Programmtipps für Januar 2013

Die Festtage liegen hinter uns, die Schulferien sind bald vorbei und das Jahr 2012 neigt sich dem Ende entgegen. Hochmotiviert starten viele mit guten Vorsätzen in das neue Jahr. Auch das Fernsehen bietet im Jahr 2013 tolle Filme und Serien an. medienbewusst.de stellt Ihnen eine kleine Auswahl dieser Programme für den Januar vor.

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KiKA: „Wir retten die Welt“

Vom 7. bis 9. Dezember dreht sich beim KiKA alles um das Projekt „Wir retten die Welt“. Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiges Thema unserer Gesellschaft, mit dem sich heutzutage jeder auseinandersetzen sollte. Damit sich unsere Erde auch in Zukunft noch von ihrer schönsten Seite präsentieren kann, zeigt der KiKA am kommenden Wochenende spannende Serien rund um die Erde. Moderiert wird das Ganze von Moderator und Zukunftsexperte Felix Seibert-Daiker, der medienbewusst.de Rede und Antwort stand.

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Schneewittchen, Frau Holle und Aschenputtel – Klassiker entstaubt und poliert!

Weihnachtszeit ist Märchenzeit. Wenn es draußen stürmt und schneit und die Familie gemütlich zusammen sitzt, möchten die meisten Kinder von ihren Eltern gern Geschichten liebevoll erzählt bekommen. Viele Kinder hören heutzutage gern noch die Märchen und Geschichten der Gebrüder Grimm. Vor genau 200 Jahren veröffentlichten Wilhelm und Jacob Grimm ihre erste Sammlung von deutschen Märchen und Sagen „Kinder- und Hausmärchen“. Jetzt wurden einige dieser Klassiker neu verfilmt.

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Programmtipps für Dezember 2012

Die Adventszeit steht vor der Tür, die Kerzen brennen und die Lebkuchen duften. Die Winterzeit lädt zu Schneeballschlachten ein, Schneemänner können gebaut werden oder Schlitten gefahren werden. Doch leider ist nicht immer genug von der weißen Pracht vorhanden. Daher präsentiert medienbewusst.de nun die TV-Tipps für den Dezember.

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Die deutsche Fernsehlandschaft

Durchschnittlich können pro Haushalt 77 Fernsehsender in Deutschland empfangen werden, so das Ergebnis der AGF/GfK Fernsehforschung. Dabei gehören verschiedene Sender zu einer sogenannten Sendergruppe. medienbewusst.de möchte Licht ins Dunkel bringen und die Strukturen in der deutschen Fernsehlandschaft näher beleuchten.

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Programmtipps für November 2012

Vor kurzem konnten wir noch einen goldenen Oktober mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen genießen. Doch nun wurden die Uhren umgestellt, die Tage werden bekanntlich kürzer und die sogenannte Winterzeit ist eingeläutet. Und was passt da nicht besser, als den ersten Schnee auf die Erde zu schicken und daraus Schneemänner zu bauen? Wer dem kalten Wetter im November trotzdem entfliehen möchte, für den hat medienbewusst.de ein paar warme Programmtipps zusammengestellt.

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Steffen Kottkamp – Die Programmauswahl beim KiKA

Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal „KiKA“ von ARD und ZDF zählt zu den beliebtesten Sendern bei Kindern. Das bunte Programm ist besonders auf die junge Zielgruppe der 3- bis 13-Jährigen zugeschnitten. Doch nach welchen Kriterien werden die Programminhalte ausgewählt und wäre ein zusätzlicher Jugendkanal sinnvoll? Der Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp stand medienbewusst.de Rede und Antwort.

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Die Idee der neuen Animationsserie Raymond

Seit August 2012 ist täglich die neue Kinderserie Raymond auf dem Kinderkanal (KiKA) zu sehen. Benannt ist die Serie nach der Hauptfigur Raymond – Ein Junge mit auffällig roten Haaren und einer großen Brille, der scheinbar vom Pech verfolgt wird. Dennoch macht er stets das Beste aus den verzwickten Situationen und bekommt dabei Hilfe von seinen besten Freunden Marcello und Yvon. Doch was sind die Besonderheiten dieser Kindersendung? Frau Heike Lagé, verantwortliche Redakteuerin beim ZDF, stand medienbewusst.de Rede und Antwort.

