KiKA: „Wir retten die Welt“

Vom 7. bis 9. Dezember dreht sich beim KiKA alles um das Projekt „Wir retten die Welt“. Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiges Thema unserer Gesellschaft, mit dem sich heutzutage jeder auseinandersetzen sollte. Damit sich unsere Erde auch in Zukunft noch von ihrer schönsten Seite präsentieren kann, zeigt der KiKA am kommenden Wochenende spannende Serien rund um die Erde. Moderiert wird das Ganze von Moderator und Zukunftsexperte Felix Seibert-Daiker, der medienbewusst.de Rede und Antwort stand.

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Steffen Kottkamp – Die Programmauswahl beim KiKA

Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal „KiKA“ von ARD und ZDF zählt zu den beliebtesten Sendern bei Kindern. Das bunte Programm ist besonders auf die junge Zielgruppe der 3- bis 13-Jährigen zugeschnitten. Doch nach welchen Kriterien werden die Programminhalte ausgewählt und wäre ein zusätzlicher Jugendkanal sinnvoll? Der Programmgeschäftsführer Steffen Kottkamp stand medienbewusst.de Rede und Antwort.

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Die Idee der neuen Animationsserie Raymond

Seit August 2012 ist täglich die neue Kinderserie Raymond auf dem Kinderkanal (KiKA) zu sehen. Benannt ist die Serie nach der Hauptfigur Raymond – Ein Junge mit auffällig roten Haaren und einer großen Brille, der scheinbar vom Pech verfolgt wird. Dennoch macht er stets das Beste aus den verzwickten Situationen und bekommt dabei Hilfe von seinen besten Freunden Marcello und Yvon. Doch was sind die Besonderheiten dieser Kindersendung? Frau Heike Lagé, verantwortliche Redakteuerin beim ZDF, stand medienbewusst.de Rede und Antwort.

Können Sie uns kurz die Figur Raymond vorstellen?

Raymond ist ein 8-jähriger Grundschüler, der kein typischer Held ist. Dies wird deutlich, da er nicht als cool gilt, uncoole Eltern hat und er auch bei den Mädchen nicht besonders gut ankommt. Er ist eher ein Durchschnittstyp, in dem sich wohl jedes Kind in der einen oder anderen Situation wiedererkennen kann. Natürlich nicht durchgängig, denn er zieht das Pech magisch an. Raymond hat einen überzeichneten Charakter. Er ist somit eine Kunstfigur, was er durch seine Eigenschaften und Verhaltensweisen deutlich macht.

Sie sprechen da bereits ein Problem vieler Animationsserien an: Denn oftmals werden die Figuren überzeichnet und übertrieben schön und perfekt animiert. Warum wurde bei Raymond der umgekehrte Weg eingeschlagen und eine „merkwürdig“ aussehende Figur geschaffen?

Es gibt viele Animationsserien, deren Charaktere nicht übertrieben perfekt animiert sind. Das ist einfach eine Frage der Konzeption, also der Erzählweise, der Thematik und des Kosmos, der zum Leben erweckt werden soll. Bei Raymond hat man sich für eine sehr skurrile, sarkastische Erzählform entschieden. Die Geschichten sind überhöht und es wird eher zu einer comicartigen Visualisierung übergegangen – große Köpfe, kleine Körper, dünne Beinchen. Der Stil gibt bereits den Hinweis darauf, dass die Geschichten nicht eins zu eins gemeint sind, sondern dass Ironie und Sarkasmus eine Rolle spielen werden. Keine so leichte Aufgabe für die Zielgruppe zwischen sechs und zehn Jahren. Trotz garstigem Ton und gemeiner Aktion muss es gelingen, Sympathie für den Antiheld zu erzeugen.

Können Sie uns einen kleinen Einblick in die Erlebniswelt des Raymonds geben?

Raymond muss sich ständigen Herausforderungen stellen. Und das ist das Besondere an seinem Charakter: Er gibt nie auf. Er bemüht sich seit langem um Louise, schafft es aber nicht so richtig bei ihr zu landen, weil er nicht weiß, wie man das macht – da helfen auch keine Tipps aus einem Magazin. Er wird für den neuen Liebhaber der Bibliothekarin gehalten und weiß nicht, wie er dieses Gerücht aus der Welt schaffen soll – stattdessen nährt er es immer mehr. Er traut sich nicht zu erzählen, dass sein Vater nur Finanzbeamter ist und macht ihn zum Geheimagenten, was diesen dann aber in große Schwierigkeiten bringt.

“Raymond hat schon früh verstanden, dass es auf der Welt zwei Sorten Menschen gibt. Es gibt die, denen alles gelingt, und die, für die jeder Tag ein Kampf ist. Auf der Suche nach Anerkennung gehört Raymond eindeutig zur zweiten Kategorie. Aber er gibt niemals auf.“ Inwieweit kann das Fernsehen den Kindern mit auf den Weg geben, dass sie nicht gleich aufgeben sollen, wenn etwas nicht gelingt?

Das Fernsehen ist nur begrenzt in der Lage, auf Verhaltensweisen der Zuschauer Einfluss zu nehmen. Es kann nur versuchen, Geschichten zu erzählen, die den Zuschauer gut unterhalten, Spaß machen, die ihn emotional berühren, an denen er Anteil nimmt und vielleicht hier oder da einen Tipp bekommt für eigenes Handeln.

Welches Ziel wird daraufhin auch mit der Unterschiedlichkeit der dargestellten Persönlichkeiten in der Serie verfolgt?

