Handysucht – ein Betroffener berichtet

Immer mehr Jugendliche leiden an Suchtkrankheiten. Zu den klassischen Erkrankungen wie Mager- und Spielsucht gesellt sich mit zunehmendem, heute nahezu flächendeckendem Handybesitz das so genannte „Mobile and Internet Dependency Syndrome“, kurz MAIDS. Ein ehemaliger Betroffener schildert medienbewusst.de seine Erfahrungen.

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Dein Handy – meine Daten?

Mobiltelefone werden mit den Schlagwörtern „problemloser Internetzugang“, „schnellere Datenübertragung“, „größerer Speicherplatz“ und noch vielen anderen verlockend klingenden Eigenschaften beworben. Auf den ersten Blick liest sich das alles unheimlich attraktiv, doch bei genauerer Betrachtung, bringen diese Neuerungen immer höhere Risiken mit sich. Da kommt die Frage auf: Worüber sollten Eltern mit ihren Kindern zum Thema Datenschutz und Handy auf jeden Fall sprechen?

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studymobile.de – Hosentaschenlehrer oder Kostenfalle?

STUDYmobile Limited entwickelt seit 2007 mobile Softwarekonzepte für die unterschiedlichsten Bildungsbereiche. Junge Erwachsene und Kinder können auf der Homepage studymobile.de schnell und einfach per Mausklick, ihren persönlichen Trainer für unterwegs kaufen – so verspricht es das Firmenkonzept. medienbewusst.de will es wissen und testet die Webpräsenz.

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Bitte die Handyquette wahren…

„Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht!“, erinnern verantwortungsbewusste Fahrlehrer fortwährend. Finden mit dieser Phrase bei der vermeintlich formbaren, mobilfunkaffinen Fahranfängerfraktion jedoch nicht immer Gehör…

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„Handykompetenz so wichtig wie Lesen und Schreiben“

Prof. Dr. Petra Grimm ist Dekanin der Fakultät „Electronic Media“ an der Hochschule der Medien in Stuttgart und beschäftigt sich mit der Erforschung mobiler Medien. Seit 2000 ist sie zudem Ethikbeauftragte der Hochschule und gleichzeitig Mitherausgeberin der Schriftenreihe der Medienethik. Speziell zu den Themen Handynutzungsverhalten und Internetnutzung von Jugendlichen und Kindern sowie Gewalt in den Medien veröffentlichte sie in den letzten Jahren mehrere Studien. Beispielsweise beschäftigte sich die Studie “Slapping, Bullying, Snuffing” erstmals in Deutschland mit dem Phänomen gewaltverherrlichender Videos auf Mobiltelefonen von Kindern und Jugendlichen.

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Handyklingeln in allen Tonlagen

Netzcheckers.de stellt seit einiger Zeit einen kostenlosen „Handysound-Designer“ zur Verfügung. Mit diesem kostenlosen Java-Programm soll es Kindern möglich sein, auch ohne Vorkenntnisse Klingeltöne für das eigene Handy zu erstellen. medienbewusst.de testete den Designer auf Herz und Nieren und hält einige weitere Tipps für kreative Klingeltonmacher parat.

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Mit dem Handy auf Schnitzeljagd

Geocaching ist eine modernisierte Form der altbekannten Schnitzeljagd. Dabei geht man mit Hilfe von Hinweisen auf die Jagd nach einem sogenannten „Cache“. Das Besondere dabei: GPS-Koordinaten kommen zum Einsatz. Heutzutage kann sich jeder, der ein GPS-fähiges Mobiltelefon besitzt, zusammen mit Freunden oder seiner Familie an dieser neuen Form der Schnitzeljagd beteiligen.

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Studie zur Handystrahlung könnte Umdenken bewirken

Bereits als die ersten Mobiltelefone auf den Markt kamen, galt die Handystrahlung als schwer einzuschätzender Risikofaktor. Bis heute bleibt sie eine Herausforderung für die Forschung – eindeutige Ergebnisse zum Gefahrenpotenzial blieben bislang aus. Klarheit soll unter anderem die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiierte „Interphone-Studie“ schaffen.

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Nachwuchsregisseure mit Handy gesucht!

Kati Struckmeyer arbeitet beim JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und koordiniert dort das kreative Projekt „Ohrenblick mal!“. Dabei handelt es sich um einen Handyclipwettbewerb speziell für Jugendliche, die Kurzfilme mit Handykameras drehen und auf www.ohrenblick.de veröffentlichen können. Wer meint, Handyfilme könnten wegen verwackelter Kameraoptik und rauschendem Ton keine Kunstwerke werden, ist auf dem Holzweg: Die Filme beeindrucken nicht nur durch originelle Ideen, sondern auch durch besondere Perspektiven und den gezielten Einsatz der speziellen Ästhetik von Handykameras. Somit spielt die Technik nur eine Nebenrolle. Letztes Jahr lautete das Motto des Wettbewerbs „Nah dran“. Im Gespräch erlaubte die Medienpädagogin medienbewusst.de einen Blick hinter die Handyfilmkulissen.

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“Ich habe sogar von Schlagstöcken und Stichwaffen gehört”

“Happy Slapping”. Mit diesem vielsagenden Begriff werden gewalthaltige Videos auf Handys assoziiert. Wörtlich übersetzt bedeutet er: „Fröhliches Schlagen“ – Was genau verbirgt sich dahinter? Dieser Frage ging Anne-Kathrin Lange in ihrer Diplomarbeit über die neue, kritische Medienerscheinung auf den Grund. Um Informationen aus erster Hand zu gewinnen, befragte sie Kinder und Jugendliche in Berlin Kreuzberg, Neukölln und Schöneberg zu deren Erfahrungen mit Happy Slapping. Auch der VDM Verlag fand Interesse an diesem Thema und veröffentlichte die fertige Arbeit als Buch: „Happy Slapping – Zu Nutzung und Entstehung von Handy Gewaltvideos“ lautet der Titel. Im Gespräch mit medienbewusst.de erzählt die Autorin von den Ergebnissen Ihrer Arbeit.

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