Können Sie uns kurz die Figur Raymond vorstellen?

Raymond ist ein 8-jähriger Grundschüler, der kein typischer Held ist. Dies wird deutlich, da er nicht als cool gilt, uncoole Eltern hat und er auch bei den Mädchen nicht besonders gut ankommt. Er ist eher ein Durchschnittstyp, in dem sich wohl jedes Kind in der einen oder anderen Situation wiedererkennen kann. Natürlich nicht durchgängig, denn er zieht das Pech magisch an. Raymond hat einen überzeichneten Charakter. Er ist somit eine Kunstfigur, was er durch seine Eigenschaften und Verhaltensweisen deutlich macht.

Sie sprechen da bereits ein Problem vieler Animationsserien an: Denn oftmals werden die Figuren überzeichnet und übertrieben schön und perfekt animiert. Warum wurde bei Raymond der umgekehrte Weg eingeschlagen und eine „merkwürdig“ aussehende Figur geschaffen?

Es gibt viele Animationsserien, deren Charaktere nicht übertrieben perfekt animiert sind. Das ist einfach eine Frage der Konzeption, also der Erzählweise, der Thematik und des Kosmos, der zum Leben erweckt werden soll. Bei Raymond hat man sich für eine sehr skurrile, sarkastische Erzählform entschieden. Die Geschichten sind überhöht und es wird eher zu einer comicartigen Visualisierung übergegangen – große Köpfe, kleine Körper, dünne Beinchen. Der Stil gibt bereits den Hinweis darauf, dass die Geschichten nicht eins zu eins gemeint sind, sondern dass Ironie und Sarkasmus eine Rolle spielen werden. Keine so leichte Aufgabe für die Zielgruppe zwischen sechs und zehn Jahren. Trotz garstigem Ton und gemeiner Aktion muss es gelingen, Sympathie für den Antiheld zu erzeugen.

Können Sie uns einen kleinen Einblick in die Erlebniswelt des Raymonds geben?

Raymond muss sich ständigen Herausforderungen stellen. Und das ist das Besondere an seinem Charakter: Er gibt nie auf. Er bemüht sich seit langem um Louise, schafft es aber nicht so richtig bei ihr zu landen, weil er nicht weiß, wie man das macht – da helfen auch keine Tipps aus einem Magazin. Er wird für den neuen Liebhaber der Bibliothekarin gehalten und weiß nicht, wie er dieses Gerücht aus der Welt schaffen soll – stattdessen nährt er es immer mehr. Er traut sich nicht zu erzählen, dass sein Vater nur Finanzbeamter ist und macht ihn zum Geheimagenten, was diesen dann aber in große Schwierigkeiten bringt.

“Raymond hat schon früh verstanden, dass es auf der Welt zwei Sorten Menschen gibt. Es gibt die, denen alles gelingt, und die, für die jeder Tag ein Kampf ist. Auf der Suche nach Anerkennung gehört Raymond eindeutig zur zweiten Kategorie. Aber er gibt niemals auf.“ Inwieweit kann das Fernsehen den Kindern mit auf den Weg geben, dass sie nicht gleich aufgeben sollen, wenn etwas nicht gelingt?

Das Fernsehen ist nur begrenzt in der Lage, auf Verhaltensweisen der Zuschauer Einfluss zu nehmen. Es kann nur versuchen, Geschichten zu erzählen, die den Zuschauer gut unterhalten, Spaß machen, die ihn emotional berühren, an denen er Anteil nimmt und vielleicht hier oder da einen Tipp bekommt für eigenes Handeln.

Welches Ziel wird daraufhin auch mit der Unterschiedlichkeit der dargestellten Persönlichkeiten in der Serie verfolgt?