Sehr unterschiedliche Charaktere bilden den Cast dieser Serie, damit man beim Konstruieren der Geschichten viel Potential für Konflikte und interessante, witzige Inhalte hat. Die sanfte Louise als ewiges Objekt der Begierde; Valerian der Gegenspieler – Angeber, Besserwisser, Egoist und selbstherrlicher Unsympath; Lucille – die Fatalistin, die alles negiert, was die Erwachsenen sagen und unbarmherzig nach Selbstverwirklichung strebt. Ohne diese facettenreichen Charaktere sind keine spannenden, witzigen, unterhaltsamen Geschichten auf dem Schulhof möglich.

medienbewusst.de bedankt sich bei Heike Lagé für das Interview und wünscht weiterhin viel Erfolg.

Dr. Maya Götz – Vor- und Nachteile von Castingshows

Castingsendungen erfreuen sich in der heutigen Zeit größter Beliebtheit, auf fast allen Sendern werden diese Formate ausgestrahlt. Musikalisches Talent wird bei “Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) gezeigt, die perfekte Figur hingegen bei “Germany’s Next Topmodel” (GNTM) und Talente in diversen anderen Disziplinen sind ab September wieder bei “Das Supertalent” zu bewundern – dann wird dem Zuschauer wieder viel Unterhaltung geboten. Doch wie sollen diese Formate rezipiert werden? Dr. Maya Götz, Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) und des PRIX JEUNESSE INTERNATIONAL, stand medienbewusst.de Rede und Antwort.

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Silvia Keil – Wir lassen die Kinder selbst erzählen!

Seit dem April 2012 zeigt der Kinderkanal von ARD und ZDF die neue Doku-Reihe „Schau in meine Welt!“ und öffnet für die jungen Zuschauer Türen zu fremden Welten. medienbewusst.de hat bereits über die Doku-Reihe berichtet, nun haben wir mit der verantwortlichen KiKA-Redakteurin Silvia Keil über die Sendung und deren Hintergründe gesprochen.

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DSDS Kids – “Eine interessante Herausforderung”

Es ist eindeutig: “DSDS Kids” konnte die Zuschauer nicht überzeugen und wird wohl ein einmaliges Phänomen der RTL-Historie bleiben. Aber was geht in Kindern vor, die an einem solchen Casting teilnehmen? Was können die Kinder selbst und vor allem ihre Eltern tun? medienbewusst.de unterhielt sich mit Stefan Aufenanger, Professor für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik an der Universität Mainz, der in diversen wissenschaftlichen Einrichtungen tätig ist und Mitglied der EU-Expertengruppe “Media Literacy” war.

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Claudia Boysen – “Das Nicht-Funktionierende ist in der heutigen Gesellschaft nichts mehr wert.”

Jedes Jahr werden in Erfurt die Projekte der Akademie für Kindermedien in den Bereichen Spielfilm, Animationsserie und Kinderbuch vorgestellt. Die Akademie fördert und berät Autoren bei ihrer Arbeit an Projekten für ein junges Publikum. medienbewusst.de nahm an dieser Veranstaltung teil und sprach mit der Drehbuchautorin Claudia Boysen über ihr Filmkonzept „Ein bisschen mehr“ für Kinder von 7 bis 11 Jahren. Dieser Film ist ein spannendes und humorvolles Abenteuer über eine ganz besondere Freundschaft zwischen der 9-jährigen Charlie und Simmi, der das Down-Syndrom hat. Die Freundschaft der beiden wird auf eine harte Probe gestellt als er neu in Charlies Klasse kommt.

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Pete Dwojak – “Mir gefällt der Teamspirit!”

Mit Elton von 1,2 oder 3 und mit dem Löwenzahn-Moderator Fritz Fuchs haben wir bereits gesprochen. Um die Reihe der Moderatoren fortzusetzen, hat sich medienbewusst.de in diesem Monat mit Pete Dwojak vom Tigerenten Club unterhalten. Seit dem Jahr 2009 ist er der Moderator der Sendung, in der zwei Schulklassen als Tigerenten- und Fröscheteam gemeinsam mit ihren Lehrern gegeneinander antreten und spannende Rätsel und Aufgaben lösen. Wir haben mit Pete Dwojak über seine Aufgabe als Moderator einer Familienunterhaltungsshow und seine persönliche Einstellung zu Medienkompetenz gesprochen.

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Elton – vom Praktikanten zum Moderator

Im Jahr 1977 feierte 1, 2 oder 3 seine Premiere im deutschen Fernsehen. Seither hat sich 1, 2 oder 3 zu einer der populärsten Quizshows für Kinder und Eltern im ZDF entwickelt und ist aus deutschen Wohnzimmern kaum mehr wegzudenken. Seit Oktober 2010 moderiert Elton diese Show, der als Show-Praktikant von Stefan Raab in dessen Sendung TV total bekannt geworden ist. Grund genug für unsere Redaktion, sich mit Elton über seine Motivation sowie seiner Rolle als Moderator und Vater zu unterhalten.

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Löwenzahn mit Fritz Fuchs

Seit über drei Jahrzehnten gibt die Kindersendung Löwenzahn Wissen über Natur, Umwelt und Technik an neugierige und wissensdurstige Kinder weiter. Bekannt geworden ist die gelbe Pflanze mit dem Moderator Peter Lustig. Vor knapp sechs Jahren übernahm Fritz Fuchs, alias Guido Hammesfahr, die Kinderwissensendung des ZDF. Er zog zusammen mit seinem Hund Keks in den blauen Bauwagen ein, um Alltagsphänomenen auf den Grund zu gehen. medienbewusst.de sprach mit Guido Hammesfahr über seine Motivation und die Besonderheiten der erfolgreichen Kindersendung.

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