Ein Bär im Weltraum
Ein Bär auf Rettungsmission auf dem fernen Planeten Plumitoria? Das klingt zuerst einmal nach einem skurrilen Sciencefiction-Szenario. Doch die eigentliche Mission des Bären ist es, kindgerecht Mathematik zu lehren.
Ein Bär auf Rettungsmission auf dem fernen Planeten Plumitoria? Das klingt zuerst einmal nach einem skurrilen Sciencefiction-Szenario. Doch die eigentliche Mission des Bären ist es, kindgerecht Mathematik zu lehren.
Echtzeitstrategie muss nicht immer in 3D sein. Das beste Beispiel dafür ist das im August dieses Jahres erschienene „Swords & Soldiers“ von Daedalic. Die Entwickler verfolgen mit Comic-Look und 2D-Strategie einen komplett eigenen Ansatz und neue Vorstellungen von Strategiespielen.
Die Diskussion über Computerspiele ist teilweise immer noch stark geprägt von Klischees und Stereotypen. Dabei hört man gewöhnlich vom männlichen Computerspieler, der abseits von sozialen Kontakten den virtuellen Krieg erlebt. Nicht gerade selten fällt auch das Wort „Killerspiel“ – „Ego-Shooter“, bei denen der Spieler aus der Ich-Perspektive heraus die Mitspieler mit Waffengewalt bekämpft. Um diese leidliche Debatte nicht weiter zu entfachen, konzentriert sich dieser Bericht mehr auf die weibliche Spielerschaft, die bisher vernachlässigt wurde.
An Werbung in Film und Fernsehen ist man bereits gewohnt, sei es James Bonds neuestes Gefährt oder der Kinderwagen von Miranda aus der US-Serie „Sex and the City“: Unternehmen sind bereit Millionen zu zahlen, um ihre Produkte vor einem Millionen-Publikum präsentieren zu können. Doch auch Computer- und Videospiele werden aufgrund ihrer wachsenden Beliebtheit bei Kindern und Jugendlichen immer interessanter für die Werbeindustrie.
Am 17. Juni 2010 war es dann endlich soweit. Das Ende der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles leitete gleichzeitig den Beginn eines neuen Zeitalters der Computerspiele ein. Nach acht Jahren Entwicklungszeit ist der Spielestreamingdienst „Onlive“ nun in 48 US-Staaten verfügbar. Doch was kann das von Steve Perlman ins Leben gerufene Projekt dem geneigten Nutzer bieten und wann dürfen die Europäer mitspielen?
Computerspiele kosten nicht erst seit gestern eine Menge Geld. Im Schnitt gehen beim Kauf eines neuen Spiels 50 Euro über den Ladentisch. Gamesload.de bietet jedoch eine preiswerte Alternative an. Spieleflatrates. medienbewusst.de testete das Games Flatrate Familien Paket des Spieleportals.
Gerade für die Elterngeneration, die nicht wie selbstverständlich mit elektronischen Medien aufgewachsen ist, kann es befremdend wirken, ihr Kind beim Computerspielen zu beobachten. Wer selber noch nie am Rechner oder an der Konsole gespielt hat, fragt sich möglicherweise was viele Jugendliche so faszinierend an Videospielen finden. Hier bietet die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Abhilfe. Seit etwa zwei Jahren werden „Eltern-LANs“ angeboten, die Erwachsenen einen ersten Einblick in Computerspielekultur bieten sollen
Die Hamburger Spieleschmiede Daedalic kann sich glücklich schätzen, denn bei der Vergabe des deutschen Computerspielpreises 2010 konnte das von ihnen entwickelte Adventure “The Whispered World” die Auszeichnung für das beste Jugendspiel einheimsen.
Als Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Entwickler für Computerspiele G.A.M.E. beschäftigt sich Stephan Reichart beinahe täglich mit Computerspielen und deren Entwicklung. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Mitgliederbetreuung, dem Organisieren und dem Leiten von Messeauftritten, sowie der internen Verbandskommunikation. medienbewusst.de sprach mit Stephan Reichart über die aktuelle Lage der Computerspiele und Zukunftstrends.
Die Videospielbranche hat wenige Stars. Zwar kann sich ihr Umsatz auch im Vergleich zu anderen Medien wie Kinofilmen und Musik inzwischen sehen lassen, doch die Menschen hinter dem Produkt sind weitestgehend unbekannt. Eine der wenigen Persönlichkeiten, die alleine mit ihrem Namen für Qualität bürgen, ist Sid Meier.