Nachts im Museum 2


Nach dem fulminanten Erfolg von „Nachts im Museum“ war das Erscheinen einer Fortsetzung nur eine Frage der Zeit. Drei Jahre nach dem ersten Teil ist „Nachts im Museum 2“ nun in den deutschen Kinos zu sehen. medienbewusst.de hat sich das Museumsabenteuer für Sie angesehen.

Zur Geschichte des Films

Ben Stiller alias Larry Daley hat seine Nachtwächter-Uniform mittlerweile gegen einen Nadelstreifenanzug eingetauscht. Als erfolgreicher Unternehmer bringt er allerlei Ramsch an den Mann. Nur noch hin und wieder nimmt er sich Zeit, um seinem ehemaligen Arbeitsplatz einen Besuch abzustatten. Bei seiner letzten Stippvisite erfährt Larry, dass die Exponate durch neuartige Hologramme ersetzt werden sollen. Bereits einen Tag später sollen die aussortierten Ausstellungsstücke in das Bundesarchiv nach Washington D.C. gebracht werden. Da die goldene Tafel des Pharaos Ahkmenrah jedoch in New York verbleiben soll, würde dem nächtlichen Erwachen der Exponate ein jähes Ende gesetzt. Am Abend des Abtransportes klingelt Larrys Telefon. Am anderen Ende des Hörers ist der Miniatur-Cowboy Jedediah Smith (Owen Wilson), der ihm mitteilt, dass der bitterböse Kahmunrah (Hank Azaria) die goldene Tafel, die der freche Affe Dexter hat mitgehen lassen, in seinen Besitz bringen will, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Um sein Ziel zu erreichen, hat er sich prominente Schurken wie Napoleon, Al Capone und Iwan den Schrecklichen mit ins Boot geholt. Umgehend macht sich Larry auf den Weg nach Washington, um Kahmunrahs Pläne zu durchkreuzen und gemeinsam mit seinen Freunden das größte Museum der Welt auf den Kopf zu stellen.

Zur Filmkritik

Neben den altbekannten Charakteren lernt der Kinobesucher viele neue Figuren kennen. Bei seinem Abenteuer lernt Larry nicht nur die selbstbewusste Flugpionierin Amelia Earhart (Amy Adams) kennen, auch Albert Einstein in kleinerer und mehrfacher Ausführung kommt ihm zu Hilfe. Ironischerweise prangert der Film einerseits die technischen Neuerungen im Museum an, aber andererseits setzt Regisseur Shawn Levy, noch mehr als im ersten Teil, auf computeranimierte Effekte. Darüber hinaus sollten bei einer waschechten Hollywoodkomödie natürlich die Witze nicht zu kurz kommen. Die Drehbuchautoren von „Nachts im Museum 2“ feuern ein regelrechtes Witzfeuerwerk ab. Viele Scherze entpuppen sich jedoch leider als Blindgänger. Alles in allem ist „Nachts im Museum 2“ ein Film, den man sich ansehen kann, ein absolutes Muss ist er jedoch nicht.

Die Facts zum Film

Altersfreigabe: ab sechs Jahren
Genre: Komödie
Filmlänge: 105 Minuten
Kinostart: 21. Mai 2009
Verleih: Twentieth Century-Fox Film Corporation

Matthias Jahn

Bildquellen:
2009 Copyright by Twentieth Century-Fox Film