 Jahren“. Gefiltert wird erst mit einem erkannt minderjährigen Konto.
  • WhatsApp: Steckbrief für Eltern13 Jahre - das steht in den Nutzungsbedingungen und ist ein Vertrag, kein Gesetz. Geprüft wird das Alter nicht. Wichtiger als die Zahl sind zwei Voreinstellungen: Jede Nummer darf anrufen, und jede Nummer darf in Gruppen hinzufügen.
  • YouTube Kids: Steckbrief für ElternDie Kinder-App wählt Videos nach Alter aus, zeigt nur eingeschränkte Werbung und lässt sich auf „Nur genehmigte Inhalte“ ohne Suchfunktion stellen - einen festen Mindestalter zum Anmelden gibt es nicht.
  • YouTube Shorts: warum Kurzvideos Kinder fesseln und was Eltern einstellen könnenYouTube Shorts spielen durch Autoplay und Algorithmus ohne eigene Pause weiter. Eltern setzen die Grenze über ein App-Zeitlimit: in Family Link auf Android, über Bildschirmzeit auf dem iPhone.
  • YouTube-Kanal für Kinder: ab wann erlaubt und wie Sie ihn sicher einrichtenEinen eigenen Kanal kann Ihr Kind in Deutschland erst ab 16 anlegen. Bis dahin läuft er über Ihr Konto, und dort ist ein neues Video öffentlich, bis Sie es anders einstellen.
  • YouTube: Steckbrief für ElternDie Nutzungsbedingungen verlangen 16 Jahre - jünger nur mit Einwilligung der Eltern über YouTube Kids oder ein Elternkonto. Einen eigenen Kanal kann ein Kinderkonto nicht haben.

Mindestalter & Anmeldung

Einstellungen & Anleitungen

Messenger & Klassenchat

Selbstdarstellung & Druck

Trends & Jugendsprache

Aus der Magazinzeit 2008 bis 2018 liegen zu diesem Bereich 28 weitere Beiträge im Archiv. Sie werden nicht mehr gepflegt.

Zuletzt geprüft am 08.09.2026

Redaktioneller Stand

Geprüft am
08.09.2026
Geprüft von
Redaktion medienbewusst.de
Wiedervorlage
07.09.2028

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