Schlumpfige Abenteuer in New York

„Es kommt der Moment, wo jeder Schlumpf kämpfen muss“ – und dieser Moment ist für die Schlümpfe am  4. August 2011 in den deutschen Kinos gekommen. Gefangen im großen New York stellen die kleinen blauen Wesen den Big Apple auf der Suche nach dem Rückweg in den Wald mächtig auf den Kopf. Doch nicht nur die Gefahren der Großstadt bereiten ihnen viele Abenteuer, auch der altbekannte Hexenmeister Gargamel ist ihnen wieder auf den Fersen.

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Harry Potter – Ein letzter Zauber

Der Himmel um Hogwards färbt sich wieder dunkelgrau, die Mitglieder des Ordens des Phönix erheben sich zu ihrem letzten Flug und der seit 2001 berühmteste Jungzauberer der Welt startet in ein neues und abschließendes Abenteuer auf der Leinwand. Zum letzten Mal – bevor alles endet.

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“Denkt ihr wirklich ihr könnt uns stoppen?”

Am 8. Juni 2011 wurde die Streaming-Website „kino.to“ offiziell vom Netz genommen. Laut Betreiber-angaben waren zu diesem Zeitpunkt rund 2.644  Serien, 22.101 Filme und 7.575 Dokumentationen auf der Seite kostenlos abrufbar. Seither ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden  gegen die Betreiber der Website. Nun fragen sich besorgte Eltern: Haben nun auch die Nutzer der Webseite mit Folgen zu rechnen?  Und was war „kino.to“ eigentlich genau?

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Das Waisenkind der deutschen Filmproduktion

Seit 2007 gibt es die „Gruppe Weimar“, eine Produktionsfirma deren Schwerpunkt, im Spielfilmbereich, auf der Produktion von Kinder- und Jugendfilmen liegt. medienbewusst.de hat mit einer der drei Gesellschafter, Christiane Schlicht, gesprochen. Die Kulturwissenschaftlerin, in der Firma zuständig für Stoffakquise, Stoffentwicklung und Produktion, sprach mit uns über die Voraussetzungen für gute Kinderfilmproduktionen und die Probleme in der Branche.

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Die perfekte Kunst der Unentdeckten

Es ist eine versteckte Kunst, die nur dann perfekt zu sein scheint, wenn sie niemandem auffällt. Die Rede ist vom Synchronsprechen. Der Streit über die Vorzüge und Nachteile ist wohl so alt wie die Synchronisation selbst. Welche Vorteile  ergeben sich jedoch für Kinder aus synchronisierten Filmen und wie kann man als Jugendlicher zum synchronisierenden Künstler werden?

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Von Nudelsuppen und Bösewichten zum Frühstück

Es geht um Freundschaft, Kampfgeist und inneren Frieden: Seit dem Kinostart am 16. Juni kämpft Panda Po mit seinen fünf furiosen Freunden im zweiten Teil des Kung Fu Panda Films wieder um die Gunst der Zuschauer. Dabei ist ein spannendes Abenteuer für die ganze Familie garantiert – sofern die kleinen Kinobesucher mit einer Menge Action und böse aussehenden Halunken umzugehen wissen!

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“Die Kindheit ist heutzutage immer auch eine Medienkindheit”

Das Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) ist ein bundesweit tätiges Zentrum für kulturelle Medienbildung und hat sich einen kritischen und kreativen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Medien zur Aufgabe gemacht. Über die Bedeutung von Medienkompetenz und die damit verbundenen Angebote des KJF sprach medienbewusst.de mit Dr. Eva Bürgermeister, der Leiterin des Zentrums.

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Kinderfilme drehen? Na klar!

Jährlich entsteht, trotz mangelnden Ansehens, eine beachtliche Zahl an Kinderfilmen. Dabei gibt es nicht nur auf der Zuschauerseite Kinderfilmfans, sondern auch auf der Macherseite. Welche Motivation hinter dem Dreh von Kinderfilmen steckt, wollte medienbewusst.de genauer erfahren.

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“Hier haben die Kinder das Sagen”

Am Sonntag eröffnete die Deutsche Kindermedienstiftung das Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ bereits zum 19. Mal. Innerhalb von sieben Tagen wird Interessierten in rund 80 Veranstaltungen einen Überblick über deutschsprachige Filme, Fernsehproduktionen und Onlineangebote für Kinder geboten. medienbewusst.de sprach mit der Pressesprecherin der Deutschen Kindermedienstiftung GOLDENER SPATZ, Katja Imhof-Staßny, unter anderem über das diesjährige Angebot.

Frau Imhof-Staßny, was genau erwartet interessierte Eltern und Pädagogen wenn sie dieses Jahr den GOLDENEN SPATZ besuchen?

Interessierte Eltern und Pädagogen erwartet neben einem umfangreichen Filmprogramm vom 22. bis 25. Mai in Gera vor allem ein spannendes medienpädagogisches Rahmenprogramm. Beispielsweise findet ein Elternabend über die Gefahren der Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken statt, ebenso wie ein Medienpädagogikforum mit dem Titel „Fernsehen von und für Kinder: Ein populäres Medium im Unterricht“. Ergänzend zum Filmprogramm in Erfurt finden vom 25. bis 28. Mai Fachveranstaltungen für Autoren, Produzenten und Programmanbieter, sowie vielfältige Workshops für Schulklassen in der Online-Lounge statt. Der GOLDENE SPATZ ist mehr als eine Preisverleihung – eben ein Festival.