Sehr unterschiedliche Charaktere bilden den Cast dieser Serie, damit man beim Konstruieren der Geschichten viel Potential für Konflikte und interessante, witzige Inhalte hat. Die sanfte Louise als ewiges Objekt der Begierde; Valerian der Gegenspieler – Angeber, Besserwisser, Egoist und selbstherrlicher Unsympath; Lucille – die Fatalistin, die alles negiert, was die Erwachsenen sagen und unbarmherzig nach Selbstverwirklichung strebt. Ohne diese facettenreichen Charaktere sind keine spannenden, witzigen, unterhaltsamen Geschichten auf dem Schulhof möglich.

medienbewusst.de bedankt sich bei Heike Lagé für das Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg.

Frischer Wind im Kinderfernsehen – RiC und YEP! starten

Die bekannten Kinderfernsehsender in Deutschland sind der Kinderkanal, SuperRTL und Nickelodeon. Doch nun kommen weitere Sender hinzu: In diesem September startete der neue Kindersender “RiC” im Free-TV. Zudem soll im Frühjahr nächsten Jahres ein weiterer Kindersender für Jungs mit dem Namen “Yep!” hinzukommen.

Die deutschsprachige Fernsehlandschaft mag manchem Kind ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubern. So schweift das Kinderauge nach den drei Familien- und Kindersendern Nickelodeon, Super RTL und KiKA lediglich von schlechten Reality-TVs, trockenen Bildungsangeboten zu langweiligen Wiederholungen. Viele Alternativen bieten sich unseren Kindern wahrlich nicht, sofern die Eltern kein Pay-TV haben.

Der neue Kinderfernsehsender RiC

Diese Marktlücke im Free-TV entdeckte jüngst die Your Family Entertainment AG, die mit dem Kindersender yourfamily bisher nur im Pay-TV Fuß fasste. Mit dem neuen, frei empfangbaren Sender RiC soll ab sofort ein zweites Standbein aufgebaut werden. Was zunächst an wirre Gebilde aus einer Buchstabensuppe erinnert, soll Kindern in Zukunft eine größere Vielfalt im Kinderfernsehen und somit mehr Abwechslung in der TV-Unterhaltung garantieren. RiC steht für „immer Richtig cool“ und richtet sich an Kinder von drei bis 13 Jahren. Mit gewaltfreien und bewährten Formaten, zu denen unter anderem Prudence Petitpas und Geschichten aus der Gruft gehören, versucht RiC das junge Publikum an sich zu binden. Dennoch suchen die Macher um Vorstand Dr. Stefan Piëch RiC einen Weg, um sich vom restlichen Kinderfernsehmarkt zu differenzieren. Mit einem Vorhang, der den Bildschirm umrahmt, soll eine theaterähnliche Atmosphäre geschaffen werden. Die patentrechtlich geschützte Idee soll überdies hinaus dem Trend der immer größeren Bildschirmdiagonalen und deren negativen Effekte auf die Konzentrationsfähigkeit der jungen Zuschauer entgegenwirken.

Eine besonders schöne Idee ließ sich der Sender für sein Abendprogramm einfallen: Von 19 Uhr bis 19:30 Uhr wird den Kindern zur bevorstehenden Bettgehzeit eine Gute-Nachtgeschichte erzählt. Der Clou: währenddessen wird Schwarzbild gesendet. “Wir möchten, dass die Kleinen entspannt mit dem Tag abschließen können und zur Ruhe kommen”, so Piëch. Bedauerlicher Weise ist auch RiC den Gesetzen des Privatfernsehens unterworfen und muss sich größtenteils durch Werbung finanzieren. RiC wird zunächst über Astra 19,2 Grad zu empfangen sein und live im Internet unter www.rictv.de gestreamt.

