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Ist gerade etwas passiert? Zur Soforthilfe

Kinder sicher, sinnvoll und selbstbewusst durch die digitale Welt begleiten

Ein Nachschlagewerk für Eltern von Kindern zwischen 5 und 14 Jahren. Zu jeder Plattform, jedem Spiel und jedem KI-Dienst führen wir dieselben Angaben - mit Quelle und Prüfdatum.

10Themenwelten 6Altersstufen 11Risikodimensionen
Einstieg 1Nach Anliegen. Was Eltern am häufigsten fragen.

Was beschäftigt Sie gerade?

  • Erstes SmartphoneWann ist mein Kind bereit, und wie richte ich das Gerät sicher ein?
  • BildschirmzeitWie viel ist okay, und wie vereinbaren wir Regeln ohne täglichen Streit?
  • GamingRoblox, Minecraft, Fortnite: Was spielt mein Kind, und worauf achte ich?
  • Social MediaTikTok, WhatsApp, YouTube: Welche Plattform passt in welchem Alter?
  • Künstliche IntelligenzChatGPT bei den Hausaufgaben, Deepfakes, KI-Freunde: Was sollte mein Kind wissen?
  • Cybermobbing und SicherheitVorbeugen - und wissen, was zu tun ist, wenn doch etwas passiert.
Einstieg 2Nach Entwicklungsphase, nicht nach Geburtsdatum.

Wie alt ist Ihr Kind?

Was ein Kind braucht, ändert sich schnell. Mit acht ist die Frage, ob YouTube allein in Ordnung geht. Mit zwölf, wie man auf einen fremden Kontakt reagiert.

AlterTypisch in dieser Phase
2 - 4Hörspiele und Hörboxen, gemeinsames Schauen, erste Bildschirmzeit
5 - 7Erste eigene Geräte, begleitetes Schauen, Hörspiele
8 - 10YouTube allein, erste Spiele mit Chat, der Klassenchat entsteht
11 - 12Erstes eigenes Smartphone, Social Media, Fremdkontakte
13 - 14Eigenständige Nutzung, Gruppendruck, Bilder und Sexting
15 +Weitgehende Autonomie, Begleitung statt Kontrolle
Einstieg 3Akut. Die Reihenfolge zählt.

Ist gerade etwas passiert?

Beleidigungen im Klassenchat. Ein fremder Kontakt in einem Spiel. Ein Bild, das nicht mehr zurückzuholen ist. Ein Konto, in das jemand eingedrungen ist.

  • Beweise sichern
  • Melden und sperren
  • Mit dem Kind sprechen
  • Hilfe holen
Zur Soforthilfe
GegengewichtSpec §4.7: kein reines Risikoportal.

Medien können auch viel geben

Ein Kind, das ein Hörspiel liebt. Eins, das seine erste Figur in Scratch zum Laufen bringt. Eine Familie, die sonntags gemeinsam einen Film schaut und danach darüber redet. Medienkompetenz entsteht nicht durch Verbote, sondern durch Erfahrungen, die sich lohnen.

Medien sinnvoll nutzen

WerkzeugeOhne Konto. Ohne gespeicherte Eingaben.

Werkzeuge statt langer Texte

Manche Fragen beantwortet kein Artikel, sondern ein paar gezielte Rückfragen.

  • Der Handy-FührerscheinZwölf Fragen zum eigenen Handy. Am Ende steht, was du schon weißt und was noch nicht - mit einer Erklärung zu jeder Frage. Nichts davon wird gespeichert.
  • Soforthilfe: Was jetzt zu tun istSagen Sie, was passiert ist. Sie bekommen die Schritte in der Reihenfolge, in der sie wirken - und den Hinweis, welchen Schritt Sie auf keinen Fall zuerst machen sollten.
  • Handyvertrag mit dem KindRegeln fürs erste Handy gemeinsam festhalten: Zeiten, Orte, Schule, wie oft das Handy vorgezeigt wird und was die Eltern zusagen. Ankreuzen, ausdrucken, unterschreiben - nichts wird gespeichert.
GrundlagenVon der bisherigen Startseite übernommen.

Worum es eigentlich geht

Medienerziehung will einen bewussten, kritischen und wirksamen Umgang mit Medien fördern. Daraus entsteht Medienkompetenz: die Fähigkeit einer sachkundigen Mediennutzung. Beides lässt sich bereits in jungen Jahren erlernen - und beides bleibt Sache der Eltern, auch wenn Kindergarten und Schule ihren Teil beitragen.

  • 01 Risiken und Gefahren ansprechen
  • 02 Kind bei der Mediennutzung begleiten
  • 03 Interesse an neuen Medien zeigen
  • 04 Überblick behalten
  • 05 Als gutes Vorbild vorangehen
  • 06 Als verständnisvoller Ansprechpartner da sein
  • 07 Austausch mit anderen Eltern

Medienkompetenz und Medienbewusstsein

VerfahrenWas im System durchgesetzt ist, nicht nur zugesagt.

So arbeiten wir

Quelle und Prüfdatum
Wann eine Plattform welches Mindestalter hat, ändert sich. An jeder Angabe steht, woher sie stammt und wann sie zuletzt geprüft wurde.
Fachfreigabe
Inhalte zu problematischer Mediennutzung, Sexting oder Cybergrooming lassen sich ohne fachliche Prüfung technisch nicht veröffentlichen.
Datensparsam
Kein Konto, keine gespeicherten Eingaben. Gerade beim Soforthilfe-Navigator ginge es sonst um Vorfälle, die niemanden etwas angehen.
Werbefrei, wo es ernst wird
Auf Seiten für akute Fälle gibt es keine Werbung und keine Ablenkung. Dort zählt nur, dass die nächsten Schritte klar sind.

medienbewusst.de gibt es seit 2008. Was damals als Hochschulprojekt begann, wird gerade zu einer unabhängigen Plattform für Familien ausgebaut. Die Beiträge aus den Anfangsjahren bleiben als Archiv erhalten.