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Frederick Lau - der sympathische Außenseiter

Ein Kind steht vor einer Filmklappe auf einem kleinen Filmset.
Lange vor seinem Durchbruch stand Frederick Lau schon als Kind regelmäßig vor der Kamera.

Frederick Lau wurde durch „Die Welle“ bekannt. Vorher spielte er bereits als Kind und Jugendlicher in mehreren Familienfilmen mit - diese Übersicht von 2009 zeigt seine frühen Rollen.

Bevor Frederick Lau mit der Rolle des Tim in „Die Welle“ den Durchbruch schaffte, stand er schon als Kind vor der Kamera: in Fernsehserien, in Familienfilmen wie „Das fliegende Klassenzimmer“ und in ernsteren Jugendfilmen wie „Wer küsst schon einen Leguan?“. Diese Übersicht von 2009 erzählt, wie es dazu kam.

Frederick Lau im Überblick

WasAngabe
Rolle, die bekannt machteDurchbruch 2007 als Tim in „Die Welle“
Erste Fernsehrolle1999 in der Serie „Achterbahn“
Erste Hauptrolle2001 im Film „Der Brief des Kosmonauten“
Herkunftgeboren 1989, aufgewachsen in Berlin-Steglitz
AuszeichnungBester Darsteller, Kinderjury des Kinder Film- und Fernsehfestivals „Goldener Spatz“ 2005

Viele Filme in jungen Jahren

Frederick Lau ist gerade erst 19 Jahre alt und doch liest sich die Liste seiner Filmauftritte wie die eines 30-Jährigen. Bereits in 26 Kino- und Fernsehfilmen hat er mitgespielt, hinzukommen etliche Auftritte in Fernsehserien. Interessant hierbei ist vor allem die genreübergreifende Vielfalt: Sein Gesicht ist nicht nur Kindern und Jugendlichen bekannt, auch Erwachsene kennen ihn etwa aus dem Tatort oder auch aus Kinofilmen wie „Neger, Neger, Schornsteinfeger!“.

Kindheit und erste Rollen

Geboren 1989 wuchs Frederick Lau in Berlin-Steglitz auf, wo er auch heute noch, inzwischen in einer eigenen Wohnung, gern lebt. Ursprünglich wollte der sportliche Junge mit acht Jahren Eishockeyprofi werden, doch mit zehn entdeckte er die Schauspielerei für sich. Zum ersten Mal steht er 1999 für die Fernsehserie „Achterbahn“ vor der Kamera. Seine erste Hauptrolle erhielt er dann 2001 in dem Film "Der Brief des Kosmonauten", in dem er einen 10-Jährigen Ausreißer spielt, der in einem russischen Lebenskünstler einen Freund findet.

Frühe Filme für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche kennen ihn vor allem aus den Filmen „Das fliegende Klassenzimmer“ (2002) oder „Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen“ (2003). Weniger bekannt ist der Kinder- und Jugendfilm „Wer küsst schon einen Leguan?“ (2003), in dem er den 13-Jährigen Jungen Tobias spielt, der aus zerrütteten Familienverhältnissen kommt.

Lau: „Man trauert mit Tobias mit, denn der hat keine Freunde, seine Mutter kümmert sich nicht richtig um ihn und ihr Freund schlägt ihn. Also muss er sich irgendwie in den Vordergrund stellen. Für mich war die Rolle des Tobias sehr schwer zu spielen, weil er aus einem ganz anderen Milieu kommt als ich.“

Diese Rolle hat er trotz der Schwierigkeiten sehr authentisch gespielt. Nicht ohne Grund wurde er deswegen im Jahr 2005 von der Kinderjury des 14. Kinder Film- und Fernsehfestivals "Goldener Spatz" mit dem Preis für den besten Darsteller ausgezeichnet. Und auch die Fachjury des Chemnitzer Filmfestivals lobte den Film mit den Worten: „Ein dichter Film und authentisch gespielt, eröffnet der Film die Chance zur Sensibilisierung und zur Toleranz.“ Insofern leistet gerade dieser Jugendfilm einen wichtigen Beitrag zur Toleranz und Verständigung innerhalb der Jugendkultur und ist daher sehr zu empfehlen.

Durchbruch mit „Die Welle“

Den Durchbruch als Schauspieler hatte er allerdings mit der Rolle des durchsetzungsschwachen Schülers Tim in Dennis Gansels Literaturverfilmung „Die Welle“ (2007). Für diese Leistung erhielt er den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller. Und auch in dem Kleinstadtthriller "Freischwimmer" (2006) spielt er einen Außenreiter - eine Rolle die ihm offenbar liegt. Auch er selbst sagt, er spiele gern außergewöhnliche Rollen, was man glaubt, wenn man ihn schauspielern sieht.

An der Seite von Daniel Brühl und Julie Delpy stand er zu letzt 2008 für den Film „Die Gräfin“ vor der Kamera, in dem die wahre Geschichte der Gräfin Erzebet Bathory verfilmt wurde. Ein Drama - diesmal für Erwachsene. Doch auch in Kinder- und Jugendfilmen wird der sympathische Berliner bald wieder zu sehen sein.

Woran Sie seine frühen Filme einordnen können

Fünf Punkte, falls Sie einen bestimmten Film von damals suchen:

  • Kinderfilme aus seiner frühen ZeitEtwa „Das fliegende Klassenzimmer“ oder „Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen“ - beide richten sich an jüngere Kinder.
  • Ernstere Jugendfilme„Wer küsst schon einen Leguan?“ behandelt zerrüttete Familienverhältnisse und eignet sich eher für ältere Kinder und Jugendliche.
  • Der Film, der ihn bekannt machte„Die Welle“ brachte ihm den Durchbruch und den Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller.
  • Ein Film für Erwachsene„Die Gräfin“ erzählt die Geschichte der Gräfin Erzebet Bathory und ist kein Kinderfilm.
  • Die FSK-Kennzeichnung einzeln prüfenFür jeden einzelnen Film lohnt sich ein Blick auf die FSK-Angabe, bevor Kinder ihn sehen - diese Übersicht nennt sie nicht.

Wie alt ist Frederick Lau?

Laut dem Originaltext dieser Seite wurde er 1989 geboren. Sein heutiges Alter nennt diese Archivseite nicht, weil sie nicht neu recherchiert wurde.

Wodurch wurde Frederick Lau bekannt?

Durch die Rolle des Tim in Dennis Gansels Film „Die Welle“, für die er den Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller erhielt.

In welchen Filmen hat Frederick Lau als Kind mitgespielt?

Unter anderem in „Das fliegende Klassenzimmer“, „Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen“ und „Wer küsst schon einen Leguan?“.

Spielte Frederick Lau schon als Kind Außenseiterrollen?

Ja, etwa den Jungen Tobias in „Wer küsst schon einen Leguan?“ und eine ähnliche Rolle in „Freischwimmer“.

Wer mit Kindern gemeinsam Filme oder Serien ansieht, findet unter Netflix kindersicher machen, wie sich ein passendes Kinderprofil einrichten lässt. Für Hörspiele und Podcasts als Alternative zum Bildschirm lohnt sich Podcasts und Hörspiele für Kinder, und einen Überblick über das Thema gibt Medien sinnvoll nutzen.

Zuletzt geprüft am 05.10.2026

Redaktioneller Stand

Geprüft am
05.10.2026
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Redaktion medienbewusst.de
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04.10.2028

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