Auch in diesem Jahr sind bereits alle verfügbaren Plätze zur Teilnahme an den Workshops vergeben. Wie erklären Sie sich das?

Kinder und Jugendliche kommen heutzutage immer früher mit neuen Medien in Berührung. Vor allem das Fernsehen und das Internet spielen hier eine große Rolle. Als Eltern, Pädagogen und Internetnutzer sollte man sich dieser Entwicklung bewusst sein, und sich mit den Gefahren, aber auch Chancen dieser Medien auseinandersetzen. Dabei gilt einfach, dass Weiterbildung Prävention bedeutet. Gleichzeitig können Medien aber auch vorteilhaft und sinnvoll eingesetzt werden, wenn eine gewisse Kompetenz vorhanden ist.

Ist dies auch ein Bestandteil der Workshops?

Ganz genau. Beim Treffpunkt Medienpädagogik werden beispielsweise in drei Workshops Anregungen und Tipps für Pädagogen gegeben, wie das Medium „Fernsehen“ sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden kann. Dabei spielen rechtliche Grundlagen ebenso eine Rolle, wie die Auswahl und Aufbereitung des ausgewählten Fernsehmaterials.

Apropos Auswahl: Auch in diesem Jahr verleihen insgesamt drei  Kinderjurys die Hauptpreise, die GOLDENEN SPATZEN, für die besten Film- und Fernsehproduktionen sowie Onlineangebote. Wie wird mein Kind im nächsten Jahr Teil dieses besonderen Gremiums?

Beim GOLDENEN SPATZ  haben wir drei verschiedene Kinderjurys. Eine davon ist die Film- und Fernsehjury für die Altersgruppe von neun bis 13 Jahren. Die Bewerbungsfrist geht von Mitte November bis Mitte Januar. Dabei füllen die Kinder einen Bewerbungsbogen aus, und schicken diesen ausgefüllt und mit einer selbstgeschriebenen Filmkritik ans uns zurück. Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren. die zu einer der Online-Jurys möchten, können sich von Mitte Januar bis Mitte Februar online bewerben, indem sie einen Fragebogen zu ihrem Nutzungsverhalten, ihren Lieblingswebseiten oder Onlinespielen ausfüllen. Die Bewerbungsbögen und weite Infos gibt es auf unserer Website unter www.goldenerspatz.de.

Nach welchen Kriterien werden die Kinder ausgewählt?

Generell werden alle Bewerbungen und Texte der Kinder komplett gelesen. Viel wichtiger als die Länge ist dabei, ob die Kritik originell ist und gesehen werden kann, ob dass sich das Kind mit dem Film auseinander gesetzt hat.
Anschließend wird nach einer Quote ausgewählt: Aus jedem Bundesland kommt jeweils ein Kind in die Jury, dazu noch ein zusätzliches aus den Festivalstädten. Außerdem kommen noch Kinder aus dem deutschsprachigen Ausland dazu, sodass wir in diesem Jahr 25 Kinder in der Jury haben.

Dabei ist die Festivalzeit  sehr spannend, aber auch anstrengend, schließlich müssen die kleinen Juroren fast 18 Stunden Programm sichten, bewerten und die Preisträger bestimmen. Besonders wichtig ist uns deshalb, dass die Kinder sich wohlfühlen, schließlich haben sie hier das Sagen. Ihre Meinung ist gefragt und wir möchten Ihnen zeigen, dass sie die wichtigsten Personen auf dem Festival sind.

Welche Höhepunkte des Festivals können Sie uns empfehlen?

Einen generellen Höhepunkt in einer Woche mit rund 80 Veranstaltungen zu empfehlen ist wirklich schwer. Besonders spannend ist aber die Preisverleihung am 27. Mai in Erfurt. An allen Tagen gibt es von 9 bis 20 Uhr ein spannendes und abwechslungsreiches Programm mit den besten Film- und Fernsehproduktionen für Kindergartengruppen, Schulklassen, Familien und Jugendliche. Am 28. Mai sind im CineStar Erfurt um 9.30 Uhr, beziehungsweise 11.30 Uhr, alle des vergangenen Tages gekürten Preisträgerfilme noch einmal zu sehen.

Darüber hinaus bietet die Filmauswahl der Jugendfilmreihe ab 14 und 16 Jahren in diesem Jahr vielfältige Identifikationsangebote und verspricht ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm. Allen voran kann ich „Lollipop Monster“ empfehlen. Es ist das erste Mal, dass wir in dieser Reihe überhaupt einen Film mit einer FSK 16 zeigen, aber wir alle finden ihn einfach großartig und hoffen, zahlreiche Jugendliche und Kinoliebhaber des besonderen Films begeistern zu können.

medienbewusst.de bedankt sich bei Katja Imhof-Staßny für das Interview und wünscht viel Erfolg für die Zukunft.

Evelyn Horvath und Arne Nowacki

Bildquelle:

© GOLDENER SPATZ