Familienfernseh-Highlights für die Festtage


Weihnachten steht wieder einmal vor der Tür und für die Meisten von uns gehören zu einem harmonischen Fest auch ein paar gemütliche Stunden vor dem Fernseher. Im Folgenden hat medienbewusst.de ein paar Fernsehperlen herausgepickt und präsentiert diese in chronologischer Reihenfolge, damit kein TV-Highlight verpasst wird.

Der Weihnachtsfilmmarathon beginnt bereits am 24.12, um 12.10 Uhr auf ARD. Das Erste zeigt einen absoluten Klassiker zu Weihnachten, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Dieser Film hat keine Altersbeschränkung und ist daher für die gesamte Familie geeignet. Das tschechisch-deutsche Märchen aus dem Jahr 1973 erzählt die Geschichte von Aschenbrödel, die nach dem Tod ihres Vaters von ihrer gehässigen Stiefschwester und deren Mutter wie eine Magd behandelt wird. Sie muss im eisigen Flusswasser die Wäsche waschen oder den Kamin ausfegen, was ihr dann auch den Spitznamen Aschenbrödel beschert. Bei einem Ausritt mit ihrem Pferd trifft sie auf den Prinzen, doch anstatt in Schwärmerei zu verfallen, stiehlt sie ihm sein Pferd. Eines Tages bekommt Aschenbrödel vom Kutscher des Gutes einen Zweig mit drei magischen Haselnüssen geschenkt. Noch ahnt sie nicht, was es mit den Haselnüssen auf sich hat…
medienbewusst.de meint: Ein absoluter Kultfilm zu Weihnachten, leicht verständlich und mit Happy End.

Weiter geht es ebenfalls am 24.12, um 16.30 Uhr auf Sat.1 mit „Der Polarexpress“. Der 2004 erschienene Film ist für Kinder ab sechs Jahren zu empfehlen. Die dreifach Oscarnominierte (Bester Ton, Bester Tonschnitt, Bester Filmsong) Reise zum Nordpol beginnt mit einem kleinen Jungen, der unruhig in seinem Bett liegt. Er wartet, trotz seiner Zweifel an dem Weihnachtsmann, auf das Geräusch, dass er schon so oft verpasst hatte – das Klingeln des Rentierschlittens. Um kurz vor Mitternacht wird der Junge von einem donnernden Getöse aufgeschreckt: Vor der Tür seines Hauses steht ein schwarzer Eisenbahnzug. Er rennt im Schlafanzug nach draußen, wo ihn der Schaffner begrüßt und ihm anbietet, mit ihm zum Nordpol zu fahren…
medienbewusst.de meint: Ein technisch sehr gut gemachter Film, der eine liebevolle Weihnachtsgeschichte erzählt.

Zur Primetime (20.15 Uhr) ebenfalls an Heiligabend kommt der Quotenmagnet „Kevin – Allein zu Haus“ auf Sat.1. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) gibt hier eine Empfehlung ab 12 Jahren an. 1990 macht der Film den jungen Schauspieler Macaulay Culkin auf den Schlag zum Kinderstar. In der Komödie geht es um den 8-jährigen Kevin, der über Weihnachten von seiner Familie vergessen wird, als diese übereilt zum Flughafen aufbricht. Erst im Flugzeug bemerkt Kevins Mutter, dass Kevin fehlt. Dieser freut sich zunächst, das gesamte Haus für sich zu haben. Doch zufällig bemerkt er, dass zwei Einbrecher sein Haus ins Visier genommen haben. Er beschließt, sein Haus gegen die Eindringlinge zu verteidigen…
medienbewusst.de meint: Ein Weihnachtsklassiker, der auch 26 Jahre nach Erscheinen nicht alt daherkommt.

Am 2. Weihnachtsfeiertag folgt um 20.15 Uhr auf RTL der zweifach mit einem Oscar ausgezeichnete (Bester Animationsfilm, Bester Filmsong) Computeranimationsfilm „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“. Der von Walt Disney Pictures produzierte Film hat keine Altersbeschränkung und lief Ende November 2013 in den deutschen Kinos an. Die Geschichte dreht sich um die Königstochter Anna, die sich mit Hilfe des Naturburschen Kristoff und dem Rentier Sven auf die abenteuerliche Reise zu ihrer älteren Schwester Elsa macht. Elsa, auch Eiskönigin genannt, ist nämlich dafür verantwortlich, dass das Königreich Arendelle auf ewig eingefroren ist. Auf ihrer Reise stellen sich ihnen einige Hindernisse in den Weg…
medienbewusst.de meint: Ein toll gemachter Animationsfilm, der Jung und Alt in eine andere Welt entführt.

Tim Vaassen

Bildquelle:
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