Ein Fernsehsender für Jungs ab 2013

Für Jungs im Alter von sechs bis 13 Jahren gibt es neben Weihnachtsmann und Silvester einen weiteren Grund, sich auf das Jahresende zu freuen: es soll einen neuen Kindersender “Yep!” geben, was für “Young Entertainment Programme” steht. Hier dürfen wir alle gespannt sein, was uns erwartet. Denn wie erfreulich auch ein weiterer Kindersender wäre, die Vorzeichen lassen Zweifel zunächst aufkommen. Neben dem Lizenz- und Markenhaus m4e AG, das sich größtenteils der Produktion und Distribution von animierten Serien verschrieben hat (u.a. Raumfahrer Jim, Sailor Moon, Kamen Ruder: Dragon Knight), gehört nämlich auch die Mainstream Media AG um Gottfried Zmeck zu den Gründern des neuen Kanals. Unsereins fragt sich: Wer sind die Mainstream Media AG und Gottfried Zmeck? Oma und Opa werden es wissen. Denn Gottfried Zmeck ist bisher lediglich mit Sendern wie dem Heimatkanal, GoldStar TV oder Romance TV in Erscheinung getreten! Dennoch will Yep! sowohl mit Cartoon- und Real-Life-Serien, als auch mit Actionformaten kindergerechtes Fernsehen für Jungs zwischen präsentieren. Auch Yep! soll über Werbeeinnahmen finanziert werden.

RiC bietet ein vielversprechendes Programm. Zwar gibt es zunächst nur eine recht kleine Auswahl an Sendungen, die etwas älter sind und bereits im Fernsehen zu sehen waren. Dennoch sind auch diese Kindersendungen absolut sehenswert und bieten den Kindern eine weitere Alternative. Die Entwicklung von Yep! ab kommendem Jahr bleibt abwarten, wir sind gespannt. medienbewusst.de wünscht beiden das Beste und freut sich auf eine große Auswahl an schönen Kindersendungen.

WebTV Angebote für Kinder

Die Fernbedienung greifen, die Flimmerkiste anstellen und durchzappen. Das ist der nahezu alltägliche Vorgang eines jeden Fernsehnutzers. Es geht aber auch anders: Web-TV gewinnt immer mehr Zuschauer. Hier können Sendungen von überall und jederzeit über das Internet angeschaut werden. Welche WebTV-Angebote es gibt und was Eltern beachten sollten, hat medienbewusst.de für Sie zusammengefasst.

Nach Angaben der ARD/ZDF-Onlinestudie aus dem Jahr 2012 nutzten 53,4 Millionen Menschen das Internet in Deutschland. Hauptgründe der Onlineanwendung waren die Nutzung einer Suchmaschine, gefolgt von E-Mail versenden/empfangen und ziellosen Surfen im Internet. Doch schon elf Prozent der Befragten gaben an, Video bzw. TV zeitversetzt zu nutzen. Damit hat sich die Zahl der in den vergangen fünf Jahren fast verdreifacht. Sieben Prozent schauen ihre TV-Programme sogar live im Internet, folglich hat auch das Livefernsehen über das Internet in den letzten fünf Jahre an Beliebtheit gewonnen. Jedoch wird auch deutlich, dass die Nutzung des Internet-TV noch nicht täglich in den deutschen Haushalten Einzug gehalten hat. Das Abrufen der zeitversetzten Anwendungen erfolgt noch selten bzw. eher wöchentlich.

Webangebote für Eltern und Kinder

Die Zahl der Webangebote, mit denen über das Internet ferngesehen werden kann, steigt weiter an. Die klassischen Fernsehsender ermöglichen ihren Zuschauern, verpasste Nachrichten, Serien und sogar Filme zeitversetzt im Internet anzuschauen – so beispielsweise das ZDF mit seiner Mediathek oder RTL mit RTLnow. Hinzu kommen WebTV-Portale wie Zattoo: Hier können die neun Millionen registrierten Nutzern aus über 50 frei empfangbaren TV-Kanälen in Deutschland (inklusive dem KiKA) wählen. Auch für Kinder gibt es einige Angebote, um ihre verpassten Lieblingsformate beispielsweise über die Mediatheken von KiKA und SuperRTL aufzurufen. So bietet die Online-Mediathek des KiKA mit dem Namen KiKA+ den Zuschauern an, die Sendungen live über das Internet zu verfolgen. Dies macht den Umweg über Anbieter wie Zattoo, die eine vorherige Registrierung erfordern, folglich unnötig. Alle Sendungen von “Bernd das Brot” über “Unser Sandmänchen” und “Zoes Zauberschrank” können live und auch anschließend, falls die Sendung verpasst wurde, direkt bei KiKA+ angesehen werden. Alle Angebote sind für die jeweils entsprechenden Altersklassen gekennzeichnet und stehen kostenlos zur Verfügung.

