kiwidot KidTime: Das Zeitschutzprogramm für den PC
KidTime von kiwidot war ein USB-Stick-Programm aus dem Jahr 2008, das Kindern ein festes Zeitkontingent am PC zuteilte. Hier stehen Funktion und heutige Alternativen.
Ein Stick im PC teilte dem Kind sein Computerzeit-Konto zu und schaltete den Rechner ab, wenn die Zeit aufgebraucht war - das leistete KidTime von kiwidot, beschrieben in einem Artikel aus dem Jahr 2008 für die damaligen Windows-Versionen 2000, XP und Vista. Wer heute die Bildschirmzeit am PC, Tablet oder Smartphone begrenzen will, findet eine solche Funktion meist schon im Betriebssystem oder in einer App eingebaut.
KidTime auf einen Blick
| Was | Angabe laut Originalartikel von 2008 |
|---|---|
| Art | USB-Stick-Programm zur Begrenzung der Computerzeit von Kindern |
| Hersteller | kiwidot |
| Kompatibilität | Windows 2000, XP, Vista, Windows Media Center |
| Besonderheit | eigener Timestick pro Kind mit individuellem Zeitkontingent |
So funktionierte das Zeitkontingent
Dann ist KidTime der Marke kiwidot genau das Richtige für Sie! Dabei handelt es sich um einen normalen USB-Stick, mit dem Eltern ihren Kindern ein gewisses „Zeittaschengeld“ für die tägliche Computernutzung zuweisen können. So bietet KidTime Eltern nicht nur die Möglichkeit, eine zeitliche Begrenzung, sondern auch einen bestimmten Zeitrahmen, für die Computernutzung ihrer Kinder festzulegen. Die Kinder können selbstständig entscheiden, wann und wie sie ihr Zeitkontingent aufbrauchen.
Informationsfenster mit Smileys und Signaltönen weisen die Kinder rechtzeitig auf das Ende der Computerzeit hin. Anschließend meldet KidTime den Benutzer ab und der PC schaltet sich selbst aus. Dieser Vorgang ist weit weniger nervenaufreibend als lange Diskussionen oder gar Streitereien und wird von den meisten Kindern und Jugendlichen problemlos hingenommen.
Warum Eltern die Computerzeit begrenzen wollten
In unserer modernen Informationsgesellschaft ist der Computer zu einem alltäglichen Werkzeug geworden. Dennoch ist der kompetente Umgang mit dem PC ein langwieriger Lernprozess, der gerade Kindern und Jugendlichen Schwierigkeiten bereitet. So erleben sie viele spannende und aufregende Dinge während des Spielens oder Surfens, die sie schnell die Zeit vergessen lassen. Dies birgt die Gefahr, dass die Medien beginnen, die Kinder zu beherrschen, und ihnen das kontrollierte Abschalten des PCs erschweren.
Im schlimmsten Fall kann das zur sogenannten Computersucht führen. Zudem wird ein Einschreiten der Eltern von den Kindern meist als Verbot oder Strafe betrachtet und führt häufig zu Auseinandersetzungen. Genau an diesem Punkt setzt KidTime an.
Installation und Kompatibilität laut Originalartikel
Das Zeitschutzprogramm KidTime wurde von Eltern für Eltern aus Alltagserfahrungen heraus entwickelt. Das Programm ist sehr benutzerfreundlich, auch für Laien leicht installierbar und kostengünstig. Die Zeiten können außerdem variabel eingestellt werden, beispielsweise in den Ferien. Dazu müssen Eltern lediglich die Software KidTime mit einem Masterstick auf den Computern des Haushaltes installieren. Sie ist mit den Betriebssystemen Windows 2000, XP und Vista sowie dem Windows Media Center kompatibel.
Außerdem bekommt jedes Kind seinen eigenen Timestick, auf dem die individuelle Computerzeit und andere Einstellungen gespeichert werden, sodass mehrere Kinder denselben PC benutzen können bzw. ein Kind mehrere PCs benutzen kann. KidTime ist außerdem vorteilhaft für getrennt lebende Eltern oder Alleinerziehende. Denn auch bei Abwesenheit eines oder beider Elternteile kann der PC-Konsum der Schützlinge aufgrund der Automatisierung nicht ausufern und bleibt stattdessen in dem gewohnten Maß.
