Die Teletubbies sind zurück und haben Nachwuchs bekommen
Die vier Teletubbies gibt es seit 1999, seit 2017 acht Teletubbie-Babys dazu - zusammen zwölf Figuren. Hier stehen die Namen und wofür die Sendung gedacht ist.
Die klassischen Teletubbies sind zu viert: Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po, seit 1999 im Fernsehen. 2017 kamen acht neue Teletubbie-Babys dazu - Daa-Daa, Umpie-Pumpie, Ba, RuRu, Duggle Dee, Mi-Mi, Nin und Ping. Zusammengerechnet sind das zwölf Figuren. Ob die Babys heute noch in aktuellen Folgen auftauchen, wurde für diesen Text nicht neu recherchiert; weiter unten steht, was 2017 dazu bekannt war.
| Was | Angabe |
|---|---|
| Figuren | 4 klassische Teletubbies plus 8 Teletubbie-Babys (seit 2017) |
| Zielgruppe | Kleinkinder im Kindergartenalter, laut Medienexperten |
| Sendeplatz damals | täglich 18.40 bis 18.50 Uhr beim KiKa (Stand 2017) |
| Vorlage | Teletubbies-Reihe, erstmals 1999 im Fernsehen |
Wer sind die Teletubbies?
Die vier Teletubbies tapsten erstmals 1999 durch ihre bunte Welt - laut diesem Text aus dem Jahr 2017, der ihr damaliges Comeback beschrieb:
Lang ist es her seit die vier Teletubbies Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po 1999 das erste Mal durch ihre bunte Welt tapsten, Blödsinn machten und damit unzählige Kinder zum Lachen brachten.
Und damit nicht genug: Die Teletubbies haben tatsächlich Nachwuchs bekommen! Daa-Daa (grün), Umpie-Pumpie (gelb), Ba (blau), RuRu (orange), Duggle Dee (rot), Mi-Mi (türkis), Nin (lila) und Ping (rosa) sind die Teletubbie-Babys, die im Gegensatz zu den großen Teletubbies komplett animiert sind.
Kritik und pädagogischer Nutzen
Diese Neuigkeit wird aber wahrscheinlich nicht alle in Jubel ausbrechen lassen. Viele Eltern halten die Sendung, nicht zuletzt auch wegen der babyhaften „Teletubbie-Sprache“, für eine Verdummung der Kinder. Außerdem seien die Teletubbies durch ihre Einfältigkeit nur sehr schwer für Erwachsene zu ertragen.
Jedoch ist diese Sendung laut Medienexperten nicht dafür ausgelegt, die Kinder zu fördern oder ihnen etwas Neues beizubringen. Es geht vielmehr darum, sie an ihrem derzeitigen Wissensstand abzuholen und ihnen ein gutes Gefühl zu geben. Sie gehen dabei sehr stark auf die Wahrnehmungsmuster von Kleinkindern ein, beispielsweise durch eine simple und langsame Erzählung von Geschichten, um ihnen so ein müheloses Folgen der Handlung zu ermöglichen.
Außerdem ist auch der Aufbau der Sendung sehr passend: Es gibt Lieder zum Mitsingen, Tänze, kurze Geschichten und Ratespiele. Das bedeutet viel Unterhaltung und Spaß für die Kinder. Dies sei die Art, wie gute Bildungseinheiten im Kindergarten stattfinden.
Mütter und Väter sollten sich aber zu Anfang im Klaren darüber sein, dass wenn ihre Kinder einmal angefangen haben, die Teletubbies zu schauen, sie diese so schnell nicht mehr loswerden. In diesem Sinne: „Winke-winke!“.
Teletubbies mit dem Kind schauen
Passt eine Teletubbies-Folge gerade zu Ihrem Kind?
Vier Fragen, bevor der Fernseher angeht:
- Ist Ihr Kind noch sehr klein, im Kleinkindalter?Für dieses Alter ist die Sendung gemacht; ältere Kinder langweilen sich an ihr oft schnell.
- Stört Sie selbst die einfache „Teletubbie-Sprache“?Wer das kaum aushält, muss nicht danebensitzen - zehn Minuten schaut ein Kleinkind auch allein gut.
- Bleibt es bei den zehn Minuten Sendezeit?Kurze, ruhige Formate eignen sich als kleiner Puffer im Alltag, nicht als Hauptbeschäftigung.
- Gibt es daneben auch ruhige Angebote zum Zuhören statt Zuschauen?Wer lieber zuhört, findet dazu eigene Hörangebote für Kinder.
Häufige Fragen
Wie viele Teletubbies gibt es?
Vier klassische Teletubbies - Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa und Po - seit 1999, dazu kamen 2017 acht Teletubbie-Babys. Zusammengerechnet sind das zwölf Figuren.
Seit wann gibt es die Teletubbies?
Die vier großen Teletubbies gibt es seit 1999. Die acht Teletubbie-Babys kamen laut dem hier wiedergegebenen Text aus dem Jahr 2017 neu hinzu.
Wer sind die Teletubbie-Babys?
Daa-Daa (grün), Umpie-Pumpie (gelb), Ba (blau), RuRu (orange), Duggle Dee (rot), Mi-Mi (türkis), Nin (lila) und Ping (rosa) - komplett animiert, anders als die vier großen Teletubbies.
Läuft die Sendung noch im Fernsehen?
Dieser Text beschreibt den Stand von 2017, als täglich neue Folgen beim KiKa liefen. Ob das aktuell noch so ist, prüfen Sie am besten direkt beim KiKa oder bei Streaminganbietern.
Wer insgesamt wissen will, welche Apps und Sendungen zum Alter des eigenen Kindes passen, findet das unter Gute Apps nach Alter. Für Kinder, die lieber zuhören als zuschauen, lohnt ein Blick auf Podcasts und Hörspiele für Kinder. Einen Überblick über Medienkompetenz insgesamt gibt Medienkompetenz und Medienbewusstsein.
Zuletzt geprüft am 06.10.2026
Redaktioneller Stand
- Geprüft am
- 06.10.2026
- Geprüft von
- Redaktion medienbewusst.de
- Wiedervorlage
- 05.10.2028
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