Beim Sender SuperRTL gibt es zwei Wege, um auf die Mediathek zuzugreifen. Zum einen ist die Mediathek, wie bei allen Sendern der RTL Group, durch Hinzufügen des Kürzels „now“ zu finden – SuperRTLnow.de. Zum anderen gibt es für Kinder den Zugang über das Portal TOGGO. Es kann zwischen Serien, wie “Robin Hood” oder “Wallace&Grommit” ausgewählt werden. Aber auch Spielfilme, wie “Garfield – Der Film” oder “Werner – Das muss kesseln” sind jederzeit abrufbar. Da es sich bei SuperRTL um einen Privatsender handelt, können allerdings nicht alle Angebote kostenlos und dauerhaft bereitgestellt werden. Sendungen, deren Ausstrahlung bereits länger zurückliegt, sind nur gegen ein Entgelt verfügbar. Aus Sicht von medienbewusst.de ist indes vielmehr die offensichtliche Werbepartnerschaft von TOGGO mit der Fast Food-Kette McDonalds problematisch. Auf der Toggo-Startseite befindet sich Werbung für das sogenannte “happy meal” von McDonalds. Vor dem Start der ausgewählten Sendung wird zudem jedes Mal der entsprechende Werbespot vorgeschalten.

Bei dem WebTV-Portal Zattoo ist die Nutzung kostenlos. Erwünscht der Zuschauer aber ein werbefreies Programm und eine verbesserte Bildqualität, kann ein kostenpflichtiger Premium-Account angelegt werden. Die über 50 verschiedenen Programme sind vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender, mit privaten Sendern gibt es kaum Kooperationen. Der Mehrwert entsteht vor allem durch die internationalen Sender, die Zattoo anbietet.

Tipps zur Nutzung von Mediatheken

Der Vorteil der verschiedenen Online-Plattformen liegt auf der Hand: Wer keinen Fernseher zur Verfügung hat, kann mittels Laptop, Tablet oder das Smartphone mobil und von überall fernsehen. Zudem kann der Zuschauer selbst entscheiden, wann er sich die verpasste Lieblingssendung anschaut. Bei den Mediatheken KiKA+ und TOGGO/SupeRTLnow.de ist dies ganz unkompliziert und ohne vorherige Registrierung möglich. Alles was benötigt wird, ist eine schnelle Internetverbindung, um die Sendungen wie im “echten” TV anschauen zu können. Da Eltern für Kinder meist feste Fernsehzeiten festlegen, sollte dies auch für die Nutzung von WebTV gelten, damit nicht zu viel Zeit vor dem internetfähigen Endgerät verbracht wird. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass Kinder im Internet ganz leicht Zugriff zu Sendungen haben, die für ihr Alter noch nicht geeignet sind. Ein wachsames Auge der Eltern im Umgang mit den ausgewählten Programmen ist dabei unabdingbar. Es sollten wie beim klassischen Fernsehen feste Regeln definiert werden. Eine Begleitung des Internetkonsums ist von großem Vorteil, um die Medienkompetenz der Kinder zu schulen. Auch die Verwendung der Suchmaschine FragFinn.de, die unter anderem vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) unterstützt wird, sperrt jugendgefährdende Inhalte aus und ermöglicht ein sicheres Surfen, auch im Umgang mit der Auswahl von Kindersendungen.

Ausführliche Produktkritiken von medienbewusst.de zu den Mediatheken der Kindersender finden Sie hier:

Web-TV für Kinder
Pikcha.tv – Eine neue Art des Fernsehens
Kinderkino.de – Hohe Qualität zu hohen Preisen
Toggo und Kikaplus – Zwei klassische Mediatheken für Kinder