Wenn sich einige Eltern zusammenschließen und KidTime auf allen Computern ihrer Haushalte installieren, können sogar befreundete Kinder zusammen spielen und arbeiten. KidTime ist außerdem so flexibel, dass einige Nutzer des PCs von der Benutzung eines Timesticks befreit werden können, falls Sie als Eltern keine zeitliche Begrenzung bei Ihrer Computerzeit wünschen.
Die Einschätzung von 2008
Das folgende Fazit stammt wörtlich aus dem Artikel von 2008 und gibt die damalige Einschätzung der Redaktion wieder, keinen aktuellen Test:
Erfahrungsberichte von Eltern, die KidTime bereits ausprobierten, beweisen, dass sich die familiäre Situation nach anfänglicher Skepsis schnell beruhigt und wieder Frieden in der Eltern-Kind-Beziehung einkehrt. Da die „Autorität der Maschine“ weit weniger in Frage gestellt wird als die der Eltern, ebben Diskussionen schnell ab und eine allgemeine Akzeptanz stellt sich ein. Durch KidTime lernen Kinder ihre Zeit gut einzuteilen - nicht nur am Computer. So entwickeln sie eine Medienkompetenz, die sie auf den heutigen Medienalltag optimal vorbereitet. Ein rundum empfehlenswertes Produkt!
Worauf es bei einem Zeitschutz-Programm für den PC ankommt
Vier Fragen, die sich unabhängig vom konkreten Produkt stellen:
- Passt das Programm zum aktuellen Betriebssystem?KidTime war laut Originalartikel für Windows 2000, XP und Vista ausgelegt - für aktuelle Geräte braucht es eine andere Lösung.
- Gibt es die Funktion schon im Gerät?Viele Betriebssysteme, Smartphones und Tablets bringen eine Bildschirmzeit-Einstellung von Haus aus mit.
- Bekommt jedes Kind ein eigenes Zeitkontingent?KidTime sah dafür laut Originaltext einen eigenen Timestick pro Kind vor, wenn mehrere Kinder denselben PC nutzen.
- Ersetzt das Programm das Gespräch über Mediennutzung?Eine automatische Abschaltung ersetzt kein Gespräch darüber, warum ein Zeitlimit sinnvoll ist.
Was war KidTime von kiwidot?
Ein USB-Stick-Programm aus dem Jahr 2008, mit dem Eltern ihren Kindern ein festes Zeitkontingent für die Computernutzung zuteilten. Nach Ablauf meldete die Software den PC selbst ab.
Ist KidTime heute noch erhältlich?
Dazu liegt keine aktuelle Prüfung vor. Der Originalartikel von 2008 nennt die Produktseite kiwidot-kidtime.de und Windows 2000, XP und Vista als Systemvoraussetzung.
Wie können Eltern die Computerzeit am PC begrenzen, ohne ein Zusatzprogramm zu kaufen?
Aktuelle Betriebssysteme und Geräte bringen meist eine eigene Bildschirmzeit-Einstellung mit, die ein Zeitkontingent pro Kind erlaubt.
Können mehrere Kinder denselben PC mit getrennten Zeitkonten nutzen?
Bei KidTime regelte das laut Originalartikel ein eigener Timestick pro Kind. Auch aktuelle Betriebssysteme kennen separate Kinderkonten mit eigenem Zeitkontingent.
Wer die Bildschirmzeit heute einrichten will, kommt meist ohne Zusatzgerät aus: Google Family Link einrichten zeigt das Vorgehen für Android-Geräte, Kindersicherung auf dem Android-Handy einrichten die Einstellungen direkt am Gerät. Wer den Internetzugang für den ganzen Haushalt begrenzen will, findet das unter Jugendschutz am Router und bei Streamingdiensten einrichten.
Zuletzt geprüft am 05.10.2026
Redaktioneller Stand
- Geprüft am
- 05.10.2026
- Geprüft von
- Redaktion medienbewusst.de
- Wiedervorlage
- 04.10.2028
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